Donnerstag, 10. Juni 2021Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & Stephan Uersfeld
20:59 Uhr

Diese Bundesligisten haben den besten Rasen

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Rasenmeister und CL-Quali: Die Wolfsburger können eigentlich zufrieden sein.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Bundesligist VfL Wolfsburg und Zweitligist Holstein Kiel werden für ihre Rasenarbeit von der Deutschen Fußball Liga (DFL) ausgezeichnet. Die Plätze in der Volkswagen Arena in Wolfsburg und im Holstein-Stadion in Kiel erhalten den "Pitch of the Year"-Award, wie die DFL mitteilte.

Die Entscheidung fiel durch eine Fachjury aus Mitgliedern der Deutschen Rasengesellschaft (DRG e.V.). Diese Experten stellen in einer DFL-Kommission auch die Rasenqualität in den 36 Stadien der 1. und 2. Bundesliga sicher. Die Ehrung erfolgt im Oktober bei einem Treffen der Greenkeeper.

20:05 Uhr

Verzichtet der FC Bayern aufs Sommer-Trainingslager?

Ungewöhnliche Maßnahme von Julian Nagelsmann: Noch bevor der Trainer offiziell seinen Dienst beim FC Bayern aufgenommen hat, wird der Rekordmeister auf seinen Wunsch hin in diesem Jahr auf ein Sommer-Trainingslager verzichten. Das berichtet "Sport Bild". Grund dafür soll angeblich die Fußball-Europameisterschaft sein.

Der Sommer verspricht für die meisten Profis den FC Bayern ein anstrengender zu werden. Gleich 14 Profis des Rekordmeisters bereiten sich in diesen Tagen auf ihre EM-Teilnahme vor, weitere Spieler wie Alphonso Davies sind ebenfalls mit ihren Nationalmannschaften unterwegs und sammeln in den kommenden Wochen unzählige Flugmeilen. Um die Stars nicht noch weiter zu strapazieren, hat Neu-Trainer Julian Nagelsmann einem "Sport Bild"-Bericht zufolge entschieden, auf das traditionelle Sommer-Trainingslager zu verzichten. Stattdessen wollen die Münchner die komplette Vorbereitung auf die Saison 2021/22 an der Säbener Straße absolvieren.

Mehr zum FC Bayern und Transfergerüchten lesen Sie bei sport.de.

19:45 Uhr

England übt angeblich seit neun Monaten Elfmeterschießen

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Trainer Southgate möchte auf alles vorbereitet sein.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Englands Nationaltrainer Gareth Southgate möchte offenbar auf den Ernstfall bestens vorbereitet sein: Wie die "Daily Mail" berichtet, trainiert die englische Fußball-Nationalmannschaft seit neun Monaten das Elfmeterschießen. Doch nicht nur die Torhüter werden für die Europameisterschaft ständig geprüft, inzwischen soll es auch eine interne Liste über die besten Schützen geben.

Das Kuriose an dieser Liste: Angeblich soll Torwart Jordan Pickford die interne Rangliste anführen. Ob das stimmt und das Training etwas gebracht hat, zeigt sich erst in der K.o.-Runde. Vorher müssen die Three Lions die Vorrunde gegen Tschechien, Schottland und Kroatien überstehen.

19:19 Uhr

Nächster Rücktritt beim Absteiger: Aufsichtsratschef verlässt Schalke

Der Aufsichtsratsvorsitzende des Bundesliga-Absteigers FC Schalke 04, Jens Buchta, hat seinen Rückzug angekündigt. Das gab der Revierklub bekannt. Der Schritt erfolge im Anschluss an die Mitgliederversammlung des künftigen Fußball-Zweitligisten am kommenden Sonntag. "Ich bin der Ansicht, dass jetzt andere Verantwortung übernehmen und die Weiterentwicklung des Vereins vorantreiben sollten", wurde Buchta in einer Mitteilung des Klubs zitiert. Zur Nachfolge gab es zunächst keine Angaben.

Der 58-Jährige ist seit 15 Jahren Mitglied des Aufsichtsrates der Königsblauen. Zehn Jahre war er stellvertretender Vorsitzender und seit einem Jahr Chef des Gremiums, nachdem er die Nachfolge von Clemens Tönnies angetreten hatte. Die vergangene Bundesliga-Saison schloss der Klub aus Gelsenkirchen als Tabellenletzter ab und bot auch nach außen hin oft ein desolates Bild. Zudem ist Schalke finanziell schwer angeschlagen.

