Der Sport-TagAlle Dämme brechen: Freiburgs Trainer kämpft mit den Tränen
Nach dem turbulenten Jahresabschluss kämpfte Julian Schuster mit den Tränen. "Mir fehlen die Worte. Ich bin nur dankbar so eine Mannschaft trainieren zu dürfen. Es war ein unglaubliches Spiel, das ist das größte Geschenk überhaupt für Weihnachten", sagte der Trainer von Fußball-Bundesligisten SC Freiburg bei Sky.
Doch woher rührte dieser Gefühlsausbruch? Beim VfL Wolfsburg gingen die Freiburger zwar zunächst in Führung, mussten anschließend jedoch gleich zweimal einen Rückstand hinnehmen, ehe Derry Scherhant den Sport-Club mit seinem Treffer in der 78. Minute doch noch zum 4:3 (1:1)-Sieg schoss. Ein wildes Spiel, das die Gäste am Ende für sich entschieden.
Entsprechend hob Schuster vor allem die Comeback-Qualitäten seines Teams hervor: "Wie meine Jungs dann nach dem Rückstand zurückgekommen sind, das ist beeindruckend. Ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft." Die Emotionen kochten bei Schuster während des Spiels über. In der Nachspielzeit sah der Trainer die Gelbe Karte, nachdem er sich lautstark über eine Freistoß-Entscheidung aufgeregt hatte. Nach Abpfiff brachen dann alle Dämme.