Dienstag, 11. Februar 2020Der Sport-Tag

22:57 Uhr

Topsprinter Greipel schwer gestürzt

Radprofi André Greipel ist schwer gestürzt. Der 37-Jährige hat sich nach Angaben seines Teams Israel Start-Up Nation an der Schulter verletzt und muss rund drei Monaten pausieren. Der Unfall soll sich demnach in der Nähe von Köln ereignet haben. "Das ist definitiv ein schwerer Rückschlag für Greipel und das Team", sagt Manager Kjell Carlstrom. Der Sprinter, der etwa elf Etappensiege bei der Tour de France gewonnen hat, war im Training mit Rick Zabel unterwegs, als er mit dem Vorderrad wegrutschte und stürzte.

22:27 Uhr

OP nach Sehnenriss: Dembélé verpasst EM im Sommer

Der französische Fußball-Weltmeister Ousmane Dembélé wird dem FC Barcelona mindestens ein halbes Jahr lang fehlen und damit auch die EM im Sommer verpassen. Der 105-Millionen-Euro-Einkauf, der 2017 nach einer grandiosen Saison bei Borussia Dortmund für eine Bundesliga-Rekordsumme nach Spanien gewechselt war, wurde laut Vereinsmitteilung wegen eines Sehnenrisses im rechten Oberschenkel operiert.

Der 22 Jahre alte Dembélé war nach seiner hartnäckigen Oberschenkelverletzung aus dem Champions-League-Duell mit dem BVB Ende November zuletzt wieder ins Training eingestiegen, er sollte noch im Februar sein Comeback geben. Doch es folgte umgehend der nächste Rückschlag. In der laufenden Saison hat der Außenstürmer nur fünf Ligaspiele für Barcelona bestritten.

Spanischen Medienberichten zufolge kostet Dembélés Saison-Aus den BVB fünf Millionen Euro Bonus. Der Franzose bestritt bisher 74 Pflichtspiele für die Katalanen, erst beim 75., im Laufe dieser Saison bestritten, hätten die Dortmunder demnach Anspruch auf das Geld gehabt.

21:53 Uhr

Radsprinter Greipel stürzt im Training und verletzt sich schwer

Radsprinter Andre Greipel fällt nach einem schweren Sturz monatelang aus und wird die Klassikersaison verpassen. Dem Rostocker rutschte bei einer Trainingsfahrt mit seinem Teamkollegen Rick Zabel in der Nähe von Köln auf nasser und matschiger Straße das Vorderrad weg. "Ich bin mit dem Kopf und der Schulter voran in einen Stein gerauscht", berichtete der 37-Jährige. Seine linke Schulter sprang aus dem Gelenk und brach.

Laut Mitteilung seines neuen Teams (Israel Start-Up Nation) muss Greipel wahrscheinlich operiert werden, um die lädierte Gelenkpfanne zu richten. In drei Monaten sei mit einer Rückkehr des erfolgreichsten aktiven Profis (156 Siege) aufs Rad zu rechnen. Bei den Klassikern wie Mailand-Sanremo (21. März) oder Paris-Roubaix (11. April) wird Greipel laut ISN nicht starten können.

21:06 Uhr

Matthäus greift Klinsmann wegen Hertha-Rücktritt an

Das Verhältnis zwischen Lothar Matthäus und Jürgen Klinsmann als angespannt zu bezeichnen, ist wohl eher Unter- als Übertreibung. Kein Wunder also, dass der Sky-Experte den nun Ex-Hertha-Coach nach dessen plötzlichem Rückzug attackiert: "Jürgen ist natürlich jemand, der Machtmensch ist, der dann alles oder nichts spielt. Ich gehe davon aus, dass das entscheidend war." Matthäus wählte die "Bild" als Übermittler, so wie vorher auch Klinsmann, der seine Gründe für den Rückzug darlegte.

