Der Sport-TagBlitz-Fauxpas tut deutschem Olympioniken "extrem weh"
Mit 0,71 Sekunden Rückstand auf den Bronzerang war Fabian Gratz im olympischen Riesenslalom in den zweiten Durchgang gestartet - doch bereits nach wenigen Augenblicken waren alle Restchancen durch einen Fahrfehler dahin. "Du fokussierst dich so lange und dann ist es so schnell vorbei, das tut extrem weh", sagte der 28-Jährige sichtlich enttäuscht - "vor allem dann, wenn sich das Rennen Olympia nennt".
Als Zehnter des ersten Durchgangs hatte sich Gratz zuvor auf der Pista Stelvio in Bormio eine ordentliche Ausgangsposition erarbeitet, im zweiten Lauf versuchte der deutsche Skirennläufer dann, "eine direktere Linie zu wählen. Vielleicht bin ich es zu direkt angegangen." Ob er auch morgen beim Slalom (10.00 Uhr/13.30 Uhr, ZDF und Eurosport) an den Start gehen wird, konnte Gratz am Samstag noch nicht sagen: "Ich werde mit den Trainern sprechen, was unser Plan ist", erklärte er, "dann schauen wir mal, ob ich am Montag da bin."