Der Sport-TagCacau wehrt sich nach Abschied vom DFB
Der ehemalige DFB-Integrationsbeauftragte Cacau hat Kritik an seinem Umgang mit dem Thema Rassismus wie im Fall Mesut Özil zurückgewiesen. "Ich habe immer meine Position bezogen und meine Meinung gesagt. Und diese habe ich auch stets zu 100 Prozent öffentlich vertreten, wenn sie meinem Arbeitsauftrag entsprach", sagte der frühere Nationalspieler bei Sport1.
Auch den Vorwurf, er habe das Thema Rassismus unterschätzt, lässt er nicht gelten. "Nein, auf gar keinen Fall! Ich bin in Brasilien unter schwierigen Umständen aufgewachsen, wurde diskriminiert und rassistisch beleidigt", erklärte er. "Doch ich habe mich immer durchgekämpft und bin nach Deutschland gekommen. Ich habe mir diesen Weg in meinem Stil und mit meiner Persönlichkeit erarbeitet." Der frühere Bundesligaspieler empfiehlt dem Verband aber auch: "Aus meiner Sicht sollte man sich zu gewissen Themen klarer positionieren."