18:57 Uhr

Erstmals seit sechs Jahren: Hockey-Herren ziehen ins EM-Finale ein

Die deutschen Hockey-Männer sind nach einer überzeugenden Leistung erstmals seit 2015 wieder in ein EM-Finale eingezogen. Die Mannschaft von Bundestrainer Kais al Saadi setzte sich gegen England mit 3:2 (3:1) durch und greift am Samstag gegen Gastgeber Niederlande oder Titelverteidiger Belgien nach dem neunten EM-Gold. Die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) legte im Wagener-Stadion in Amstelveen gegen die Engländer einen Blitzstart hin und ging bereits in der ersten Spielminute durch einen Treffer von Martin Häner in Führung.

Das Team um Kapitän Tobias Hauke zeigte sich im Vergleich zum letzten Gruppenspiel gegen Frankreich in allen Bereichen verbessert und agierte mit viel Selbstbewusstsein. Deutschland war am Dienstag erst durch einen Last-Minute-Treffer von Häner zum 6:5 in die Runde der letzten Vier eingezogen. Zuletzt hatte die DHB-Auswahl bei der EM 2015 in London das Endspiel erreicht, den letzten Titel gewann das Team 2013 im belgischen Boom. Die EM dient als Generalprobe für die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August).

18:18 Uhr

Kein Platz in der Startelf? Kroos kontert Matthäus

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Kroos: "Weiß nach wie vor, was ich dieser Mannschaft geben kann."

(Foto: picture alliance / Gladys Chai von der Laage)

Fußball-Nationalspieler Toni Kroos lassen die Zweifel von Experten ziemlich kalt. "Am Ende ist es so, dass ich seit elf Jahren spiele und ich übrigens nicht derjenige bin, der sich aufstellt", sagte der Weltmeister von 2014 bei "Eine Halbzeit mit...", dem Fußballpodcast des RedaktionsNetzwerks Deutschland. Dass Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus Mitteldspieler Kroos nicht in der ersten Elf bei der EM sieht, sorgt den Star von Real Madrid nicht. "Bei allem, was ich vom Lothar gehört habe, sollte ich das vielleicht eher als gutes Zeichen werten", sagte der 31-Jährige.

"Wir haben in Deutschland so oder so viele Experten, zu Turnieren werden es noch mehr. Wenn ich mir von jedem einzelnen die EM-Elf anschauen sollte, dann wird es wirklich anstrengend", sagte Kroos weiter. Man solle froh sein, dass die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw derzeit viele gute Spieler im Mittelfeld zu bieten habe. "Jeder kann seine EM-Elf so aufstellen, wie er will. Ich weiß nach wie vor, was ich dieser Mannschaft geben kann", sagte Kroos.

17:20 Uhr

Erste Finalistin bei French Open steht fest

Die Russin Anastasia Pawljutschenkowa hat bei den French Open als erste Tennisspielerin das Endspiel erreicht. Die 29-Jährige setzte sich in Paris gegen die Slowenin Tamara Zidansek mit 7:5, 6:3 durch und steht damit erstmals in ihrer Karriere bei einem Grand-Slam-Turnier im Endspiel. Pawljutschenkowa nutzte nach anderthalb Stunden ihren ersten Matchball. Sie war in den entscheidenden Spielphasen da und machte weniger Fehler als die 23 Jahre alte Weltranglisten-85. Zidansek - vielleicht auch, weil sie sich im zweiten Satz in einer Pause etwas Nervennahrung in Form von Gummibärchen gönnte.

Pawljutschenkowa, die Nummer 32 der Welt aus Samara, hatte auf ihrem Weg zur erstmaligen Halbfinalteilnahme unter anderem die hoch eingeschätzten Aryna Sabalenka (Nr.3) und Wiktoria Asarenka (Nr. 15) aus Belarus ausgeschaltet. Im Finale trifft die Russin am Samstag auf die Gewinnerin des zweiten Halbfinales zwischen der Tschechin Barbora Krejcikova und der Griechin Maria Sakkari.

