Der Sport-TagBericht: Bayerns zukünftiger Rekordeinkauf zu Gehaltsverzicht bereit
Der Poker um Juve-Star Matthijs de Ligt ist in vollem Gange - und geht schon bald in die nächste Runde. Um seinen Wunschwechsel zum FC Bayern über die Bühne zu bringen, nimmt der Niederländer einiges in Kauf. Und auch die Münchner strecken sich.
Das erste Angebot des FC Bayern für Matthijs de Ligt lehnte Juventus Turin in dieser Woche ab. 60 Millionen Euro plus Bonuszahlungen reichten dem italienischen Rekordmeister nicht. Das letzte Wort ist in der Angelegenheit deswegen aber noch lange nicht gesprochen, denn offenbar sind die Münchner gewillt, ihre Offerte nochmals nachzubessern - auch dank der Mithilfe des Abwehrspielers.
Wie die "Sport Bild" berichtet, würde de Ligt im Fall eines Wechsels an die Säbener Straße auf Gehalt verzichten. In Turin soll der 22-Jährige derzeit rund zehn Millionen Euro netto verdienen. Zu viel für den FC Bayern, der sich mit dem Abwehrspieler bereits auf eine geringere Summe geeinigt hat. Ein großes Zugeständnis, von dem Hasan Salihamidžić und Co. wiederum profitieren, weil sie in den Ablöseverhandlungen so mehr Spielraum haben.
Es ist davon auszugehen, dass Bayern München eine neue Rekordsumme für de Ligt zahlen müssen. Der bisherige Rekord liegt bei 80 Millionen Euro für Lucas Hernandez.
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