Dienstag, 15. September 2020Der Sport-Tag

21:03 Uhr

Mick Schumachers Einstieg in die Formel 1 "ist nicht gegeben"

Mick Schumacher baut seine Gesamtführung in der Formel 2 weiter aus, der Titel scheint in greifbarer Nähe zu sein. Zwar weiß der 21-Jährige, dass Formel-2-Meister gute Chancen auf einen Einstieg in die Königsklasse haben. Für "gegeben" hält er jedoch nichts.

Sie sind gespannt, wie es für Mick Schumacher weitergeht? Freuen Sie sich schon mal auf morgen Früh! Denn wir haben gerade einen Text zu Mick Schumacher für Sie in Vorbereitung.

20:30 Uhr

Köln holt Stürmer aus Berlin, Berlin holt Stürmer aus Köln

Jhon Cordoba. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Jhon Cordoba stürmt künftig in Blau-Weiß.

(Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild)

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat den schwedischen Stürmer Sebastian Andersson vom Ligakonkurrenten Union Berlin verpflichtet. Der 29-Jährige unterschreibt laut einer Mitteilung der Kölner bis 2023 in der Domstadt und kostet laut "Kicker"-Informationen sechs Millionen Euro. Wenige Stunden zuvor war Kölns bisheriger Torjäger Jhon Cordoba zu Unions Stadtrivalen Hertha BSC gewechselt.

Andersson, der sich auf ein "Abenteuer bei diesem besonderen Klub" freut, erhält die Rückennummer neun. "Er hat in den letzten drei Jahren mehr als 100 Spiele auf höchstem Niveau gemacht und konstant seine Torgefahr unter Beweis gestellt", sagte FC-Geschäftsführer Horst Heldt.

Neben Andersson steht auch Herthas Spielmacher Ondrej Duda kurz vor einem Wechsel an den Rhein. Der slowakische Nationalspieler wird in Kürze zum Medizincheck in Köln erwartet.

19:47 Uhr

Trotz großer Fan-Rückkehr: FC Bayern droht ein Geisterspiel

Trotz der Einigung der Bundesländer auf eine Rückkehr der Fans in die Fußball-Stadien droht das Eröffnungsspiel zwischen Titelverteidiger Bayern München und Schalke 04 am Freitag (20.30 Uhr/ZDF und DAZN) vor leeren Rängen stattzufinden. Die 7-Tage-Inzidenz für München liegt aktuell bei 40,09. Die Vertreter der Länder hatten sich am Dienstag darauf verständigt, keine Zuschauer zuzulassen, wenn die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner am Austragungsort größer oder gleich 35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist.

Bundesweit einheitlich dürfen für eine sechswöchige Testphase bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern nun 20 Prozent der Plätze besetzt werden. Das aktuelle Pandemie-Geschehen wird dabei allerdings berücksichtigt.

18:29 Uhr

Bayern-Held ist in häuslicher Quarantäne

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Kingsley Coman kann derzeit nicht jubeln.

(Foto: AP)

Bayern-Star Kingsley Coman hat sich drei Tage vor dem Saisonstart des deutschen Fußball-Rekordmeisters am Freitag (20.30 Uhr/ZDF und DAZN) gegen Schalke 04 in häusliche Quarantäne begeben. Der Franzose hatte nach Angaben der Münchner Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person aus seinem Umfeld. Der 24-Jährige nehme daher aktuell nicht am Trainingsbetrieb teil.

Ein am Sonntag vorgenommener Corona-Test brachte bei Coman ein negatives Ergebnis. "Während der Quarantäne wird sich Coman mit Cybertraining fit halten", teilten die Bayern mit. Coman hatte am 23. August beim 1:0 (0:0) von Bayern München im Champions-League-Finale gegen seinen Ex-Klub Paris St. Germain das Siegtor erzielt.

17:51 Uhr

Olympia 2021: Japan hat noch ganz schön viel zu klären

Der Chef des japanischen Organisationskomitees rechnet noch in diesem Monat mit einer Einigung mit dem Internationalen Olympischen Komitee über Maßnahmen, mit denen die auf 2021 verschobenen Olympischen Spiele in Tokio vereinfacht werden sollen. Insgesamt habe die Liste "50 bis 60 Punkte", sagte Toshiro Muto am Dienstag nach einer Vorstandssitzung des OK. Sie umfasse unter anderem Kostenreduzierungen, die Sicherheit für Athleten und Zuschauer sowie die Infrastruktur.