16:41 Uhr

Ex-Schalke-Coach Wagner findet neuen Verein

David Wagner wird Trainer beim Schweizer Fußball-Meister Young Boys Bern. Der 49 Jahre alte Ex-Schalke-Coach war zuletzt auch beim englischen Premier-League-Absteiger West Bromwich Albion im Gespräch. "Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass bei den Young Boys sehr gute Arbeit geleistet und eine klare Philosophie verfolgt wird", sagte Wagner laut Klub-Mitteilung. In Bern folgt er auf Gerardo Seoane, der zu Bayer Leverkusen geht.

Wagner war seit seiner Freistellung beim FC Schalke im September 2020 ohne Job. Zu seiner Vertragslaufzeit bei dem Schweizer Hauptstadtklub wurden zunächst keine Angaben gemacht. Young Boys-Sportchef Christoph Spycher berichtete, dass mit mehreren Kandidaten Gespräche geführt worden seien. Bei Wagner habe man "sofort gemerkt, dass es passt - sowohl in Bezug auf das Fußballerische als auch auf das Menschliche".

16:20 Uhr

Nach Corona-Fällen: Schweden bildet EM-Reserveblase

Nach zwei nachgewiesenen Corona-Fällen im EM-Kader beruft Schwedens Fußball-Nationaltrainer Janne Andersson sechs Spieler in eine Art Parallelkader. Die sechs Profis sollten eine "Reserveblase" bilden und im schwedischen Vorbereitungslager in Göteborg völlig isoliert von allen anderen sein und trainieren, sagte Andersson. Dazu zählten Isaac Kiese Thelin, Jesper Karlsson, Joakim Nilsson, Jacob Rinne, Mattias Johansson und Niclas Hult. Sie werden demnach von U21-Coach Poya Asbaghi betreut und zunächst bis Sonntagabend bleiben - wenn sie letztlich nicht gebraucht werden, fahren sie dann wieder heim.

Die EM-Vorbereitung der Schweden war am Dienstag von zwei positiven Corona-Fällen bei Dejan Kulusevski (Juventus Turin) und Mattias Svanberg (FC Bologna) durcheinandergewirbelt worden. Auch beim Auftaktgegner Spanien gab es zwei positive Tests. Im Zuge der beiden Befunde hat Spanien-Coach Luis Enrique bereits einen Parallelkader mit 17 weiteren Spielern neben dem EM-Aufgebot zusammengestellt.

15:04 Uhr

Scharfe Kritik: EM-Spiele in Baku sind "einfach absurd"

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) steht aufgrund der Austragung der EM in Baku/Aserbaidschan erneut in der Kritik. Eine Fußball-EM in Baku sei "einfach absurd. Es ist weder menschenrechtlich geboten, noch macht es sportpolitisch Sinn", sagte Frank Schwabe, Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Menschenrechte und humanitäre Hilfe. In Baku finden drei Partien der Gruppe A sowie ein Viertelfinale statt.

Menschenrechtsorganisationen berichten seit Jahren von politisch motivierten Verhaftungen, von Unterdrückung kritischer Stimmen sowie von Folter und anderen Formen der Misshandlung gegen festgenommene Personen.

Aserbaidschan verletze die Menschenrechte, sei alles andere als demokratisch, "aber will gerne, dass es einen guten Ruf hat", sagte Schwabe: "Ein Mittel ist, sich in der Sportwelt Ereignisse zu erkaufen - anders kann man das gar nicht bezeichnen." Sportinteresse gebe es beim autokratischen Staatspräsidenten Ilham Alijew "null, aber Versuche, das eigene Land trotz aller Defizite reinzuwaschen und in ein gutes Licht zu stellen".

14:25 Uhr

Von Neuer ausgehandelt: DFB-Elf winkt Rekordprämie für EM-Titel

Ruhm, Ehre - und eine goldene Nase: Den deutschen Fußball-Nationalspielern winkt bei der Fußball-Europameisterschaft eine Rekordprämie. Sollten Kapitän Manuel Neuer und Co. am 11. Juli im Londoner Wembleystadion zum vierten Mal den EM-Pokal gewinnen, würde jeder der 26 Spieler im Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) 400.000 Euro ausgezahlt bekommen. Diese Summe bestätigte DFB-Direktor Oliver Bierhoff.

