Entspannt verreisenEinbruchschutz im Urlaub: So wird das Zuhause sicher, auch wenn niemand da ist

Ein leerstehendes Zuhause ist ein leichtes Ziel für Einbrecher – besonders in der Urlaubszeit. Mit smarten Sicherheitslösungen und ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko deutlich senken.
Urlaub bedeutet Erholung, Abstand vom Alltag und endlich mal abschalten. Doch genau das fällt vielen schwer, wenn das eigene Zuhause mehrere Tage oder sogar Wochen unbeaufsichtigt bleibt. Gerade während der Ferienzeiten steigt die Zahl der Einbrüche, weil Kriminelle gezielt nach offensichtlich verlassenen Wohnungen und Häusern suchen.
Moderne Sicherheitslösungen bieten inzwischen eine einfache Möglichkeit, das eigene Zuhause effektiv zu schützen. Smarte Geräte lassen sich unkompliziert installieren, per App steuern und miteinander kombinieren. Ergänzt durch einige grundlegende Verhaltensregeln entsteht so ein zuverlässiger Schutz, der sowohl abschreckt als auch im Ernstfall wichtige Informationen liefert.
Smarte Sicherheitslösungen: Diese Geräte erhöhen den Schutz
Außenkameras: Abschreckung und Kontrolle zugleich
Der erste Eindruck zählt – auch für Einbrecher. Sichtbare Überwachungskameras können bereits abschreckend wirken und verhindern im besten Fall, dass es überhaupt zu einem Einbruchsversuch kommt. Gleichzeitig liefern sie im Ernstfall wertvolle Aufnahmen. Ein gutes Beispiel ist die Arlo Essential 3 HD Security Camera im Zweier-Set. Diese kabellosen Kameras sind speziell für den Außeneinsatz konzipiert und lassen sich flexibel rund ums Haus oder am Balkon anbringen. Dank wetterfester Bauweise funktionieren sie zuverlässig bei Regen, Hitze oder Kälte.
Warum sich das Modell lohnt:
Scharfe HD-Auflösung für klare Aufnahmen
Nachtsichtfunktion für Überwachung bei Dunkelheit
Intelligente Bewegungserkennung mit Push-Benachrichtigung
Kabelloser Betrieb für einfache Installation
2 Kameras im Set – ideal für mehrere Blickwinkel
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Gerade im Urlaub ist die Benachrichtigungsfunktion praktisch: Es kommt sofort eine Meldung aufs Smartphone, wenn sich etwas Verdächtiges tut.
Smarte Türklingel: Kontrolle über den Eingangsbereich
Die Haustür ist einer der sensibelsten Punkte eines Hauses. Hier setzen viele Einbrecher an – entweder direkt oder indem sie zunächst prüfen, ob jemand zu Hause ist. Eine smarte Türklingel wie die Eufy Video Doorbell E340 inklusive Chime kombiniert Kamera, Gegensprechanlage und Bewegungssensor in einem Gerät.
Das macht sie besonders interessant:
Live-Video direkt aufs Smartphone
Gegensprechfunktion – auch aus dem Urlaub heraus
Bewegungserkennung vor der Haustür
Inklusive Chime (Klingel für innen)
Lokale Speicherung ohne Abo
Die Möglichkeit, aus der Ferne zu reagieren, kann potenzielle Einbrecher zusätzlich abschrecken.
Innenkameras: Zusätzliche Sicherheit im Ernstfall
Innenkameras sind kein Ersatz für Außenschutz – aber eine sinnvolle Ergänzung. Sie helfen dabei, im Ernstfall zu dokumentieren, was passiert ist, und geben euch die Möglichkeit, jederzeit nach dem Rechten zu sehen. Auch hier hat Arlo ein passendes Produkt im Portfolio. Die kompakten Indoor-Kameras des Herstellers lassen sich unauffällig in Wohnräumen platzieren und bieten ebenfalls eine hohe Bildqualität.
Die wichtigsten Vorteile:
Diskretes Design für den Innenbereich
HD-Videoqualität mit Live-Übertragung
App-Steuerung für schnellen Zugriff
Ideal als Ergänzung zu Außenkameras
Besonders sinnvoll sind sie in Eingangsbereichen, Fluren oder Wohnzimmern – also dort, wo sich Einbrecher wahrscheinlich bewegen würden.
