Berlin & BrandenburgBrancusi-Ausstellung lockt mehr als 320.000 Besucher an

Erstmals seit mehr als 50 Jahren war Brancusi laut Museum wieder umfassend in Deutschland zu sehen. Für die Neue Nationalgalerie wurde die Schau zu einer der meistbesuchten ihrer Geschichte.
Berlin (dpa/bb) - Die Werke des Bildhauers Constantin Brancusi (1876-1957) haben der Neuen Nationalgalerie in Berlin eine der meistbesuchten Ausstellungen in der Geschichte des Museums beschert. Bis zum Ende der Schau am Sonntag (9. August) seien mehr als 320.000 Besucherinnen und Besucher gezählt worden, teilte die Neue Nationalgalerie mit.
"Brancusi" zähle damit neben "Das MoMA in Berlin" (2004), "Die schönsten Franzosen kommen aus New York" (2007) und einer Retrospektive zu Gerhard Richter von 2012 zu den meistbesuchten Ausstellungen der Neuen Nationalgalerie seit 1968, hieß es in der Mitteilung.
Nächste Sonderausstellung steht fest
Der in Rumänien geborene Künstler gilt als Begründer der modernen Skulptur. Die Ausstellung sei die erste umfassende Schau zu Brancusi in Deutschland seit mehr als 50 Jahren. Möglich wurde sie, weil das Pariser Kunstzentrum Centre Pompidou, in dessen Sammlung sich viele seiner Werke befinden, saniert wird.
Die Ausstellung war seit März zu sehen. Ab dem 10. September zeigt die Neue Nationalgalerie mit "Night" die nächste Sonderausstellung mit Werken des italienischen Künstlers Maurizio Cattelan.