Dass Klinsmann vermeintlich eigensinnig handelt, ist für Matthäus keine Überraschung. Auf die Frage, ob er den 55-Jährigen als Teamplayer charakterisiere, sagt er: "Nicht unbedingt, nein. Absolut nein. Jürgen ist, wie viele Mittelstürmer, sehr egoistisch gewesen in seiner Laufbahn. Erst mal ich und dann die Mannschaft und der Klub. An oberster Stelle war immer Jürgen."

20:12 Uhr

Ex-Biathlet meckert: "Sind durch das Waffengesetz limitiert"

imago38340510h.jpg

Rösch startete bis 2012 für Deutschland, von 2014 an für Belgien. Seit 2019 arbeitet er beim sächsischen Sportverband als Trainer.

(Foto: imago/Jan Huebner)

Biathlon-Olympiasieger Michael Rösch wünscht sich für Nachwuchsathleten niedrigere Hürden für den Umgang mit Waffen. "Wir sind durch das Waffengesetz einfach limitiert. In Deutschland darf man im Alter von unter 15 Jahren kein Kleinkaliber schießen, sondern nur Luftgewehr. In Norwegen nutzen schon die Zehnjährigen Kleinkaliber und sind uns damit fünf Jahre voraus", sagte Rösch im Interview mit Sport1.

Für den 36-Jährigen, der 2006 in Turin mit der deutschen Staffel Gold gewonnen hatte und nach seinem Karriereende inzwischen als Trainer arbeitet, ist das Luftgewehr aber keine Alternative im Nachwuchsbereich. "Im Luftgewehr lernt man sich so viele Fehler an, weil es leichter ist zu treffen, der Umstieg zum Kleinkaliber ist sehr schwer", sagte er. Entsprechend seien die deutschen Athleten im Nachteil. "Es dauert drei bis vier Jahre, die Fehler auszumerzen und Stabilität reinzukriegen", erklärte Rösch.

19:42 Uhr

Finalturnier-Gegner für deutsches Fed-Cup-Team stehen fest

Die deutschen Tennis-Damen treffen bei der Premiere der Fed-Cup-Finalwoche auf Tschechien und die Schweiz. Das ergab die Auslosung in Budapest. Ohne ihre Spitzenspielerinnen Angelique Kerber und Julia Görges hatte sich die deutsche Auswahl am Wochenende mit 4:0 in Brasilien durchgesetzt und damit die Qualifikation für die Endrunde vom 14. bis 19. April in Budapest geschafft.

Mit dabei sind insgesamt zwölf Teams in vier Dreiergruppen. Die deutsche Mannschaft wurde in Gruppe D gelost. Die seit 2011 sechsmal siegreichen und dank einer Wildcard qualifizierten Tschechinnen waren als Gruppenkopf gesetzt. Der Fed Cup wird seit diesem Jahr wie schon der Davis Cup bei den Herren in einer Endrunde mit Gruppenspielen ausgetragen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
19:16 Uhr

Mit diesem Auto sollen Vettel und Leclerc den Formel-1-Titel jagen

Mit dem SF1000 bläst Ferrari zur Jagd auf Mercedes und den sechsmaligen Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton. Der Rennstall des viermaligen Champions Sebastian Vettel stellt im pompösen Theaterhaus Romolo Valli in der norditalienischen Stadt Reggio Emilia feierlich seinen neuen Rennwagen vor.

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:36 Uhr

Schiedsrichter greift Spieler an: Stadionverbot

In Italien hat ein Schiedsrichter wegen Gewalt gegen einen Spieler ein einjähriges Stadionverbot erhalten. Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Der Unparteiische habe den Spieler, einen Torhüter, am 1. Februar nach dem Amateurspiel der Vereine Borgo Mogliano und Montottone mit dem Kopf heftig gestoßen. Vorausgegangen seien Beleidigungen und Rangeleien, schrieben Medien. Die Strafe erließ das Polizeipräsidium von Macerata in den Marken, einer Region im Osten des Landes. Das Verbot gilt für Fußballveranstaltungen jeder Art, ob national oder international. Nach Angaben der Behörde wurde ein solches Verbot erstmals in Italien gegen einen Schiedsrichter ausgesprochen. Von ihm werde eigentlich ein vorbildliches Verhalten erwartet.

