Produkt-Check Küche

Schnelle Küche leicht gemacht Ninja Crispi ist Testsieger - das kann der kompakte Air-Fryer

18.08.2026, 13:05 Uhr
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Der Fritteusen-Klassiker: Wie gut werden Pommes im Ninja Crispi? (Foto: Redaktion)

Schnell, lecker, kompakt - Air-Fryer sind in aller Munde. In unserem Heißluftfritteusen-Test mit Glas-Behältern sichert sich der angesagte Nina Crispi die Pole-Position. Was das Gerät kann, warum es uns überzeugt - alle Infos in der Übersicht.

In Zeiten von Meal Prep gehören Heißluftfritteusen mittlerweile in vielen Haushalten zum festen Inventar. Modelle aus Glas sind kompakt, für kleinere Küchen geeignet und dank Dosen-Funktion praktisch für die Mitnahme der zubereiteten Speisen. Im Glas-Heißluftfritteusen-Test von Test-Redakteurin Isabella Campanelli schneidet dabei der Ninja Crispi am besten ab.

Technische Daten im Überblick:

  • Lieferumfang: PowerPod, PowerPod-Adapter, 2 Glasbehälter je 1,4 l und 3,8 l, 2 Antihaft-Knusperbleche, 2 Deckel

  • Maße: 34 T × 30,4 B × 34,5 H cm

  • Leistung: 1.700 Watt

  • 4 Einstellungen: Roast, Recrisp, Air Fry, Keep Warm

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Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Kurzfazit - die Vor- und Nachteile im Überblick

VorteileNachteile
✅ praktische Deckel für direkten Transport der Gerichte❌ keine Shake-Erinnerung
✅ schnelle und unkomplizierte Bedienung ❌ Temperatur lässt sich nicht manuell einstellen und einsehen
✅ mit circa 50 dB recht leise❌ vergleichsweise viel Verpackungsmüll
✅ energiesparend im Vergleich zum Backofen ❌ Feuchtigkeit/Ablagerungen können in den Zwischenräumen zurückbleiben
✅ spülmaschinenfeste Glasbehälter
✅ mitgeliefertes Rezeptbuch
✅ gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

So testen wir den Air-Fryer

Die wichtigsten Test-Kriterien in der Übersicht:

  • Funktion und Leistung: Anzahl und Vielfalt der Programme, Zeit- und Temperatureinstellung, Lautstärke, Geruch, Kocherlebnis und Geschmack

  • Verarbeitung und Qualität: Material, Stabilität, Fassungsvermögen, Anzahl und Volumen der Glasbehälter

  • Preis: Verhältnis von Preis zu Leistung und eventuell versteckte Zusatzkosten

  • Benutzerfreundlichkeit und Pflege: Displayverständlichkeit, Bedienlogik, Anleitung, Reinigung

  • Sicherheit und Zuverlässigkeit: Gibt es einen Automatik-Stopp beim Öffnen des Deckels, wie heiß werden Griffe und Außenflächen?

  • Ausstattung und Features: Umfang des Zubehörs, z. B. Trommel, Drehspieß, To-go-Deckel, Anzahl der Gitterroste

  • Design und Haptik

  • Verbrauch und Nachhaltigkeit: Stromverbrauch in kWh sowie Verpackungsvolumen

Ninja Crispi - das wird mitgeliefert

Der Ninja Crispi wird mit zwei thermoschockbeständigen Glasbehältern geliefert, die jeweils mit einem passenden antihaftbeschichteten Crisper-Einsatz aus Keramik ausgestattet sind. Sowohl die Behälter als auch das Zubehör sind spülmaschinengeeignet.

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Zum Lieferumfang des Ninja Crispi gehören zwei Glasbehälter in unterschiedlichen Größen, passende Antihaft-Knusperbleche und Deckel. (Foto: Redaktion)

Die Hitze erzeugt der sogenannte PowerPod, ein 1.700 Watt starkes Heizelement, das direkt auf den Glasbehälter gesetzt wird. Etwas unpraktisch ist, dass dieser PowerPod nur auf den kleinen Behälter passt, für den großen Behälter wird aber ein zusätzlicher Adapter mitgeliefert.

