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Rheinland-Pfalz & SaarlandBildungsministerin für positives Leistungsbild in der Schule

19.08.2026, 15:50 Uhr
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Viel Kritik kommt in der Schuldebatte von der Landtagsopposition. Die Bildungsministerin verteidigt ihre Ziele.

Mainz (dpa/lrs) - Die AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag fordert wieder unangekündigte Tests und Hausaufgabenkontrollen in den Schulen im Land. Auch müsste es mehr Notengerechtigkeit in den Schulen geben, um den Leistungsstand der Kinder und Jugendlichen differenziert darzustellen, sagte der Abgeordnete Joachim Paul im Parlament in Mainz. Insgesamt sollten die Leistungsanforderungen in den Schulen steigen.

Die Bildungsexpertin der Grünen-Landtagsfraktion, Katharina Binz, mahnte in der Debatte, die neue Landesregierung von CDU und SPD habe in den ersten hundert Tagen ihrer Regierungszeit noch nicht viel Neues in der Bildungspolitik auf den Weg gebracht. Die Grünen-Politikerin kündigte trotz ihrer Kritik eine konstruktive Mitarbeit ihrer Fraktion im Parlament zum Wohl der Schülerinnen und Schüler an.

Schule bereitet auf das Leben vor

Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig (CDU) erneuerte ihre Ankündigung, in den rheinland-pfälzischen Schulen den Leistungsgedanken mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Leistung sei etwas Positives. Schule bereite auf das Leben vor. Ein Schwerpunkt werde auch auf die frühkindliche Bildung und die Sprachförderung gelegt.

Eiling-Hütig betonte zudem die Notwendigkeit für strengere Regeln für den Umgang der Kinder und Jugendlichen mit Handys in der Schule. Ab Februar nächsten Jahres zum zweiten Schulhalbjahr soll es ein Verbot der privaten Nutzung digitaler Endgeräte für Schülerinnen und Schüler bis einschließlich der 10. Klasse während der gesamten Zeit in der Schule geben. Ziel sei, so mehr Zeit für das persönliche Gespräch und die sozialen Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen zu schaffen.

Quelle: dpa

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