18:10 Uhr

Draisaitl entscheidet WM-Teilnahme "spontan"

imago46437045h.jpg

85 Scorerpunkte in 55 Spielen: Draisaitl ist derzeit der effektivste Angreifer der NHL.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Eishockey-Topstar Leon Draisaitl wird mit der Entscheidung über eine WM-Teilnahme mit der deutschen Nationalmannschaft bis zum letztmöglichen Moment warten. "Spontan" werde der 24-Jährige sich entschließen, sagte Draisaitl im Gespräch mit den Eishockey News. Das Turnier findet in diesem Jahr in der Schweiz (8. bis 24. Mai) statt, die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) spielt in Lausanne.

Abhängig ist Draisaitls Mitwirken ohnehin zunächst vom Saisonverlauf mit den Edmonton Oilers in der NHL. Sollte das Team aus dem kanadischen Bundesstaat Alberta in den Play-offs weit kommen, wäre die WM-Chance grundsätzlich sehr gering.

Seiner Führung in der Rangliste für den Top-Scorer der Liga misst Draisaitl keinen besonderen Wert bei. Als erster Deutscher könnte er diese Wertung gewinnen. "Wir alle spielen Eishockey, um die Playoffs zu erreichen und Alarm zu machen", sagte der Mittelstürmer, der mit bislang 31 Toren und 54 Vorlagen im Rennen um die Art-Ross-Trophy vorne liegt: "Um ehrlich zu sein, denke ich da nicht drüber nach."

17:55 Uhr

"Mehr Power": So erklärt Klinsmann selbst seinen Rücktritt

Jürgen Klinsmann hat den überraschenden Rücktritt als Trainer von Hertha BSC auch mit seinem Wunsch nach größeren Kompetenzen beim Berliner Fußball-Bundesligisten erklärt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
16:48 Uhr

Nach rassistischen Beleidigungen: Schalke muss Geldbuße zahlen

imago46455530h.jpg

Profi-Spieler Jordan Torunarigha ging nach den rassistischen Rufen weinend vom Platz.

(Foto: imago images/Kolvenbach)

Der FC Schalke 04 ist wegen des Rassismus-Vorfalls beim Pokalspiel gegen Hertha BSC mit einer Geldstrafe von 50.000 Euro belegt worden. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ahndete mit dem Urteil die rassistischen Beleidigungen von Hertha-Profi Jordan Torunarigha durch Schalker Fans, die während der Partie am 4. Februar Affenlaute gerufen hatten. Der DFB-Kontrollausschuss drohte den Gelsenkirchenern im Wiederholungsfall mit weitergehenden Sanktionen.

Der Fußball-Bundesligist hatte sich öffentlich für den Vorfall entschuldigt und eine lückenlose Aufklärung angekündigt. Auch die Polizei nahm Ermittlungen auf. Der 22 Jahre alte Torunarigha selbst stellte eine Strafanzeige gegen Unbekannt. Schalke kann bis zu 16.000 Euro der verhängten Geldbuße für konkrete Maßnahmen im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung verwenden, was dem DFB bis zum 30. September 2020 nachzuweisen wäre. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt.

15:58 Uhr

Neureuther: "Der größte Schwachsinn aller Zeiten"

Der frühere Skirennläufer Felix Neureuther hat scharfe Kritik an den Parallel-Rennen im Weltcup geübt und deren Abschaffung gefordert. "Dieses ganze Parallel-Gedöns! Dass das Teil des Weltcups ist, das ist der größte Schwachsinn aller Zeiten", sagte der ARD-Experte der "Kronen-Zeitung" aus Österreich.

