Sport

Entscheidungen in LauternWieschemann geht

23.08.2002, 13:28 Uhr

Erste Konsequenzen in der FCK-Krise: Aufsichtsratschef Robert Wieschemann ist zurückgetreten.

Die Krise beim 1. FC Kaiserslautern hat erste Konsequenzen nach sich gezogen. Robert Wieschemann, Aufsichtsratsvorsitzender des FCK, ist von seinem Amt zurückgetreten. Außerdem soll Vorstandschef Jürgen Friedrich im Laufe des Jahres vom Schweizer Ren C. Jäggi abgelöst werden.

Nach Wieschemanns unglücklichem Auftritt in der DSF-Sendung "Doppelpass", in der er unter anderem frühzeitig die Ablösung von Friedrich angekündigt hatte, war der Druck auf den Juristen gestiegen. Wie der Klub mitteilte, bleibt Wieschemann aber Mitglied im Kontrollgremium. Ein Nachfolger soll am 18. September gewählt werden.

Friedrich wird derweil vorerst im Amt bleiben. Sein Nachfolger steht jedoch mit Jäggi bereits fest. Mitte September soll der 53-Jährige seinen Vertrag bei den Pfälzern unterschreiben und für eine kurze Übergangszeit von Friedrich eingearbeitet werden.

Unterdessen dementierte Hubert Keßler, stellvertretender Aufsichtsratvorsitzender, einen sich anbahnenden Wechsel auf der Trainerbank: "Die Trainerfrage kommt durch die neue personelle Situation nicht automatisch auf den Tisch." Zuvor hatte der SWR berichtet, der derzeit arbeitslose und zuletzt bei Hertha BSC tätige Jürgen Röber werde Teamchef Andreas Brehme ablösen.