Für den 24. und 25. September sind Gespräche mit der zuständigen Kommission beim IOC geplant. Die Olympischen Spiele waren wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr auf den Zeitraum vom 23. Juli bis 8. August 2021 verschoben worden.

Schätzungen über die Kosten der Spiele in der japanischen Hauptstadt werden laut Muto erst im Dezember vorliegen. Dann soll auch geklärt sein, wie viele Zuschauer bei den Wettkämpfen dabei sein können. Der 77-Jährige hatte Vorbehalte gegen eine Reduzierung der Zuschauerzahlen geäußert. Es werde "eine sehr gründliche Diskussion" zu diesem Thema mit der IOC-Kommission geführt, kündigte Muto an.

16:55 Uhr

Trotz Pleitensaison: Messi ist weiter der Topverdiener

Lionel Messi führt die Liste der bestverdienenden Fußballspieler der Welt an - schon wieder. Nach Berechnungen des "Forbes"-Magazins brachte es der argentinische Top-Scorer vom FC Barcelona in den vergangenen zwölf Monaten auf ein Einkommen von rund 126 Millionen Dollar. Das sind umgerechnet gut 106 Millionen Euro. Die "Forbes"-Liste basiert auf Recherchen des Magazins und auf Schätzungen und gilt als zuverlässig. Auch hinter Messi gibt es wenig Veränderung: Christiano Ronaldo verfolgt den Rivalen von Barca. Auf ihn folgt der Brasilianer Neymar, der bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht.

Einen Titel kann sich Messi für das viele Geld allerdings nicht kaufen: In allen großen Wettbewerben ging der FC Barcelona in diesem Jahr leer aus.

16:07 Uhr

"War definitiv nicht der Fall": Fan widerspricht Leistner

Der von HSV-Verteidiger Toni Leistner angegriffene Fußball-Fan hat der Darstellung des Profis widersprochen. Der Anhänger von Dynamo Dresden sagte gegenüber Tag24: "Er rechtfertigt seinen Ausraster damit, dass ich seine Familie beleidigt haben soll. Das war definitiv nicht der Fall."

Kurz bevor der Ex-Dresdner Leistner nach dem 1:4 in der ersten Runde des DFB-Pokals zum TV-Interview dran war, habe der Fan in seine Richtung gerufen. Als Leistner dran war, hätten sich die Schmährufe auf die Hamburger Niederlage bezogen. "Um die Familie ging es mit keinem Wort", sagte der namentlich nicht genannte Mann. Es seien die "üblichen Phrasen, die Fans nach so einem Spiel von sich geben" gewesen.

Der gebürtige Dresdner Leistner war daraufhin auf die Tribüne geklettert und hatte den Fan geschubst. Später entschuldigte sich der frühere Bundesliga-Profi für seine Attacke auf Instagram. "Am Ende hat er sich für seinen Ausraster entschuldigt, aber was ist das wert, wenn er die Tatsache so verdreht, dass ich seine Familie beleidigt hätte?", fragte der Fan. Mittlerweile sei der Kontakt mit dem Club hergestellt, dem Anhänger droht der Ausschluss. Gegen Leistner ermittelt der DFB-Kontrollausschuss.

15:28 Uhr

SC Freiburg darf im neuen Stadion nicht spielen, wie er will

Fußball-Bundesligist SC Freiburg hat im Streit um die Nutzung seines neuen Stadions nur einen kleinen Teilerfolg erzielt. Wie der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg entschied, sind Abendspiele sowie Partien an Sonntagen zwischen 13 und 15 Uhr am neuen Standort zulässig, sofern sie nur "unwesentlich" in die Ruhezeiten hineinreichen.

  • Für Begegnungen des DFB-Pokals oder mögliche Europapokalspiele erteilte das Gericht sogar eine generelle Genehmigung, auch wenn die Partien hauptsächlich zu den Ruhezeiten stattfinden.
  • Im Oktober des vergangenen Jahres hatte der VGH geurteilt, dass die neue Arena am Flugplatz aus Gründen des Lärmschutzes während üblicher Anstoßzeiten nicht für Fußballspiele genutzt werden darf. Nach einer Rüge rollte der VGH den Fall neu auf.
  • Zumindest dürfte der SC gemäß dem neuen Beschluss nun am Samstagabend um 18.30 Uhr Bundesliga-Heimspiele bestreiten, Partien am Freitagabend und am Sonntagmittag um 13.30 Uhr sind im Ligaalltag weiter verboten.
  • Das neue Stadion für knapp 35.000 Zuschauer, für das Baukosten in Höhe von 76 Millionen Euro veranschlagt sind, soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden.