Der Internationale Skiverband (FIS) setzt seit geraumer Zeit auf neue Formate wie Team Event, Parallel-Slaloms oder -Riesenslaloms. In dieser Saison wird sogar erstmals eine eigene Kristallkugel vergeben - bei den Männern nach nur zwei (bereits absolvierten) Rennen, bei den Frauen nach drei. Nach dem Parallel-Riesenslalom am Sonntag in Chamonix hatte es scharfe Kritik der Athleten gegeben. "Ich fühle mich verschaukelt", schimpfte der Franzose Alexis Pinturault, einer der Top-Stars, "wir Athleten werden als Spielfiguren einer Show angesehen und nicht als Akteure einer Sportart."

Mehr dazu lesen Sie hier.
15:41 Uhr

VfL Wolfsburg trennt sich von Angreifer

imago41101424h.jpg

Während Sommer-Neuzugang Xaver Schlager (links) schnell überzeugte, wartete Paul-Georges Ntep vergeblich auf seinen Durchbruch bei den Wölfen.

(Foto: imago images / regios24)

Der VfL Wolfsburg hat den Vertrag mit Offensivspieler Paul-Georges Ntep aufgelöst. Im Januar 2017 hatten die Niedersachsen den Nationalspieler Kameruns für rund fünf Millionen Euro von Stade Rennes verpflichtet, doch weder bei den Wölfen noch bei mehreren Leihstation konnte sich Ntep nachhaltig empfehlen.

Ntep, der 19 Pflichtspiele für den VfL absolvierte, stand ursprünglich bis Sommer 2021 auf der Wolfsburger Gehaltsliste. In der Hinrunde der laufenden Saison spielte der 27-Jährige leihweise für den türkischen Klub Kayserispor in der Türkei, doch auch das Engagement ist bereits wieder beendet.

14:56 Uhr

Medien: Klinsmann forderte mehr Macht und "unglaubliches Gehalt"

Seinen Rücktritt als Trainer von Hertha BSC begründete Jürgen Klinsmann mit fehlendem Vertrauen. Wie Sky berichtet, soll das allein jedoch nicht ausschlaggebend für den den Rückzug Klinsmanns beim Fußball-Bundesligisten sein. Der 55-Jährige soll neben einer Vertragsverlängerung vor allem mehr Macht gefordert haben: Als Teammanager nach englischem Vorbild habe er selbst über Transfers und Kaderplanung entscheiden wollen, statt sich mit dem Management abstimmen zu müssen.

Zudem habe Klinsmann deutlich mehr Geld gefordert als die rund zwei Millionen Euro, die er für die laufende Saison erhalten soll. Sky nennt keine konkrete Summe, spricht aber von "unglaublichen Gehaltsvorstellungen". Weil aber Präsident Werner Gegenbauer und Manager Michael Preetz erst die aktuelle sportliche Krise abwenden wollten, habe Klinsmann seinen Abschied verkündet.

 

14:13 Uhr

Kroos beleidigt mexikanische Fans mit Tweet

Fußball-Nationalspieler Toni Kroos hat seine mexikanischen Fans offenbar mit einem unbedachten Tweet verärgert. "Ich denke nicht, dass es Amazon Prime in Mexiko gibt", antwortete der Weltmeister von 2014 bei Twitter auf die Frage eines mexikanischen Nutzers, wann seine Dokumentation "Kroos" in Mexiko zu sehen sei.

Wie spanische und mexikanische Medien berichteten, löste Kroos' Aussage heftige Reaktionen in Mexiko aus. Seine Follower fühlten sich gekränkt und beleidigt, sie beschimpften den Mittelfeldspieler als "rassistisch" und "ignorant". Im Gegenzug erinnerten sie Kroos an die schmerzhafte Niederlage (0:1) der deutschen Nationalmannschaft im Gruppenspiel gegen die Mexikaner bei der WM 2018 in Russland. Seinen Tweet hatte Kroos bisher noch nicht gelöscht.

