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"Will einfach zurück ins Hotel" McGregor kassiert gewaltig beim Comeback

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Poirier überraschte McGregor.

(Foto: USA TODAY Sports)

Es ist eine Premiere in der Karriere von Conor McGregor - und zumindest aus seiner Sicht keine erfreuliche. Der MMA-Superstar muss bei seinem Comeback in der UFC eine überraschende Niederlage einstecken. Nicht nur für Gegner Dustin Poirier soll das aber noch nicht das Ende sein.

MMA-Star Conor McGregor hat bei seinem Comeback in das Oktagon der Ultimate Fighting Championship (UFC) eine Niederlage durch K. o. kassiert. Der Sieg in Abu Dhabi ging an den US-Amerikaner Dustin Poirier, der McGregor bereits in der zweiten Runde des Kampfes auf die Bretter schickte. "Das ist echt hart zu verarbeiten. Ich will einfach nur zurück ins Hotel und mit meinen Kindern abhängen", sagte McGregor.

Poirier hatte den Superstar zunächst mit Tritten gegen sein rechtes Bein geschwächt, dann gelang ihm eine Serie an harten Schlägen, an deren Ende er McGregor mit einer starken Rechten zu Boden brachte. Der Herausforderer ging hinterher, aber Referee Herb Dean brach den Kampf ab - und erklärte Poirier zum Sieger. Für McGregor war es die erste Niederlage durch K. o. respektive technischen K. o. in seiner eindrucksvollen Karriere.

Laut UFC-Statistiken landete Poirier 48 "signifikante Treffer", McGregor nur 29. Der Superstar sagte nach seiner Niederlage, vor allem die Treffer gegen seine Beine hätten ihm "böse zugesetzt". Laut ESPN wünsche sich der 32-Jährige einen dritten Kampf gegen den US-Amerikaner, sprach von einer "Trilogie", für deren nächsten Teil er sich "eine andere Herangehensweise" überlegen müsse. Bereits im September 2014 hatten McGregor und Poirier gegeneinander gekämpft, damals gewann McGregor durch technischen K. o.

"Wir stehen jetzt bei eins zu eins", erklärte Poirier nach seinem überraschenden Erfolg, auch er schien einem erneuten Aufeinandertreffen im Achteck zugeneigt: "Vielleicht müssen wir also nochmal kämpfen." McGregor hatte vor seinem Comeback erklärt, mehrere Kämpfe "in den nächsten 18 Monaten" zu planen. Der 32-Jährige hatte in der Vergangenheit mehrfach seinen Rücktritt angekündigt, immer wieder war er aber zurückgekehrt. Zuletzt hatte McGregor im Juli erklärt, seine Handschuhe an den Nagel zu hängen.

Quelle: ntv.de, tsi/sid