Sport

35.000 Läufer sollen starten Berlin macht Marathon zum Pilotprojekt

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Der letzte Berlin-Marathon im Jahr 2019. Damals gingen rund 45.000 Teilnehmer an den Start.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Sofern die Corona-Lage es zulässt, will der Berliner Senat auch den Weg für Großveranstaltungen wieder freimachen. Im Fokus steht etwa der traditionsreiche Marathonlauf quer durch die Hauptstadt. Ein entsprechendes Sicherheitskonzept legen die Organisatoren nun vor.

Der Berlin-Marathon könnte am 26. September als Pilotprojekt mit bis zu 35.000 Läufern starten. Entsprechende Planungen in Kooperation mit dem Berliner Senat stellte Veranstalter SCC-Events bei einer Pressekonferenz in Berlin vor. "Wir müssen uns auf den Weg machen, um Zukunft möglich zu machen", sagte der Berliner Innensenator Andreas Geisel.

Der auch für den Sport zuständige Senator warnte aber auch: "Es gibt keine Sicherheit, dass der Berlin-Marathon stattfinden kann, aber die Wahrscheinlichkeit ist da. Wenn die Inzidenzwerte weiter sinken, ist eine Zulassung des Pilotprojektes denkbar."

Die vom Veranstalter vorgestellten Hygiene-Konzepte bewertete Geisel als "für die Läufer sehr sicher". Es soll unter anderem ein umfangreiches PCR-Testsystem eingerichtet werden für diejenigen, die noch nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind oder aufgrund einer überstandenen Erkrankung Antikörper haben.

Auch aufgrund von möglicherweise weiterhin geltenden Reisebeschränkungen rechnen die Veranstalter mit einer Teilnehmerzahl zwischen 30.000 und 35.000 für den Marathon. Das sind gut 10.000 weniger als zuletzt 2019. Für Zuschauer soll es an einzelnen Punkten wie dem Ziel sichere Bereiche geben, die nicht frei zugänglich sein werden. In Berlin gab es in den vergangenen Wochen bereits Pilotprojekte mit Zuschauern im Spitzensport.

Quelle: ntv.de, mdi/dpa

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