Der Sport-Tag"American Idiot": Trump pöbelt mal wieder und bleibt lieber weg
US-Präsident Donald Trump kommt nicht zum diesjährigen Super Bowl. Die US-Boulevardzeitung "New York Post" berichtete das unter Berufung auf ein Interview mit dem Republikaner. Zugleich äußerte Trump Kritik an den Musik-Acts beim Finale der US-amerikanischen Football-Liga NFL im Februar in Kalifornien. Die Künstler sind mehrheitlich Trump-kritisch.
Die US-Punkrockband Green Day tritt auf. Die drei Musiker um Sänger und Gitarrist Billie Joe Armstrong sollen die Eröffnungszeremonie bestreiten und hatten zuletzt ihren Welthit "American Idiot" für Trump umgedichtet. In der Halbzeit-Show soll der puerto-ricanische Rapper Bad Bunny auftreten.
Die Show ist fast so berühmt wie das Football-Finale selbst, das Ganze ist ein riesiges Medienereignis. Bad Bunny wird der erste Künstler sein, der die komplette Halbzeit-Show des meistgesehenen TV-Ereignisses der USA auf Spanisch performt. Trump sagte der "New York Post" auf die Frage nach den Künstlern: "Ich bin gegen sie. Ich halte das für eine schreckliche Wahl. Das Einzige, was sie bewirkt, ist, Hass zu säen. Schrecklich." Und wenn sich jemand mit Hass säen auskennt, dann Trump.