Ein bewohntes Zuhause vortäuschen
Natürlich müssen vor der Abreise alle Türen und Fenster gut verschlossen werden. Doch bereits im Vorfeld sollten weitere Vorkehrungen getroffen werden. Man sollte sich etwa einen Briefkastendienst suchen. Das kann ein Nachbar oder jemand aus dem Freundeskreis oder der Familie sein, der regelmäßig nach der Post sieht. Denn ein überquellender Briefkasten ist für Einbrecher ein klarer Hinweis darauf, dass längere Zeit niemand zu Hause ist. Diesen Anschein sollte das Zuhause aber nicht erwecken.
Smarte Beleuchtung: Anwesenheit simulieren
Die Polizei-Beratung empfiehlt außerdem Zeitschaltuhren für Beleuchtung, die suggeriert, dass jemand zu Hause ist. Denn ein dunkles Zuhause über mehrere Tage hinweg ist ein klares Signal: Hier ist niemand. Genau hier setzt smarte Beleuchtung an. Das Philips Hue Essential Starter-Set bietet einen besonders einfachen Einstieg in die smarte Lichtsteuerung und eignet sich ideal, um mehrere Räume gleichzeitig auszustatten.
Warum das effektiv ist:
4 dimmbare E27-LED-Lampen mit White- und Color-Ambiance (2.200 – 6.500 Kelvin)
Steuerung per App, Zeitplänen oder Sprachassistenten
Individuelle Lichtszenarien für verschiedene Tageszeiten
Bridge als zentrale Steuerungseinheit für stabile Verbindung
Erweiterbar mit weiteren Hue-Produkten
Perfekt zur Simulation von Anwesenheit
Durch automatisierte Abläufe – etwa wechselnde Lichtstimmungen am Abend oder zeitversetztes Ein- und Ausschalten in verschiedenen Räumen – entsteht ein besonders realistischer Eindruck von Anwesenheit. Das erhöht die abschreckende Wirkung deutlich.
Ergänzend dazu lassen sich manche elektronische Rollläden auch programmieren, damit sie zu bestimmten Zeiten automatisch hoch- und herunterfahren. Wer das nicht hat, kann beispielsweise den Briefkastenbeauftragten darum bitten, regelmäßig die Rollläden zu bewegen.
Keine Urlaubspläne auf Social Media posten
Was viele vielleicht nicht auf dem Schirm haben: Reisepläne sollte man auf Social Media nicht der ganzen Welt mitteilen. Denn auch potenzielle Einbrecher nutzen das Internet. Für sie können solche Posts quasi eine Einladung sein. Auch Urlaubsbilder sollten erst nach der Rückkehr auf Instagram, Facebook und Co. geteilt werden.
Wertgegenstände außer Sicht lagern
Die durchschnittliche Schadenssumme pro Einbruch belief sich laut GDV (Stand April 2026) auf rund 3.850 Euro. "Die Täter nehmen mit, was sich schnell zu Geld machen lässt, das ist heute vor allem teure Technik wie Smartphones, Kameras oder Computer", erklärt Anja Käfer-Rohrbach, stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführerin. Während der Reisezeit gilt daher, Wertsachen nicht offen in der Wohnung liegenzulassen, sondern sie möglichst sicher zu verstauen. Tablets, Laptops, Bargeld und andere Dinge von Wert, die nicht in den Urlaub mitgenommen wurden, sollten am besten in einem Safe untergebracht werden.
Was nach einem Einbruch zu tun ist
Falls es trotz aller Vorkehrungen doch zu einem Einbruch kommen sollte, muss Anzeige bei der Polizei erstattet werden. Zuvor sollte eine Liste mit den Schäden erstellt werden. Diese umfasst sowohl gestohlene als auch beschädigte Objekte in der Wohnung. Entstandene Schäden nach einem Einbruchdiebstahl sind im Übrigen durch eine Hausratsversicherung gedeckt. Der GDV empfiehlt, Wertsachen mit Fotos und Seriennummern sowie der Rechnung zu dokumentieren. Bei der Schadensmeldung bei der Versicherung kann dies von Vorteil sein.


