Der Sport-Tag

Der Sport-TagBVB-Boss kontert Schulz' Finanz-Forderung

29.08.2017, 18:44 Uhr

Fußball versus Politik: "Ich halte nichts von solchen Regulierungsversuchen." - Das ist die deutliche Antwort von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auf die Forderung von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz. Der hat vorgeschlagen, finanzielle Grenzen im Fußball festzulegen.

  • Watzkes Argument: Ablösesummen würden in dem Fall wahrscheinlich über andere Wege gezahlt werden.

  • "Dann macht Katar eben einen Sponsoringvertrag mit dem jeweiligen Klub," sagte der BVB-Boss dem Wirtschaftsnachrichtenportal "Business Insider".

  • Die Summen überstiegen auch seine Vorstellungskraft: "Sie sind zu hoch, das Ganze ist extrem, aber unmoralisch würde ich es deshalb nicht nennen. Unmoralisch gibt es im Fußball bezogen auf Ablösesummen nicht."

  • In diesem Geschäft gelte, "dass der Stärkere gewinnt, und das lässt sich eben nicht sozialistisch regeln", sagte Watzke.

  • Martin Schulz hatte den 148-Millionen-Euro-Transfer von Ousmane Dembélé zum FC Barcelona als "nicht nachvollziehbar" kritisiert, die aktuellen Transfersummen hätten "keinen Bezug mehr zur Realität".