Der Sport-TagBayern-Boss erklärt Grund für geplatzten Boateng-Deal

Eigentlich war alles schon in trockenen Tüchern: Im Spätsommer des vergangenen Jahres sollte Jérôme Boateng vom deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München zum französischen Meister Paris Saint-Germain wechseln. Doch der Deal platzte. Nun hat Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge den Grund verraten. "Am 28. August 2018 gab es ein Angebot von PSG, das wir akzeptieren wollten. Der Trainer hat sein Veto eingelegt", sagte er der "Sport-Bild". Bayern-Coach Niko Kovac habe demnach mit drei gestandenen Innenverteidigern in die Saison gehen wollen. "Das hat Jérôme nicht gefallen, das habe ich damals gespürt", so Rummenigge. Seitdem stehen die Zeichen mehr denn je auf Abschied. "Ich glaube, wir müssen eine für beide Seiten seriöse und faire Lösung finden. Das halte ich grundsätzlich für möglich", sagte der Klubboss. Vereinspräsident Uli Hoeneß hatte Boateng unmittelbar nach dem Double-Triumph aus Meisterschafts- und Pokalgewinn Ende Mai nahegelegt: "Ich würde ihm raten, den FC Bayern zu verlassen."