14:53 Uhr

"50 Länder mit Todesstrafe": IOC hat wohl keine Handhabe gegen den Iran

IOC-Vizepräsident John Coates hält einen Ausschluss des Iran aus der olympischen Bewegung als Konsequenz aus der Hinrichtung des Ringers Navid Afkari für unwahrscheinlich. "Die Schwierigkeit für uns ist, dass sich diese Hinrichtung nicht auf ein Sportereignis bezog", zitierte die Zeitung "The Sydney Morning Herald" den Australier. Die andere Schwierigkeit bestehe darin, "dass es wahrscheinlich 50 Nationale Olympischen Komitees gibt, die aus Länderm kommen, in denen noch die Todesstrafe gilt". Coates ist auch Präsident des Internationalen Sportgerichtshofs CAS und Chef von Australiens Olympischem Komitee AOC. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) habe schon einige Male Probleme mit dem Iran gehabt, meinte er.

14:27 Uhr

Deutsches Tennis-Komplett-Debakel in Rom

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Angelique Kerbers French-Open-Generalprobe ging schief.

(Foto: picture alliance/dpa)

Auch Angelique Kerber und Jan-Lennard Struff sind beim Sandplatz-Turnier in Rom schon in der ersten Runde gescheitert. Die frühere Weltranglistenerste Kerber unterlag der ungesetzten Tschechin Katerina Siniakova 3:6, 1:6. Siniakova, Nummer 61 der Weltrangliste, attackierte immer wieder den zweiten Aufschlag der dreimaligen Grand-Slam-Siegerin Kerber, der fünf Doppelfehler unterliefen.

Bei den Männern erwischte es auch die deutsche Nummer zwei Jan-Lennard Struff. Der 30-Jährige musste sich Federico Coria aus Argentinien (ATP-104.) mit 1:6, 6:7 (5:7) geschlagen geben. Am Montag hatte bereits Julia Görges (Bad Oldesloe) ihr Auftaktspiel in Rom verloren.

13:53 Uhr

"Verhaftet die Polizisten": Hamilton kommt wohl glimpflich davon

*Datenschutz

Der britische Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton muss einem Bericht der BBC zufolge keine Untersuchung durch den Weltverband Fia wegen des Tragens eines T-Shirts mit einer Botschaft gegen Polizeigewalt fürchten. Die Fia überlege, ob die Angelegenheit gegen ihre Regeln verstoße, eine Untersuchung sei aber ausgeschlossen worden, sagte ein Sprecher laut BBC Sport.

  • Mercedes-Pilot Hamilton hatte am Sonntag in Mugello vor und nach seinem Sieg beim Großen Preis der Toskana ein T-Shirt mit der Aufschrift "Verhaftet die Polizisten, die Breonna Taylor getötet haben" getragen. Auf der Rückseite war ein Foto der Schwarzen zu sehen, die von der Polizei im März in ihrer Wohnung in Louisville in Kentucky erschossen worden war.
  • Unabhängig davon, dass gegen Hamilton keine weiteren Untersuchungen stattfinden, will die Fia seine Richtlinien prüfen, was den Fahrern vor den Rennen und bei der Siegerehrung erlaubt ist. Der Weltverband sieht sich als unpolitische Organisation. Zuletzt hatten Fahrer und Teams im Zuge der weltweiten Anti-Rassismus-Proteste und der "Black lives Matter"-Bewegung jeweils vor den Rennen Zeichen setzen dürfen.
13:20 Uhr

