Der Sport-TagBVB-Manager Kehl staunt über Chelseas Viertelmilliarden-Rausch
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl hat das Transferverhalten des FC Chelsea kritisiert. Das sei "sehr wild, muss man einfach sagen", kommentierte der Manager von Borussia Dortmund bei Sky. "Natürlich habe ich verfolgt, was Chelsea in den letzten Wochen und Monaten angestellt hat." Der kommende Champions-League-Gegner der Dortmunder hatte ein halbes Dutzend Spieler verpflichtet, darunter das ukrainische Talent Mychajlo Mudryk für eine Ablöse von bis zu 100 Millionen Euro und Weltmeister Enzo Fernández für angeblich 121 Millionen Euro. Insgesamt floss im Winter weit über eine Viertelmilliarde Euro in den Krisenkader.
"Geld spielt dort keine Rolle", sagte der BVB-Sportdirektor über den Klub der Premier League. "Wir müssen unser Geld hier auf eine andere Art und Weise einfach verdienen. Daher sind wir auch nicht in der Lage, solche Transfers umzusetzen." Dortmund müsse bei Verpflichtungen "noch schneller sein, wir müssen noch früher dran sein. Das macht es herausfordernd, aber wir schaffen es trotzdem."