12:42 Uhr

Niko Kovac wird nicht neuer Hertha-Trainer

imago45181155h.jpg

Niko Kovac wird nicht neuer Hertha-Trainer.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Nach dem Rücktritt von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC wird Niko Kovac nicht neuer Trainer beim Fußball-Bundesligisten. Der frühere Bayern-Coach und gebürtige Berliner steht nach SID-Informationen nicht zur Verfügung.

Der ehemalige Hertha-Profi Kovac war schon im vergangenen November vor dem Ausscheiden von Ante Covic als neuer Hertha-Trainer gehandelt worden. Auch für eine Neubesetzung des Trainerpostens im kommenden Sommer galt Kovac als Kandidat. Wie der Klub mitteilte, werde zunächst Klinsmanns Assistent Alexander Nouri die Mannschaft betreuen.

11:42 Uhr

Kerber deutet spektakuläres Duo für Tokio an

imago46379385h.jpg

Steht Kerber womöglich mit Alexander Zverev in Tokio zusammen auf dem Platz?

(Foto: imago images/Hasenkopf)

Tennis-Topspielerin Angelique Kerber träumt von einer Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio. "Ich hoffe, dass es dieses Jahr vielleicht noch einen Schritt weitergehen kann", sagte die 32-Jährige im Interview bei Sky Sport News HD.

Die frühere Weltranglistenerste könnte in der japanischen Hauptstadt auch gemeinsam mit dem Australian-Open-Halbfinalisten Alexander Zverev an den Start gehen. "Wir haben in den letzten Jahren im Hopman Cup ein gutes Mixed gespielt", sagte Kerber. Sie wollte aber noch nichts bestätigen: "Lasst euch überraschen."

2016 in Rio de Janeiro hatte Kerber im Einzel Gold verpasst, als sie im Finale auf dem Weg zum Tennis-Olymp den falschen Abzweig genommen hatte. Erstmals bei Olympia war sie 2012 in London an den Start gegangen, als sie im Viertelfinale scheiterte. Olympia ist für die dreimalige Major-Siegerin etwas Besonderes. "Man spielt für das Land, und es ist für mich immer eine Ehre, für Deutschland zu spielen", sagte Kerber: "Man gibt einfach alles und hat in dieser Woche so viele Male Gänsehaut, schon bei der Eröffnung, wenn man reinläuft."

10:59 Uhr

Werder denkt über spontanes Krisen-Trainingslager nach

imago46504301h.jpg

Will seine Spieler vor dem Spiel gegen Leipzig in volle Konzentration nehmen: Trainer Florian Kohfeldt.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Um den Zusammenhalt im Abstiegskampf zu stärken denkt Werder Bremen vor dem Auswärtsspiel bei RB Leipzig am Samstag über ein Kurz-Trainingslager nach. Findet sich rechtzeitig ein passendes Hotel mit Trainingsmöglichkeiten, könnte sich der Bremer Tross bereits ab Mitte der Woche zurückziehen, um sich voll konzentriert auf die Partie beim Tabellenzweiten vorzubereiten.

Trainer Florian Kohfeldt und Geschäftsführer Frank Baumann hatten bereits nach dem ernüchternden 0:2 gegen den 1. FC Union Berlin am Samstag angekündigt, dass sie die Spieler nun verstärkt in die Pflicht nehmen wollen. Kohfeldt hatte nach der siebten Heimniederlage der Saison und dem Abrutschen auf den 17. Tabellenplatz beklagt, die Profis würden sich nicht genug mit den bevorstehenden Aufgaben beschäftigen.

10:07 Uhr

Spektakuläre Aufholjagd der Mavericks wird nicht belohnt

c9fd0296516c1530507ad4d673841176.jpg

Maxi Kleber kam in 23 Minuten auf fünf Punkte und zwei Rebounds.