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Der Adapter dient zum Einsatz auf dem kleineren Glasbehälter des Ninja Crispi. (Foto: Redaktion)

Ebenfalls im Lieferumgang enthalten sind zwei Deckel, mit denen sich Speisen transportieren lassen, ohne dass das Essen umgefüllt werden muss. Auch wenn jedes Teil einzeln in Plastik verpackt ist - nach dem Auspacken macht der Ninja Crispi einen modernen und aufgeräumten Eindruck. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, die einzelnen Komponenten sitzen sauber in- und aufeinander. Dank der stapelbaren Glasbehälter lässt sich das Gerät zudem platzsparend verstauen.

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Steht stabil: der PowerPod des Ninja Crispi. (Foto: Redaktion)

Als praktisch erweisen sich die integrierten Standfüße am PowerPod, die ein sicheres Abstellen ermöglichen, rutschfeste Füße erhöhen zusätzlich die Standfestigkeit. Der PowerPod lässt sich sowohl mit als auch ohne Adapter problemlos aufsetzen.. Das Modell ist in verschiedenen Farben erhältlich - von Beige bis Blau-Grau. Extra-Zubehör wie zurechtgeschnittenes Backpapier kann dazugekauft werden.

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Ninja Crispi im Einsatz: So unkompliziert ist die Zubereitung

Beim Ninja Crispi stehen vier Programme zur Verfügung: "Roast" zum Braten, "Air Fry" für frische oder tiefgekühlte Speisen wie Pommes, "Keep Warm" zum Warmhalten und "Recrisp" zum Aufknuspern von Essensresten. Die Bedienung ist einfach gehalten: Programm auswählen, bei Bedarf die Zeit einstellen und starten. Die Haptik der Tasten ist angenehm. Kleiner Nachteil: Die Temperatur lässt sich weder einstellen noch anzeigen. Auch eine Shake-Erinnerung gibt es nicht - diese Funktion fehlt allerdings bei allen anderen Geräten im Test auch und findet sich eher bei größeren Air-Fryern.

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Beim Ninja Crispi kann zwischen vier Modi gewählt werden, auch die Zeit ist individuell einstellbar. (Foto: Redaktion)

Zum Auftakt kommen 350 Gramm Tiefkühlpommes in den 3,8-Liter-Behälter, im Modus "Air Fry" stellen wir 15 Minuten ein. Das Gerät arbeitet mit rund 50 Dezibel angenehm leise, der Stromverbrauch liegt bei 0,278 kWh. Nach der Hälfte der Garzeit werden die Pommes gewendet. Praktisch: Sobald der PowerPod angehoben wird, pausiert das Programm automatisch und startet nach dem Wiederaufsetzen erneut. Die Griffe bleiben dabei angenehm kühl, und der gummierte Gittereinsatz sitzt auch beim Ausschütten sicher im Glasbehälter. - lediglich eine einzelne Pommes rutscht unter den Gittereinsatz.

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Leicht gebräunt, wie es sein soll: Pommes gelingen gut im Ninja Crispi. (Foto: Redaktion)

Danach werden Nuggets im kleineren 1,4-Liter-Behälter zubereitet, diesmal ohne Adapter. Auch hier nutzen wir den Modus "Air Fry" und stellen 15 Minuten ein. Der Verbrauch liegt hier bei 0,127 kWh.

Tipp: Der Gittereinsatz kann als zusätzliche Garebene eingesetzt werden. Das ermöglicht die gleichzeitige Zubereitung von zwei Beilagen.

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Schmecken so knusprig, wie sie aussehen: Chicken-Nuggets aus dem Air-Fryer. (Foto: Redaktion)

Anschließend folgen Kartoffeln und Brokkoli im großen Behälter. Zunächst kommen nur die Kartoffelscheiben hinein, nach zehn Minuten wird der Brokkoli ergänzt. Eingestellt sind 20 Minuten im Modus "Air Fry". Nach 18 Minuten beenden wir den Garprozess vorzeitig, da der Brokkoli sonst zu dunkel geworden wäre. Der Verbrauch liegt bei 0,296 kWh.

