Superstar in Playoffs verletztNBA-Gigant knallt mit dem Gesicht auf den Boden

Die San Antonio Spurs kassieren in den NBA-Playoffs einen unerwarteten Rückschlag. Noch schwerer aber wiegt die Verletzung von Topstar Victor Wembanyama. Es ist unklar, wann der Franzose zurückkehren kann.
Die San Antonio Spurs haben ihr zweites Playoff-Spiel in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA überraschend verloren und müssen zudem den Ausfall von Topstar Victor Wembanyama verkraften. Die Texaner unterlagen den Portland Trail Blazers mit 103:106, agierten dabei aber große Teile des Spiels ohne ihren französischen Ausnahmespieler.
Der 22-Jährige war nach einem Zusammenprall mit Jrue Holiday im zweiten Viertel mit dem Kiefer auf dem Boden aufgeschlagen. Wembanyama war daraufhin benommen auf dem Parkett liegen geblieben, ehe er sich langsam berappelte und anschließend das Feld vorzeitig verließ.
Scoot Henderson überragt bei Portland
Der 2,24 Meter große Profi wurde ins sogenannte "Concussion Protocol" zur Behandlung entsprechender Kopfverletzungen aufgenommen und kehrte nicht ins Spiel zurück. "Ich weiß nur, dass er eine Gehirnerschütterung hat und im Protocol ist", sagte Spurs-Trainer Mitch Johnson. Ob und wie viele Spiele Wembanyama nun verpasst, ist unklar. Ein Ausfall des Stars, eines von drei Kandidaten für die Wahl zum wertvollsten Spieler (MVP), wäre für San Antonio enorm bitter.
Auch ohne Wembanyama, der vor dem Spiel seine Auszeichnung als bester Defensivspieler der Saison erhalten hatte, lagen die Spurs lange auf Siegkurs. Noch früh im letzten Viertel führte San Antonio mit 14 Punkten. Doch danach gelang der eigenen Offense nur noch wenig, während die Trail Blazers das Spiel noch drehen konnten. Scoot Henderson war mit 31 Punkten der herausragende Spieler der Gäste. In der Playoff-Serie steht es damit 1:1.
Lakers gewinnen auch zweites Spiel
Derweil feierten die personell gebeutelten Los Angeles Lakers den zweiten Sieg im zweiten Playoff-Spiel. Weiterhin ohne den verletzten Topstar Luka Doncic gewannen die Kalifornier gegen die Houston Rockets mit 101:94 und führen die Serie mit 2:0 an. Auffälligster Spieler war erneut Altstar LeBron James, der 28 Punkte zum Sieg beisteuerte. Aber auch Marcus Smart (25) und der im Auftaktspiel herausragende Luke Kennard (23) erzielten mehr als 20 Punkte.
Die Boston Celtics mussten in ihrem zweiten Heimspiel ebenfalls eine Niederlage und den Ausgleich in der Serie hinnehmen. Die Celtics verloren gegen die Philadelphia 76ers mit 97:111. Ein Hauptgrund für die Niederlage war die schwache Trefferquote aus der Distanz, Boston brachte nur 26 Prozent der Dreier im Korb unter. Damit reichten auch 36 Punkte von Jaylen Brown nicht zum Sieg.