(Foto: dpa)

Trotz einer starken Aufholjagd haben die Dallas Mavericks eine 119:123-Heimniederlage gegen die Utah Jazz kassiert. Dallas lag zwischenzeitlich mit 23 Punkten in Rückstand. Die Gastgeber kämpften sich im Schlussabschnitt zwar zurück, zum Sieg reichte es aber nicht mehr. Für die Mavericks war es die 22. Niederlage im 54. Saisonspiel. In der Western Conference liegen sie auf dem siebten Platz. Maxi Kleber kam in 23 Minuten auf fünf Punkte und zwei Rebounds. Seine starke Verfassung unterstrich Meister Toronto Raptors, der beim 137:126 gegen die Minnesota Timberwolves seinen 15. Sieg nacheinander einfuhr. Auch die Los Angeles Lakers wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Das beste Team des Westens setzte sich daheim mit 125:100 gegen die Phoenix Suns durch. Bester Werfer war Anthony Davis mit 25 Punkten.

09:00 Uhr

Coronavirus: Badminton-Serien-Weltmeister sagt Olympia ab

Die Badmintonteams des Serien-Weltmeisters China sowie aus Hongkong treten wegen des Ausbruchs des Coronavirus nicht bei den asiatischen Mannschaftsmeisterschaften in Manila an. Das teilte der asiatische Badminton-Verband mit. Das bis Sonntag dauernde Turnier zählt als Qualifikationswettbewerb für die diesjährige Mannschafts-WM sowie für die Olympischen Spiele in Tokio. "Die Entscheidung der philippinischen Regierung, eine 14-tägige Quarantäne für alle Reisenden aus China, Hongkong und Macau einzuführen, muss respektiert werden", hieß es: "Deshalb werden die Teams aus China und Hongkong nicht teilnehmen." Darüber hinaus entschied sich auch das indische Damenteam aus Furcht vor dem Virus, nicht in Manila anzutreten. Die indische Herrenmannschaft tritt dagegen an.

In den vergangenen Tagen und Wochen wurde eine ganze Reihe von Sportveranstaltungen verlegt oder abgesagt, darunter auch die Hallen-WM der Leichtathleten.

08:42 Uhr

Ferrari hat's eilig: Vettels neuer Dienstwagen wird enthüllt

imago45321472h.jpg

Sebastian Vettel und Ferrari nehmen auch in dieser Saison den WM-Titel ins Visier.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Moinsen,

Ferrari verliert keine Zeit. Als erstes Team in der Formel 1 stellt die Scuderia den neuen Dienstwagen von Sebastian Vettel offiziell vor. Los geht's ab 18.30 Uhr Der Nachfolger des SF90 soll die Italiener endlich wieder zum Weltmeister machen. Die Vorstellung findet im Theater Romolo Valli in Reggio Emilia statt. Die Stadt in der Provinz Emilia-Romagna war vor 223 Jahren Geburtsort der dreifarbigen italienischen Flagge. Schauen wir auf das, was heute sonst noch wichtig wird (und sind ein wenig ernüchtert):

  • Parallel zum Ferrari-Event findet die Auslosung für die Fed-Cup-Endrunde statt - qualifiziert dafür haben sich auch die deutschen Tennis-Damen.
  • Außerdem wird in der Basketball-Bundesliga gespielt. Unter anderem empfängt Brose Bamberg die Hamburg Towers, Alba Berlin tritt in Ulm an, die Bayern reisen nach Göttingen.

So, für einen unterhaltsamen Start in den Tag empfehlen wir Ihnen noch einen Klick hier.

Glück auf!

08:07 Uhr

"Einer Option beraubt" - Thomas Müller erhält Unterstützung

8915f60dada852f26d80fd2edab393bb.jpg

Die Form stimmt bei Thomas Müller.

