Der Sport-TagBericht: "Es betrügen praktisch alle" beim Skispringen
Dem Skispringen droht ein handfester Skandal. Im Fokus steht einmal mehr das Material, genauer gesagt die Anzüge, deren Maße streng reglementiert sind. Ein Insider packt nun aber aus und behauptet, dass selten ganz genau hingeschaut wird. "Zurzeit kann ich die Anzugskontrollen nicht ernst nehmen", wird ein noch aktiver Skispringer vom Schweizer "Blick" zitiert. Um wen es sich handelt, lässt die Zeitung offen.
Klar ist derweil, dass der Athlet am vergangenen Wochenende am Kulm auf Weitenjagd ging und dabei ebenfalls auf die Regeln pfiff. "Das Volumen war zu groß", gab der Skispringer auf Nachfrage zu, dass sich die Maße seines Anzuges nicht im Regelbereich befanden. Die Kontrolle habe er allerdings völlig problemlos passiert.
"Es betrügen praktisch alle, da muss ich mitziehen, sonst habe ich keine Chance", spielte der Sportler seine Trickserei herunter und deckte zugleich auf, dass in der Skisprung-Szene derzeit angeblich regelmäßig mit gezinkten Karten gespielt wird - wohl auch, da die Verbände zu lange untätig blieben. "Man hätte früher durchgreifen müssen. Jetzt sind die Kontrolleure machtlos, sonst müssten sie das halbe Starterfeld disqualifizieren", ist sich der anonyme Whistleblower sicher.
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