Wimbledon-Rüffel für den TitelverteidigerFederer muss Schuhe wechseln

Der König des Heiligen Rasens hat es in Wimbledon etwas zu bunt getrieben: Mit den orangefarbenen Sohlen unter seinen Tennisschuhen verstieß ausgerechnet Gentleman Roger Federer gegen die in Stein gemeißelte Regel "Predominantly White" - überwiegend Weiß.
Titelverteidiger Roger Federer darf in Wimbledon nicht mehr seine Schuhe mit orangefarbener Sohle tragen. Der 31 Jahre alte Schweizer wurde vom traditionswahrenden All England Lawn Tennis Club gebeten, bei seinem Zweitrunden-Match gegen den Ukrainer Sergej Stachowski Schuhe mit weißen Sohlen zu tragen.
Ein Sprecher der Turnierorganisatoren bestätigte auf Anfrage einen Bericht der "Daily Mail". Es sei allerdings keine Verwarnung und auch keine Geldstrafe ausgesprochen worden. Federer hatte vor seinem Erstrunden-Match gegen den Rumänen Victor Hanescu den Heiligen Grünen Rasen mit orangefarbenen Sohlen betreten. Die strenge Kleiderordnung an der Church Road schreibt den Profis aber eine Ausrüstung vor, die zu 90 Prozent Weiß sein muss.
Die Ausrüster müssen die - oft extra angefertigten und maßgeschneiderten - Outfits offiziell 90 Tage vor Turnierstart von den Organisatoren genehmigen lassen. Laut "Daily Mail" wird dabei das Schuhwerk allerdings oft nicht ganz so streng inspiziert.