Der Sport-TagBundesliga-Klubs sollten lieber nicht so viel Geld ausgeben
DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat die Klubs im deutschen Profifußball angesichts der drohenden Einnahmeverluste zum Sparen aufgefordert. "Es wäre schon sehr optimistisch, jetzt noch davon auszugehen, dass in der laufenden Saison in großem Stil Zuschauereinnahmen fließen", sagte er dem "Handelsblatt": "Jeder Klub ist in diesen Tagen gut beraten, die Fixkosten zu drücken. Und dazu gehören auch die Personalkosten."
Im Gegensatz zum Freizeit- und Amateursport, der während des temporären Lockdowns ruhen muss, dürfen die Bundesliga und die 2. Bundesliga ihre Saison fortsetzen. Oberstes Ziel sei es, "den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Davon hängt alles ab: Die TV-Erlöse und auch die Einnahmen aus dem Sponsoring", sagte Seifert, der jüngst seinen Abschied von der DFL nach Vertragsablauf im Jahr 2022 angekündigt hatte.