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Achtung: Brokkoli sollte man im Blick behalten, der kann im Air-Fryer schnell anbrennen. (Foto: Redaktion)

Zum Schluss testen wir die Funktion "Recrisp" mit Pizza. Nach fünf Minuten liefert der Ninja Crispi ein überzeugendes Ergebnis: Die Pizza schmeckt fast so frisch wie am Vortag, ist gleichmäßig erwärmt und nicht zu dunkel. Damit bietet das Gerät eine gelungene Alternative zur Mikrowelle - und das vor allem dann, wenn die Pizza außen knusprig bleiben soll.

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Pizza vom Vortag? Mit dem Ninja Crispi fast so frisch wie aus dem Steinofen. (Foto: Redaktion)

Der Ninja Crispi im Knusper-Test

Das Ergebnis überzeugt: Die Pommes sind gleichmäßig gebräunt, außen knusprig und innen noch angenehm weich, die Nuggets sind außen schön knusprig, hätten für unseren Geschmack aber noch etwas länger garen dürfen. Der Brokkoli ist zart und gleichmäßig gegart, die Kartoffeln entwickeln ebenfalls eine knusprige Kruste. Werden die Scheiben hier jedoch übereinandergestapelt, bleiben einzelne Stellen noch roh - gelegentliches Umrühren oder Durchschütteln sind ausschlaggebend für ein gleichmäßiges Garergebnis.

Fazit: Lohnt sich der Kauf des Ninja Crispi?

Pommes und Nuggets werden mit wenig oder ganz ohne zusätzliches Öl knusprig, die Bedienung ist unkompliziert. Wer eine Heißluftfritteuse mit Glasbehälter statt Kunststoff sucht, ist mit dem Ninja Crispi definitiv gut beraten. Ein Blick auf das Zubehör lohnt sich: Gittereinsätze oder Roste bestehen bei vielen Modellen weiterhin aus beschichtetem Material. Einige Hersteller weisen ausdrücklich darauf hin, ob die Teile PFAS- oder teflonfrei sind - laut Hersteller ist der Crispi PFAS-frei.

Lesetipp: Ninja Crispi für unter 80 Euro? Das steckt dahinter

Der Crispi überzeugt mit seinem modernen Design und insgesamt guten Garergebnissen. Positiv fallen vor allem die stapelbaren Glasbehälter und die unkomplizierte Reinigung auf. Als nicht ganz ideal empfinden wir die Tatsache, dass sich die Temperatur nicht individuell einstellen lässt. Das Modell eignet sich vor allem für kleinere Haushalte, bietet dank der unterschiedlich großen Behälter aber auch genügend Flexibilität, um mehrere Beilagen gleichzeitig zuzubereiten.

Für welche Gerichte eignet sich der Ninja Crispi?

Neben Klassikern wie Pommes, Nuggets und Aufläufen lassen sich in einem Glas-Air-Fryer wie dem Ninja Crispi zahlreiche Gerichte zubereiten.

Auch Desserts gelingen problemlos. Auf Social Media erfreuen sich vor allem Zimtschnecken aus der Heißluftfritteuse oder Frühstücksideen wie Baked Oats großer Beliebtheit.

Rezept für Gnocchi-Auflauf im Ninja Crispi

Zutaten:

  • 200 g Kirschtomaten

  • 1 Zucchini

  • 400 g gehackte Tomaten aus der Dose

  • 1 EL Tomatenmark

  • 100 ml Sahne

  • 1 EL italienische Kräuter – TK

  • 500 g Gnocchi – Kühlregal

  • 125 g Mozzarella-Kugeln

  • 50 g geriebener Käse – z. B. Mozzarella

  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  • Sauce aus gehackten Tomaten, Tomatenmark, Sahne, Kräutern und Gewürzen vorbereiten

  • Gnocchi, Zucchini, Mozzarella-Kugeln und die Sauce in den Behälter der Crispi geben

  • Gnocchi-Auflauf bei 180 Grad (Air-Fry-Funktion) 15 Minuten garen, zwischendurch einmal umrühren

  • bei Bedarf mit Käse bestreuen und noch einmal 5 Minuten garen

*Die Testredaktion rund um den "ntv Produkt-Check" ist unabhängig, erwirbt alle Produkte für ihre Tests auf eigene Kosten und bewertet bei Tests wie bei Vergleichen nach objektiven Kriterien. Wenn Sie ein Produkt über einen Link kaufen sollten, erhalten wir eine Provision. Der Preis ändert sich dadurch nicht.

Quelle: ntv.de, ica

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