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Superstars helfen 76ers nicht Warriors legen Grundstein zur Aufholjagd

Superstar Stephen Curry führte die Warriors mit 36 Punkten an.

Superstar Stephen Curry führte die Warriors mit 36 Punkten an.

(Foto: IMAGO/USA TODAY Network)

Titelverteidiger Golden State Warriors steht nach zwei Playoff-Spielen in der NBA vor dem Aus - und beginnt nun, sich erfolgreich gegen das Ausscheiden zu wehren. Die Philadelphia 76ers dagegen haben die erste Runde schon fast überstanden. Auch, wenn die Superstars keine große Hilfe sind.

Die Golden State Warriors haben im dritten Anlauf ihr erstes Playoff-Spiel gewonnen. Der Titelverteidiger setzte sich zu Hause mit 114:97 (53:42) gegen die Sacramento Kings durch und verkürzte in der Best-of-seven-Serie der nordamerikanischen Basketballliga NBA auf 1:2. Die Warriors mussten auf Draymond Green verzichten, der nach einem Tritt auf einen Gegenspieler in der zweiten Partie von der Liga gesperrt worden war. Dennoch hatten die Gastgeber wenig Probleme, setzten sich Ende des zweiten Viertels das erste Mal zweistellig ab und bauten ihre Führung kontinuierlich aus. Superstar Stephen Curry führte die Warriors mit 36 Punkten an.

Die Philadelphia 76ers stehen kurz vor dem Einzug in die zweite Runde. Nach einem 102:97 (58:47)-Auswärtserfolg bei den Brooklyn Nets liegen die Sixers in der Best-of-seven-Serie mit 3:0 vorn. Während James Harden im dritten Viertel nach einem unsportlichen Foul des Feldes verwiesen wurde und der zweite Star Joel Embiid unter seinen Möglichkeiten spielte, übernahm Tyrese Maxey: Der 22-Jährige erzielte in der Schlussphase acht Punkte nacheinander und drehte damit die Partie zugunsten Philadelphias.

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Superstar Harden war derweil sauer über seine Hinausstellung: "Das erste Mal, dass ich rausgeworfen wurde. Ich werde nicht als schmutziger Spieler abgestempelt, und ich habe ihn nicht in einem privaten Bereich getroffen. Wenn sich jemand in der Defensive so auf dich stürzt, ist das eine natürliche Reaktion im Basketball", sagte "The Beard". "Ich habe ihn nicht so hart getroffen, dass er so zu Boden gegangen wäre. Das ist inakzeptabel. Das ist ein Playoff-Spiel. Wir haben in der ganzen Liga gesehen, dass es viel schlimmere Dinge gibt als dieses Spiel."

Durch einen 129:124 (54:51)-Auswärtssieg bei den Los Angeles Clippers sind die Phoenix Suns mit 2:1 in Führung gegangen und haben sich den Heimvorteil zurückgeholt. Devin Booker überragte mit 45 Punkten. Die Clippers mussten mit Kawhi Leonard auf ihren besten Spieler verzichten, der sich in der zweiten Partie das rechte Knie verstaucht hatte.

Quelle: ntv.de, ter/dpa

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