Der Sport-TagBundes-Rudi macht DFB-Stars klare Ansage: "Keiner darf die Hosen voll haben"
Rudi Völler springt nach 19 Jahren noch einmal als Interims-Teamchef der Fußball-Nationalmannschaft ein. Nach der Trennung von Bundestrainer Hansi Flick wird der 63 Jahre alte DFB-Sportdirektor am Dienstag (21 Uhr/ARD und im Liveticker bei ntv.de) in Dortmund unterstützt von U20-Auswahlcoach Hannes Wolf und Ex-Nationalspieler Sandro Wagner das Team gegen den WM-Zweiten Frankreich betreuen - "einmalig", wie der Verband mitteilte. Die dauerhafte Flick-Nachfolge will der Deutsche Fußball-Bund "möglichst zeitnah regeln".
Völler bleibt nur das Abschlusstraining am Montagabend, um die Mannschaft nach dem 1:4 gegen Japan neu auszurichten. Schon nach der von ihm benannten "Blamage" in Flicks letztem Länderspiel am Samstagabend in Wolfsburg hatte er die vielen Mängel im Stile eines Trainers klar benannt und seine Marschroute vorgegeben. Dabei gab es auch gleich eine klare Ansage an die seit fünf Testspielen sieglose und arg verunsicherte Mannschaft. "Wir haben ein Spiel gegen die im Moment beste Mannschaft in Europa. Das wird natürlich schwierig", sagte Völler, fügte aber deutlich hinzu: "Aber keiner darf die Hosen voll haben. Wir müssen versuchen, Kredit zurückzugewinnen."