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Krimi gegen "WoBo's" Hamburger Alba zittert sich ohne EM-Helden zum Auftaktsieg

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Alba Berlin müht sich in die neue Saison.

(Foto: IMAGO/camera4+)

Auch ohne seine deutschen EM-Helden eröffnet Titelverteidiger Alba Berlin die 57. Saison der Basketball Bundesliga (BBL) erfolgreich. In einem ganz engen Duell in der Berliner EM-Halle besiegt der Doublesieger die Hamburg Towers. Maodo Lo und Johannes Thiemann werden geschont.

Titelverteidiger Alba Berlin ist erfolgreich in die neue Saison der Basketball-Bundesliga gestartet. Die dezimierten Berliner mussten aber daheim vor 7328 Zuschauern beim 81:78 (45:45)-Erfolg gegen die Veolia Towers Hamburg bis zum Ende zittern. Beste Berliner Werfer waren Luke Sikma mit 16 und Louis Olinde sowie Jaleen Smith mit je 14 Punkten.

Trainer Israel Gonzalez gab den beiden deutschen EM-Fahrern Maodo Lo und Johannes Thiemann erneut eine Verschnaufpause. "Die EM hat geschlaucht, sowohl mental, als auch körperlich. Deshalb wollte der Trainer uns heute nochmal eine Pause geben", erklärte Thiemann in der Pause bei MagentaSport: "Ich brauche noch ein paar Tage und Wochen um zu realisieren, was wir da geschafft haben." Dazu fehlten die verletzten Malte Delow und Marcus Eriksson. Auch die Neuzugänge Gabriele Procida und Yanni Wetzell kamen nicht zum Einsatz.

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Trotzdem begann der deutsche Meister sehr schwungvoll und ging schnell 7:2 in Führung. Doch gegen Ende des ersten Viertels häuften sich die Fehler im Berliner Spiel. Noch vor dem zweiten Viertel geriet Alba so erstmalig in Rückstand (24:25). Zudem gab es in der Defensive einige Abstimmungsprobleme, sodass Hamburg zu oft zu leicht zu Punkten kam. So gestaltete sich eine sehr enge und kampfbetonte Partie. EM-Held Jonas Wohlfarth-Bottermann (WoBo genannt), der im Sommer von Ludwigsburg nach Hamburg gewechselt ist und von 2013 bis 2016 für Alba gespielt hatte, kam für sein neues Team auf drei Punkte und vier Rebounds, er traf nur einen seiner sechs Freiwürfe.

Nach dem Seitenwechsel startete Alba mit einem 6:0-Lauf, verpasste es dann aber, sich weiter abzusetzen. Die Gastgeber hatten große Probleme mit der sehr physischen Spielweise der Hamburger, standen aber dafür nun defensiv besser. So blieb es weiter eine sehr enge Partie, die Führung wechselte hin und her. Die Entscheidung fiel erst in der letzten Sekunde, als Tamir Blatt zwei Freiwürfe verwandelte.

Quelle: ntv.de, tno/dpa

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