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Riesenslalom in OfterschwangRienda und Pärson zeitgleich

04.02.2006, 14:41 Uhr

Die Spanierin Maria Rienda Contreras und Anja Pärson aus Schweden teilten sich den Sieg beim Riesenslalom-Weltcup in Ofterschwang

Die Spanierin Maria Rienda-Contreras und Anja Pärson aus Schweden teilten sich den Sieg beim Riesenslalom-Weltcup in Ofterschwang, Kathrin Hölzl (Bischofswiesen) bescherte den gebeutelten deutschen Skirennläuferinnen wenigstens ein kleines Erfolgserlebnis. Die 21-Jährige überraschte als Zwölfte und schaffte damit ihr bestes Weltcup-Resultat.

Maria Rienda-Contreras lag auch 24 Stunden nach ihrem Erfolg vom Freitag vorn. Bei 2:22,18 Minuten stoppte die Uhr auch für Anja Pärson. Julia Mancuso (USA) auf Platz drei hatte 0,09 Sekunden Rückstand. Martina Ertl-Renz (Lenggries) lag als 19. 2,88 Sekunden hinter dem Siegerduo zurück und blieb damit in ihrem Leistungstief. "Im Sport kann man nichts planen. Ich schaue nach Turin, da habe ich nichts zu verlieren", sagte die 32-Jährige.

Janica Kostelic (Kroatien) verpasste als 41. den Finallauf. Die dreimalige Olympiasiegerin von 2002 war mit Fieber und einer Knieblessur nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Im Gesamtweltcup schmolz ihr Vorsprung weiter zusammen. Titelverteidigerin Anja Pärson (Schweden) rückte mit 1.121 Punkten bis auf 161 Zähler an Kostelic (1282) heran. Im Riesenslalom-Weltcup behielt Pärson mit 505 Punkten ihre Führung vor der nun zweitplatzierten Rienda Contreras (405).

Annemarie Gerg (Lenggries) und Carolin Fernsebner (Ramsau) waren im ersten Lauf mit guter Zwischenzeit unterwegs, schieden dann aber aus. "Die beiden haben etwas riskiert. Besser so, als mutlos im Gelände herumfahren", sagte Maier. Nicht am Start war Petra Haltmayr. Die Rettenbergerin zog sich einen grippalen Infekt mit starken Halsschmerzen zu. "Ich musste schweren Herzens absagen. Aber so kurz vor Olympia will ich natürlich nichts riskieren", sagte die 30-Jährige.