Man United buhlt offenbar um Reals Luxus-Provokateur

Manchester United will laut einem Bericht der "Sun" Gareth Bale von Real Madrid verpflichten. Demnach wollte der englische Rekordmeister den 31-Jährigen ursprünglich ausleihen. Doch Real Madrid, wo Bale trotz eines Vertrags bis 2022 keine Rolle mehr spielt und zuletzt mit Provokationen aufgefallen ist, soll nun angeblich bereit sein, den Waliser für rund 20 Millionen Euro zu verkaufen. Der Offensivspieler war der einst als teuerster Spieler der Welt für über 100 Millionen Euro von Tottenham nach Madrid gewechselt. Als mögliche Hürde gilt nun allerdings, dass der 31-Jährige in Manchester eine Lohnkürzung hinnehmen und Real möglicherweise einen Teil von Bales Gehalt bezahlen müsste. Als Wunschkandidat der Red Devils gilt der englische Nationalspieler Jadon Sancho von Borussia Dortmund. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke schloss einen Wechsel Sanchos aber kategorisch aus.

12:56 Uhr

Karriereende nach Verletzung? Das sagt Arjen Robben

Arjen Robben hat Spekulationen über ein Karriereende nach seinem missglückten Comeback entschieden zurückgewiesen. "Das Wort aufgeben gibt es bei mir nicht", wird der 36-Jährige bei "De Volkskrant" zitiert: "Es ist jetzt wichtig, nicht in einer Ecke zu schmollen, sondern mit Selbstironie zu lachen und mit einem positiven Gefühl weiterzumachen." Robben hatte sich am Sonntag beim 1:3 des FC Groningen gegen die PSV Eindhoven wohl an der Leiste verletzt und war nach 29 Minuten ausgewechselt worden. In den Niederlanden wurde schon die Frage gestellt, ob es das mit Robbens Karriere gewesen sein könnte. Er sprach von einem "Worst-Case-Szenario", betonte aber kämpferisch: "Ich kann es nicht ändern. Ihr seid mich nicht los." Wie lange Robben ausfallen wird, ist offen.

12:24 Uhr

Kerber kassiert deftige Erstrunden-Niederlage in Rom

Angelique Kerber ist beim Tennisturnier in Rom schon in der ersten Runde ausgeschieden. Die 32-Jährige aus Kiel verlor bei der Sandplatz-Veranstaltung gegen die Tschechin Katerina Siniakova 3:6, 1:6. Einen Tag nach der 1:6, 0:6-Niederlage ihrer Fed-Cup-Kollegin Julia Görges gegen Danka Kovinic aus Montenegro musste sich Kerber nach nur 69 Minuten geschlagen geben. Für Kerber war es die erste Niederlage im vierten Vergleich mit der Nummer 61 der Weltrangliste. Kerber liegt auf Position 22 im Ranking. Damit ist bei dem Vorbereitungsturnier auf die French Open keine deutsche Spielerin mehr vertreten.

11:52 Uhr

Eklat in Dresden: Leistners Frau postet emotionales Statement

*Datenschutz

Der Kontrollausschuss des DFB hat ein Ermittlungsverfahren gegen Toni Leistner nach dessen Attacke auf einen pöbelnden Fan eingeleitet. Nach der 1:4-Niederlage des Hamburger SV bei Dynamo war Leistner vor einem Interview bei Sky auf die Tribüne gesprungen, wo ihn ein Dresden-Anhänger offensichtlich lautstark und mit Gesten beleidigt hatte. Derweil hat seine Frau Josefin bei Instagram ein emotionales Statement veröffentlicht: "Was viele leider immer wieder vergessen. Auch hinter dem Profifußballer Toni Leistner steckt ein Mensch wie du und ich. Ein Papa und Ehemann. Was meiner Meinung gestern gezeigt wurde ist ein massives Problem der heutigen Gesellschaft", schrieb sie. Und weiter heißt es: "Die vermeintliche Anonymität im Netz, oder im Falle von gestern hinter hohen Fußballmauern, wird ausgenutzt um grundlos (!) fremde Menschen zu beleidigen und zu beschimpfen. Wichtig ist meiner Meinung nach, solche Menschen nicht als den Verein Dynamo Dresden zu sehen, sondern vielmehr diesen Menschen, als Teil eines großen Problems."

11:34 Uhr

Was im Sport heute bislang wichtig war

10:56 Uhr

Mario Götze stellt wichtige Weiche für die Zukunft

Mario Götze - seit seinem BVB-Aus noch immer ohne neuen Verein - hat für den Transfer-Endspurt den Berater gewechselt. "Ich werde ab sofort von der Agentur LIAN Sports Group beraten. Fali Ramadani, Damir Smoljan und ihr Team passen zu meinen Plänen und Vorstellungen für meine sportliche Zukunft", verriet Götze gegenüber "Bild". Zuvor war der Offensivmann von Reza Fazeli beraten worden. Nun soll die Agentur, die auch Jérôme Boateng und Leroy Sané berät, bei der Suche nach einem neuen Klub helfen. Bis Anfang Oktober will der Weltmeister von 2014 Klarheit über seine Zukunft haben.