"Sie ist ein bisschen höher, weil wir diesmal keine Prämien für die Qualifikation vereinbart hatten, die es in der Vergangenheit gab", sagte Bierhoff. Entsprechend hätten die Spieler diese "in ihren Verhandlungen für das Turnier eingepreist". Ja, meinte Bierhoff, die Summe von 400.000 Euro sei "mit Sicherheit hoch, aber ich würde sie als DFB gerne zahlen". Die Rekordprämie ist das Ergebnis aus den Verhandlungen von Neuer mit DFB-Schatzmeister Stephan Osnabrügge im November. Im Dezember hatte das DFB-Präsidium zugestimmt.

13:44 Uhr

Bobic überrascht mit seinem EM-Geheimfavoriten: "Abwehr spielt in der Premier League"

Der frühere Fußball-Nationalspieler Fredi Bobic traut der Türkei den EM-Titel zu. "Mein Geheimfavorit sind die Türken, sie haben eine richtig interessante Mannschaft, die komplette Abwehr spielt in der Premier League", sagte der neue Geschäftsführer des Bundesligisten Hertha BSC in einem Interview von "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten".

Die deutsche Mannschaft habe eine "Todesgruppe" erwischt mit Weltmeister Frankreich und Europameister Portugal. "Wenn du da durchkommst, kann dich das bis ins Finale spülen. Wir müssen als deutsche Nationalmannschaft immer reingehen und den Titel wollen, ein Ziel Viertelfinale nimmt uns doch keiner ab", sagte der Europameister von 1996 und frühere Profi des VfB Stuttgart. Dritter deutscher Gruppengegner ist Ungarn.

13:04 Uhr

Absteiger Schalke verscherbelt Spieler

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Auf Schalke müssen sie sparen, bis es quietscht.

(Foto: imago sportfotodienst)

Der auf Grund gelaufene ehemalige Bundesligist FC Schalke 04 steht kurz vor der dringend benötigten Verschlankung des aufgeblähten, überteuerten und erfolglosen Kaders. Mittelfeldspieler Suat Serdar, dessen Transferwert binnen 18 Monaten von 45 Millionen Euro auf rund 8 Millionen abstürzte, steht nach übereinstimmenden Medienberichten vor einen Wechsel zum Hauptstadtklub Hertha BSC.

Der deutsche Nationalspieler, vier Einsätze, war noch Anfang 2020 mit West Ham United und Atletico Madrid in Verbindung gebracht worden und wird nun zum unterhaltsamen, aber wenig erfolgreichen Verein aus dem Berliner Westend wechseln. Offensivspieler Mark Uth soll hingegen kurz vor einer Rückkehr zum 1. FC Köln stehen. Der gebürtige Kölner spielte bereits in der Spielzeit 2019/2020 auf Leihbasis für die Rheinländer.

US-Stürmer Matthew Hoppe, dem ein Angebot aus Italien vorliegen soll, hat nach ntv.de-Informationen eine Ausstiegsklausel im mittleren einstelligen Millionenbereich. Auch der 20-Jährige könnte Gelsenkirchen verlassen.

12:53 Uhr

ntv startet in die EM-Berichterstattung

2020 musste sie verschoben werden, nun steht die EM in den Startlöchern. ntv und ntv.de berichten täglich vom größten Fußball-Ereignis des Jahres. ntv-Chefredakteurin Sonja Schwetje und Timo Latsch, stellvertretender Leiter der Sportredaktion, erklären, was die EM 2021 so facettenreich macht.

12:21 Uhr

Warum Lazio Rom eine Zigarette twitterte

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Ernst Happel raucht eine Zigarette.

(Foto: imago images/Pressefoto Baumann)

Die Zeiten haben sich geändert. In den 1980ern steckte sich Ernst Happel auf der Trainerbank sitzend genüsslich eine Zigarette an und verfolgte, natürlich stets schweigend, das Spiel seiner Hamburger. Für Maurizio Sarri ist die Welt eine andere geworden, aber die Kippe bleibt sein Markenzeichen. Als nun der italienische Erstligist Lazio die Verpflichtung des 62-Jährigen bekannt gab, reichte ihnen das Qualm-Emoji und jeder wusste, wer gemeint war.

