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Auch Struff in Stutgart weiter Zverev muss gegen "gefährlichen" Brown ran

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Dustin Brown ist einer der unkonventionellsten Spieler auf der Tennistour. Auf Rasen fühlt sich der 34-Jährige am wohlsten - das weiß auch sein nächster Gegner Alexander Zverev.

(Foto: imago images / Philippe Ruiz)

Die Fans beim Tennis-Turnier in Stuttgart kommen trotz des kühlen Wetters auf ihre Kosten. Jan-Lennard Struff und Dustin Brown gewinnen ihre Matches und stehen im Achtelfinale - dort kommt es zu einem deutschen Duell mit der Nummer eins.

Bei seiner Rückkehr nach Stuttgart bekommt es Tennisprofi Alexander Zverev mit seinem unorthodoxen Landsmann Dustin Brown zu tun. Der 34-Jährige aus Winsen erspielte sich am Dienstag ein 6:4, 7:6 (7:3) gegen John Millman aus Australien. Ein 2:4 im zweiten Satz drehte Brown noch, war im Tiebreak dann im Vorteil und sicherte trotz der Erstrundenniederlage von Peter Gojowczyk eine positive Bilanz der deutschen Profis am Dienstag. Zuvor war schon Jan-Lennard Struff ins Achtelfinale eingezogen.

"Dustin ist einer der gefährlichsten Spieler auf Rasen. Vor allem, wenn man vorher selbst noch kein Match gespielt hat", hatte Zverev schon gesagt, bevor er Brown nach seiner eigenen Trainingseinheit noch etwas beobachtete. Er muss nun am Donnerstag erstmals bei einem ATP-Turnier gegen den Mann mit den Rastazöpfen antreten, der in Wimbledon schon den Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal bezwang. Zverev selbst hatte als topgesetzter Profi bei der mit 754 540 Euro dotierten Rasenveranstaltung ein Freilos in der ersten Runde.

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Die Nummer fünf der Weltrangliste nutzt den MercedesCup nach seinem offenbar überstandenem Formtief als Vorbereitung auf Wimbledon. In Brown trifft er auf einen ähnlich großen Spieler (Brown: 1,96 Meter, Zverev: 1,98 Meter), der oft das klassische Serve-and-volley zeigt und vor allem mit Stoppbällen seine Gegner nervt. So auch Millman, der bei kühlen Temperaturen von unter 20 Grad immer wieder kopfschüttelnd in Richtung seines Gegners blickte.

Zuvor hatte sich bereits Jan-Lennard Struff für das Achtelfinale qualifiziert und seine derzeit starke Form unterstrichen. In einem intensiven Match mit spektakulären Punkten bezwang der 29-Jährige aus Warstein den an Nummer acht gesetzten Kanadier Denis Shapovalov 7:5, 6:4. In Stuttgart trifft er nun auf den Serben Miomir Kecmanovic, der zuvor Philipp Kohlschreiber ausgeschaltet hatte. Struff kam bei den French Open ins Achtelfinale und steht als derzeit 38. der Weltrangliste erstmals in seiner Karriere unter den Top 40. Gojowczyk dagegen konnte den Gewinn des ersten Satzes gegen den Franzosen Gilles Simon nicht veredeln und unterlag dem einstigen Top-Ten-Spieler 6:4, 2:6, 3:6. Die Hälfte der sechs Deutschen im Hauptfeld ist damit bereits nach der ersten Runde ausgeschieden, nachdem Kohlschreiber und Mischa Zverev sich bereits am Montag aus dem Turnier verabschiedet hatten.

Quelle: n-tv.de, ter/dpa

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