Alle vergangenen und kommenden Gerüchte um Mario Götze finden Sie übrigens hier!

10:26 Uhr

"Es geht ihm nicht gut" - MSV-Star leidet an Virus-Infektion

Moritz Stoppelkamp, Kapitän des MSV Duisburg, spielt den Ball. Foto: Roland Weihrauch/Archivbild

Moritz Stoppelkamp, Kapitän des MSV Duisburg, spielt den Ball. Foto: Roland Weihrauch/Archivbild

(Foto: Roland Weihrauch/dpa)

Moritz Stoppelkamp ist beim Drittligisten MSV Duisburg einer der wichtigsten Spieler. Vielleicht sogar der Wichtigste. Doch der 33 Jahre alte Offensivspieler ist derzeit an einem Virus erkrankt. Um was für einen Infekt es sich handelt, ist öffentlich nicht bekannt. Nach der Pokal-Pleite gegen den furiosen BVB (0:5) hat MSV-Coach Torsten Lieberknecht ein Update zum Zustand seiner Nummer zehn gegeben: "Es gibt wohl eine Verschlimmerung in einem bestimmten Wert. Darüber war man etwas überrascht, weil es im vorhergehenden Blutbild nichts Untypisches zu sehen gab." Dieser Wert sei erst in den vergangenen Tagen aufgekommen, so dass Stoppelkamp in ein Krankenhaus aufgenommen wurde. "Dort wird er täglich überwacht. Es hört sich, bis die richtige Diagnose gefunden wird, eher nach etwas Längerfristigem an. Kurzum, es geht ihm nicht gut."

09:49 Uhr

DFB-Pokal-Sensation: Özil freut sich mit seinem Ex-Klub

Arminia Bielefeld ist in der ersten Runde des DFB-Pokals überraschend ausgeschieden. Die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus unterlag beim Regionalligisten Rot-Weiss Essen verdient mit 0:1 (0:1). RWE-Torjäger Simon Engelmann erzielte vor 300 erlaubten Zuschauern im Essener Stadion an der Hafenstraße den Siegtreffer in der 33. Spielminute. So weit, so bekannt. Der Kult-Klub aus dem Ruhrgebiet bekam für seinen Coup zahlreiche Gratulationen. Unter anderem von Mesut Özil. Der Weltmeister hatte in seiner Jugend von 2000 bis 2005 für die Essener gespielt. Unter einen Tweet der Rot-Weissen postete er: "Stark gekämpt. Glückwunsch an meinen Ex-Verein. Grüße aus London!"

09:17 Uhr

Marin schießt seinen Klub ins Champions-League-Achtelfinale

Ex-Nationalspieler Marko Marin hat den Al-Ahli SC aus Saudi-Arabien in die K.-o.-Runde der asiatischen Champions League geschossen. Der 31-Jährige erzielte beim 1:0 (0:0) gegen Al Shorta aus Irak in der 87. Minute das Siegtor, Al-Ahli steht damit als erstes Team im Achtelfinale.

  • "Ich war lange verletzt und bin froh, wieder ein Pflichtspiel absolviert zu haben. Ich bin glücklich, wieder fit zu sein nach so vielen Wochen ohne Training", sagte Marin, der auch zum Spieler des Spiels gewählt wurde.
  • Die Gruppenphase wird derzeit nach einer fast siebenmonatigen Pause in Katars Hauptstadt Doha fortgesetzt. Al-Ahli profitierte auch vom Fehlen des Gruppengegners Al Wahda aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, der nach mehreren positiven Coronatests nicht angereist war.
  • Marin hatte 2019 mit Roter Stern Belgrad in der Champions League gespielt und war zu Serbiens Spieler des Jahres gekürt worden, ehe er im Januar wechselte. Saudi-Arabien ist seine siebte Station außerhalb Deutschlands innerhalb von acht Jahren. Der frühere Bremer und Gladbacher Bundesligaprofi spielte bereits für Belgrad, Olympiakos Piräus, Trabzonspor, den RSC Anderlecht, den AC Florenz, den FC Sevilla und den FC Chelsea, von dem er mehrfach verliehen wurde.
08:42 Uhr

Wer ist der Fan, der Leistner so explodieren ließ?