"Ich rauche 60 Zigaretten pro Tag, wahrscheinlich sind das ein bisschen zu viele", hatte Sarri vor einigen Jahren im Gespräch mit La Nuova Riviera erzählt. Damals war er gerade Juventus-Trainer geworden, nach einem Abstecher zu Chelsea. Überhaupt ist Sarri der Gegenentwurf zur neuen Trainer-Generation um Julian Nagelsmann, die bereits in jungen Jahren ins Trainergeschäft einsteigen. Erst im Alter von 56 Jahren gelang ihm 2015 der Sprung zu einem Topklub, dem SSC Napoli.

11:30 Uhr

Ex-Hamburg-Star ist immer noch verliebt

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Pierre-Michel Lasogga und Mutter in Kerstin Lasogga in einer alten Fabrikhalle in Herne.

(Foto: imago sportfotodienst)

Der Hamburger SV bewegt weiter die Massen. Erst gestern hatte Martin Jol voller Wehmut auf seine Trainerzeit Volkspark zurückgeblickt. Nun legt Ex-Stürmer Pierre-Michel Lasogga nach. Auch der hängt nach wie vor am Fußball-Zweitligisten Hamburger SV. "

Die Liebe zum Verein ist immer noch da", sagte der 29-Jährige in einem Interview der "Bild"-Zeitung. Den dritten vergeblichen HSV-Anlauf zur Rückkehr in die Bundesliga habe er verfolgt: "Es ist sehr traurig, dass es wieder nicht geklappt hat. Ich habe viele Spiele im TV gesehen."

Lasogga, der seit seinem Vertragsende beim HSV vor zwei Jahren in Katar spielt, arbeitet nach einer Meniskus-Operation derzeit in Hamburg am Comeback für seinen aktuellen Club Al-Khor. Eine Rückkehr nach Deutschland schließt der Mittelstürmer nicht aus: "Mein Ehrgeiz ist nach wie vor riesengroß. Sollte es nach Vertragsende 2022 ein Angebot aus Katar geben, werde ich mir das anhören. Aber ich fühle mich bereit, in Europa wieder Fußball zu spielen."

11:02 Uhr

Buchmann tritt doch noch bei der Tour de France an

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(Foto: imago images/PanoramiC)

Die deutsche Rad-Hoffnung Emanuel Buchmann nimmt nun doch an der Tour de France teil. Dies gab sein Rennstall Bora-hansgrohe bekannt. "Ich fühle mich so weit fit, aber ob ich bei der Tour in Topform sein kann, wird man erst sehen", sagte der 28-Jährige in einem Statement des Teams. Buchmann soll bei der Tour (26. Juni bis 18. Juli) nicht als Kapitän an den Start gehen, sondern Wilco Kelderman unterstützen.

In der ursprünglichen Saisonplanung war vorgesehen, dass Buchmann in diesem Jahr nur den Giro d'Italia fährt und die Tour auslässt, weil ihm das Profil nicht liegt. Bei der Italien-Rundfahrt schied Buchmann aber in vielversprechender Position nach einem Sturz aus. Teammanager Ralph Denk sagte: "Zuerst einmal freut es mich sehr, dass wir Emu bei der Tour sehen. Lieber wäre mir gewesen, ihn in Mailand auf dem Podium zu sehen, aber es ist leider anders gekommen." Er habe "extremen Respekt" vor Buchmann, "wie er mit der Situation umgegangen ist."

10:35 Uhr

New York Islanders ziehen ins Halbfinale ein

Die New York Islanders stehen in der NHL wie im vergangenen Jahr im Halbfinale um den Stanley Cup. Gegen die Boston Bruins holte das Team durch das 6:2 den entscheidenden vierten Sieg und trifft nun auf Titelverteidiger Tampa Bay Lightning. Die Islanders hatten in der Serie zweimal in Rückstand gelegen und erst im fünften Spiel erstmals selbst die Führung übernommen.

Vor heimischem Publikum brachte das zweite Drittel die Vorentscheidung, als die Islanders durch drei Tore auf 4:1 davon zogen. Als die Bruins am Ende alles nach vorne warfen und ohne Torwart spielten, trafen Cal Clutterbuck und Ryan Pulock in der Schlussminute binnen elf Sekunden zum Endstand.