(Foto: imago images/Kessler-Sportfotografie)

Willkommener Zuspruch für Thomas Müller: Michael Ballack kann die Ausbootung des Bayern-Stars aus der Fußball-Nationalmannschaft nicht nachvollziehen. "Müller ist ein Spieler, der als unverzichtbar galt. Ich habe die Entscheidung von Jogi Löw nicht verstanden, weil man sich selbst einer Option beraubt", sagte der einstige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft in der Sendung "Wontorra on Tour". Andererseits hat der 43-Jährige auch Verständnis für den Auswahlcoach. "Es gab da einen Negativtrend bei der WM, da musste etwas passieren."

Am Sonntag, beim Bundesliga-Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig, hatte Löw seinen Verzicht auf Müller untermauert. Wie der 30-Jährige darauf reagiert hat, lesen Sie hier.

07:21 Uhr

Wildes Gerücht: FC Bayern buhlt um Stürmer von Jürgen Klopp

3e737852c590d8479a67753d59988c56.jpg

Ein Mann für den FC Bayern? Eher nicht.

(Foto: imago images/PA Images)

Die Kollegen von "Sport1" sagen, an dem Gerücht ist nichts dran. Die Kollegen der "Sun" sehen das ganz anders, sie sind der Meinung, dass der FC Bayern eine Transferofferte für Roberto Firmino vorbereitet. Um die 90 Millionen Euro sollen die Münchener dem FC Liverpool für den Stürmer demnach bieten. Der Brasilianer, der in der Premier League in 25 Spielen auf acht Tore und sieben Vorlagen kommt, soll in der kommenden Saison mit Leroy Sané die Offensive des FC Bayern verstärken. Klingt spektakulär, aber wir halten es da eher mal mit den Kollegen von "Sport1". Sollte es anders kommen, um so spannender.

07:01 Uhr

Fußballer kämpft sich nach Schlaganfall zurück

 

06:31 Uhr

Kohlschreiber scheitert in Rotterdam in Runde eins

Philipp Kohlschreiber hat das erste Match nach seinem verletzungsbedingten Aus bei den Australian Open verloren.

  • Beim ATP-Turnier in Rotterdam unterlag der 36-Jährige in Runde eins dem Briten Daniel Evans 3:6, 5:7.
  • Für den  in der Weltrangliste nur noch auf Platz 81 notierten Kohlschreiber war es im dritten Duell mit Evans, die Nummer 33 der Welt, die zweite Niederlage.
  • Beim ersten Grand Slam des Jahres in Melbourne war Kohlschreiber wegen einer Bauchmuskelblessur nicht zu seinem Zweitrundenmatch gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas angetreten.
06:05 Uhr

Sorge um Legende: Pelé schämt sich für körperliche Verfassung

49092827.jpg

"Er ist der König, er war schon immer eine so imposante Figur, und heute kann er nicht mehr richtig gehen."

(Foto: picture alliance / dpa)

Die brasilianische Legende Pelé ist nach Angaben seines Sohnes psychisch niedergeschlagen. "Er ist sehr fragil, was seine Mobilität angeht. Er hat sich einer Hüfttransplantation unterzogen und die Rehabilitation ist nicht ideal verlaufen. Er hat dieses Mobilitätsproblem, was zu einer gewissen Depression führt", sagte Edinho laut vorab veröffentlichten Auszügen aus einem Interview mit dem Sportportal Globoesporte. "Er ist der König, er war schon immer eine so imposante Figur, und heute kann er nicht mehr richtig gehen." Pelé sei auf eine Gehhilfe angewiesen, sagte sein Sohn. Der 79-Jährige schäme sich für seine schlechte körperliche Verfassung und wolle kaum das Haus verlassen. Pelés Gesundheit gab in den vergangenen Jahren wiederholt Anlass zur Sorge. Er unterzog sich mehreren Operationen an der Hüfte. Zudem hatte er Probleme an der Wirbelsäule und am Knie. Im vergangenen Jahr wurde dem dreimaligen Weltmeister nach einer Harnwegsinfektion ein Nierenstein entfernt.