Fußball-Drittligist Dynamo Dresden will den pöbelnden Zuschauer nach dem Angriff von Fußball-Profi Toni Leistner identifizieren. Es sei "einfach nur beschämend", dass HSV-Profi Leistner "derart von einem Fan seines Heimatvereins nach dem Spiel beleidigt wurde", twitterten die Sachsen in der Nacht zu Dienstag. "Wir suchen die Person, weil wir diesen Vorfall so nicht stehen lassen wollen."

  • Nach der 1:4-Niederlage des Hamburger SV bei Dynamo war Leistner vor einem Interview beim Pay-TV-Sender Sky auf die Tribüne gesprungen, wo ihn ein Dresden-Anhänger offensichtlich lautstark und mit Gesten beleidigt hatte.
  • Er griff sich den pöbelnden Dynamo-Fan, drückte ihn zu Boden, ehe umstehende Zuschauer und schließlich auch Ordner Leistner zurückdrängten, der daraufhin wieder ins Stadioninnere sprang.
08:19 Uhr

Bundesliga-Star unter den Topverdienern des Fußballs

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(Foto: dpa)

Deutschlands Fußballer des Jahres, Robert Lewandowski, gehört zu den Topverdienern seiner Sportart: Der Bayern-Stürmer liegt in einer Forbes-Liste der bestverdienenden Fußballer der Welt mit Gesamteinnahmen von 28 Millionen Dollar (23,5 Millionen Euro) auf Platz neun.

  • Laut dem Wirtschaftsmagazin setzt sich die Summe aus 24 Millionen Dollar Gehalt (20,2 Millionen Euro) und 4 Millionen Dollar (3,3 Millionen Euro) Werbeeinnahmen zusammen.
  • Angeführt wird die Liste in diesem Jahr erneut von Barcelona-Star Lionel Messi mit 126 Millionen Dollar (106,2 Millionen Euro) vor Cristiano Ronaldo (Juventus Turin) und Neymar (Paris St. Germain). Dahinter folgt Kylian Mbappé, der mit Gesamteinnahmen von 42 Millionen Dollar (35,4 Millionen Euro) deutlich hinter seinem PSG-Teamkollegen liegt.
07:42 Uhr

US-Sportler knien - und Trump meckert

Die Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA breiten sich aus - und halten vor allem an. Auch der Sport setzt Zeichen, ob in der NFL, NBA oder MLB. Spieler knien vor ihren Partien oder gehen bei der Hymne gar in die Kabine. Und dann gibt es einen, der das alles mies findet: US-Präsident Donald Trump. "Spieler knien, heben die Faust, bleiben während der Nationalhymne in der Umkleidekabine." Und dann fordert er den TV-Sender Fox News auf, zu sagen, sie sollen ein anderes Mal protestieren.

07:09 Uhr

Nach Fan-Attacke: Dynamo nimmt Leistner in Schutz

Auch nach seiner Attacke auf einen pöbelnden Fan hat Fußball-Profi Toni Leistner bei seinem Stammverein Dynamo Dresden einen Stein im Brett. "Toni Leistner hat das Herz am rechten Fleck und ist immer willkommen in Dresden", sagte Dynamo-Pressesprecher Henry Buschmannnach dem 4:1-Erfolg des Drittligisten über den Hamburger SV.

  • "Emotionen gehören zum Fußball dazu."
  • Zuvor waren dem 30-jährigen gebürtigen Dresdner die Nerven durchgegangen. Wohl auch frustriert von der deutlichen Niederlage sprang er während eines Interviews auf die Tribüne, wo ihn ein Dynamo-Anhänger beleidigt hatte. Er griff sich den pöbelnden Dynamo-Fan, schubste ihn zu Boden, ehe umstehende Zuschauer und schließlich auch Ordner Leistner zurückdrängten, der daraufhin wieder ins Stadioninnere sprang.
  • "Meine Familie lasse ich nicht beleidigen", begründete Leistner seine Aktion.
07:04 Uhr

Erster NHL-Finalist steht fest

Die Dallas Stars sind als erste Mannschaft in das Stanley-Cup-Finale der nordamerikanischen Eishockey-Eliteliga NHL eingezogen. Die Texaner gewannen mit 3:2 (0:1, 0:0, 2:1, 1:0) nach Verlängerung gegen die Vegas Golden Knights und setzten sich somit in der Best-of-Seven-Serie mit 4:1-Siegen durch.