10:03 Uhr

Mercedes verteidigt Hamilton nach seinem kapitalen Fehler

Das falsche Knöpfchen zum falschen Zeitpunkt gedrückt, die Kurve nicht gekriegt, keine Punkte gemacht, den Verstappen-Ausfall nicht ausgenutzt - Lewis Hamilton machte beim Formel-1-Spektakel von Baku einen seiner seltenen Fehler. Und weil der Weltmeister so selten patzt, stellt sich Mercedes auch wie eine Wand vor seinen Champion.

"Ich weiß, dass Lewis das Gefühl hat, einen großen Brocken Schuld daran zu tragen", sagte Mike Elliot, Technischer Direktor bei Mercedes, im YouTube-Debrief des Rennstalls. "Aber die Realität ist, dass Lewis so wenige Fehler macht und das unterscheidet ihn wirklich von anderen Fahrern. Es ist unsere Pflicht, ihm ein Rennauto hinzustellen, das es ihm schwerer macht, Fehler zu machen."

Hamilton hatte sich direkt nach seinem Patzer im Teamfunk entschuldigt und später davon gesprochen, der Brems-Bock sei für ihn eine "demütige" Erfahrung gewesen. Elliot erklärte auch noch einmal detailliert, wie es zu Hamiltons Fehler nach dem Re-Start kurz vor Schluss des turbulenten Rennens kam.

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09:12 Uhr

Corona-Fälle bei EM egal? "Die UEFA will es einfach durchziehen"

Kurz vor der EM wird Spaniens Kapitän positiv auf das Corona-Virus getestet. Das wirft die Frage auf, ob die Meisterschaft durch zu viele Krankheitsfälle gefährdet sein könnte. Philipp Köster, Chefredakteur von "11 Freunde", sieht keinen Grund zur Sorge.

08:38 Uhr

Kader zu voll, Angebot zu gut? Italienischer Klub interessiert sich für Schalke-Youngster

Wenn die abgelaufene Spielzeit des Bundesliga-Absteigers FC Schalke 04 in sportlicher Hinsicht einen Gewinner hatte, dann dürfte das Matthew Hoppe gewesen sein. Der 20-jährige US-Amerikaner rutschte überraschend bis in die Startelf und bedankte sich mit immerhin sechs Toren.

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Es ist gerade einmal vier Monate her, dass Hoppe seinen Vertrag beim FC Schalke 04 verlängerte. Bis 2023 ist das Arbeitspapier des Stürmers nun seit Februar datiert, inklusive dem Ansporn, den Klub wieder in die Bundesliga zu führen. Ob daraus jedoch etwas wird, ist wohl noch völlig offen. Nach Informationen von "Bild" ist es gut möglich, dass Hoppe gar nicht in der 2. Bundesliga für Schalke spielt.

Demnach liegt eine konkrete Anfrage eines nicht näher benannten Klubs aus Italien für den Offensivmann vor. Sportchef Rouven Schröder erklärte zuletzt, dass Abgänge dringend nötig seien. "Wir haben 30 Spieler im Kader. Diese Zahl wollen wir nicht überschreiten. Wir sind jetzt dabei, in die andere Richtung zu arbeiten. Das ist wichtig, um wieder Luft zu bekommen", so Schröder.

08:13 Uhr

Militärärzte sollen kommen: Spanische Fußballer bei neuer Corona-Testreihe im Glück

Spaniens Fußball-Nationalmannschaft ist vorerst von weiteren Corona-Fällen verschont geblieben. Eine weitere Testreihe bei allen EM-Teammitgliedern und den Spielern in der sogenannten Reserve-Blase habe gestern ausschließlich negative Ergebnisse erbracht, teilte der Verband mit. In den Tagen zuvor hatte es positive Befunde bei Kapitän Sergio Busquets und Diego Llorente gegeben. Weitere Tests seien für die nächsten Tage geplant.

Zudem kündigte Spaniens Gesundheitsministerin Carolina Darias an, dass Militärärzte Corona-Impfungen bei spanischen Spielern vornehmen sollen. Details dazu werde der Fußballverband später mitteilen.