  • Lange Zeit sah es so aus, als könnten die Golden Knights das vorzeitige Aus abwenden. Chandler Stephenson brachte das beste Hauptrunden-Team des Westens im ersten Drittel in Führung (9. Minute) und Reilly Smith erhöhte 15 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnitts auf 2:0.
  • Die Stars erzwangen aber dank der Treffer von Jamie Benn (50.) und Joel Kiviranta (57.) doch noch die Verlängerung. In der Overtime erzielte Denis Gurianov das entscheidenden Tor für Dallas (64.).
  • Die Stars sicherten sich zum ersten Mal seit der Saison 1999/2000 den Conference-Titel im Westen.
  • Im Endspiel treffen sie entweder auf die Tampa Bay Lightning oder die New York Islanders, bei denen die deutschen Profis Thomas Greiss und Tom Kühnhackl unter Vertrag stehen. In der Halbfinalserie des Ostens fehlt Tampa Bay noch ein Sieg zum Einzug ins Endspiel.
06:26 Uhr

Werner und Havertz siegen beim Chelsea-Debüt

Die deutschen Nationalspieler Kai Havertz und Timo Werner sind bei ihrem Pflichtspiel-Debüt mit dem FC Chelsea erfolgreich in die Premier-League-Saison gestartet. Der englische Fußball-Spitzenklub gewann mit den beiden Ex-Bundesliga-Profis in der Startelf bei Brighton und Hove Albion mit 3:1 (1:0).

  • Dabei gingen die Blues nach einen Foul am Ex-Leipziger Werner in Führung, der im Strafraum von Brighton-Torhüter Mathew Ryan zu Fall gebracht wurde. Jorginho (23.) verwandelte den Elfmeter sicher. Leandro Trossard (54.) glich aus, die Antwort kam kurz darauf von Chelseas Reece James (56.), Kurt Zouma erhöhte nach einer Ecke (66.).
  • Werner setzte in der Offensive immer wieder Akzente und verzeichnete Chelseas beste Chance nach dem Führungstreffer.
  • Der ehemalige Leverkusener Havertz agierte zunächst eher unauffällig, für den 21-Jährigen kam in der 80. Minute Callum Hudson-Odoi.
05:55 Uhr

Gehalt ist nicht alles: Matthäus schaltet sich in Alaba-Poker ein

Fußball-Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hat mit Blick auf die Vertragsverhandlungen zwischen David Alaba und dem FC Bayern München wenig Verständnis für den Poker des Österreichers um mehr Geld. "Sollte es wirklich so sein, dass es ihm und seinem Berater nur noch darum geht, mehr Gehalt zu bekommen, wäre das in meinen Augen nicht die klügste Entscheidung", schrieb der 59-Jährige in seiner Kolumne für den TV-Sender Sky.

  • Auch er hätte zu seiner Zeit bei einigen Verträgen mehr Geld herausholen können. "Aber ich kann David versichern, dass es am Ende seiner Karriere nicht das sein wird, was ihn noch glücklicher macht."
  • Der Weltmeister von 1990 sieht beim Champions-League-Sieger Bayern München Torhüter Manuel Neuer und Stürmer Robert Lewandowski an der Spitze des Gehaltsgefüges. Wenn Alaba durch seinen neuen Vertrag bei Bayern in die Top Drei oder Top Fünf aufsteige, sei das völlig in Ordnung. "Vor allem in der heutigen Zeit und bei einer Verbindung wie die von David und den Bayern sollte Geld nicht das wichtigste Kriterium sein", schrieb Matthäus.
  • Verständnis hingegen hätte der Sky-Experte, wenn Alaba den Verein verlassen wollte, um etwas Neues kennenzulernen. "Sollte er den großen Wunsch haben, für einen Verein wie Real (Madrid) spielen zu wollen, die Premier League Woche für Woche zu erleben oder mit Messi zu zaubern, wären das Argumente, die ich nachvollziehen kann", sagte Matthäus.