Wegen der beiden Corona-Fälle hatte Nationaltrainer Luis Enrique insgesamt 17 weitere Spieler berufen, die abseits des bisherigen EM-Kaders trainieren und für den Fall von Corona-Ausfällen nachnominiert werden könnten. Bis Samstag können die Spanier noch Änderungen am Kader für das Auftaktspiel gegen Schweden am Montag vornehmen. Auch bei den Schweden hatte es zwei Coronafälle gegeben.

07:37 Uhr

Der beste Verteidiger der NBA kommt aus Frankreich

Der Franzose Rudy Gobert ist zum besten Defensiv-Spieler der NBA gewählt worden. Der Basketball-Profi von den Utah Jazz setzte sich nach Angaben der Liga mit großem Vorsprung vor Ben Simmons (Philadelphia 76ers) und Draymond Green (Golden State Warriors) durch. Für Gobert ist es das dritte Mal, dass er von 100 Journalisten aus dem In- und Ausland auf Platz eins gewählt wurde. Bereits in der Saison 2017/2018 und 2018/2019 wurde er für seine Qualitäten in der Abwehr belohnt.

Mit den Jazz spielte Gobert die beste Hauptrunde aller Teams und führt in den Playoffs im Halbfinale der Western Conference gegen die Los Angeles Clippers 1:0. Der 28-Jährige bekam insgesamt 464 Punkte. Simmons kam auf 287 Zähler, Green auf 76.

07:06 Uhr

Streit zwischen Kimmich und Sané: Matthäus findet's richtig gut

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hält den jüngsten Zoff zwischen Joshua Kimmich und Leroy Sané in der EM-Vorbereitung für ein gutes Zeichen. "Es ist schön, dass Emotionen da sind", sagte der 60-Jährige vor dem Start der Fußball-Europameisterschaft. "Bevor gar nicht geredet wird, ist es mir lieber, dass sie sich mal richtig anschreien", fügte der Sky-Experte bei einem Werbetermin hinzu.

Beim 1:1 im Länderspiel gegen Dänemark waren die Bayern-Profis Kimmich und Sané kurz aneinandergeraten. Kimmich hatte das Defensivverhalten des Angreifers lautstark moniert, Sané schimpfte zurück. "Das passiert auf dem Platz, da schnauzt man sich auch mal an", befand Matthäus. Auch beim FC Bayern sei so etwas nicht ungewöhnlich, versicherte der Ex-Münchner.

Kimmich hatte später die Szene heruntergespielt. "Wir müssen uns gegenseitig antreiben und pushen. Es ist wichtig, miteinander zu sprechen und sich zu coachen", sagte er der "Bild". Für Matthäus geben die jüngsten Signale der DFB-Auswahl Anlass zur Hoffnung für die EM. "Da ist Freude, da ist Zusammenhalt, da ist Spaß", lobte der 150-malige Nationalspieler den Teamgeist.

06:38 Uhr

Drei Gruppen sind schon bereit - und heute Abend geht's mit Gruppe B weiter

06:05 Uhr

Köln muss warten: Podolski spricht über neuen Verein

Der einstige Fußball-Weltmeister Lukas Podolski denkt noch nicht an ein Ende seiner Fußball-Karriere. Der 36-Jährige sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger": "Für mich geht es darum, noch mal ein bis zwei Jahre zu spielen, Spaß zu haben und in einer guten Stadt zu leben." Später wolle er in Köln mit seiner Familie alt werden. "Ich habe hier meine Wohnung, mein Haus, ich kenne Köln in- und auswendig. Es wird immer meine Stadt sein."

Der Weltmeister von 2014 war zuletzt für Antalyaspor in der Türkei aktiv, spielte davor in Japan bei Vissel Kobe und war im Ausland auch für den FC Arsenal aus London und Inter Mailand aktiv. Angesprochen auf die nordamerikanische Major League Soccer, erklärte der einstige Köln- und Bayern-Profi, Vereine würde sich immer melden: "Für mich ist am Ende wichtig, dass das Gesamtbild passt. Die Stadt, der Verein, das Konzept." Es sei aber noch zu früh, um Entscheidungen zu treffen, ergänzte der Offensivspieler.

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