Donnerstag, 27. Februar 2020Der Sport-Tag

22:54 Uhr

Geisterspiele wegen Coronavirus? "Im Stadion ist Ansteckungsgefahr erhöht"

Nationalmannschaftsarzt Prof. Dr. Tim Meyer schließt Geisterspiele wie in Italien in der Fußball-Bundesliga und im DFB-Pokal angesichts des grassierenden Coronavirus nicht aus.

  • "Sicherlich ist dies eine Überlegung, die in Frage kommt", sagte Meyer im Interview mit dfb.de.
  • Der Vorsitzende der Medizinischen Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) betonte aber, dass es sinnvoll sei, "dass der Fußball nicht isoliert entscheidet, sondern in Absprache mit den Gesundheitsbehörden." Der DFB und die Deutsche Fußball Liga (DFL) stünden in engem Austausch mit den zuständigen Institutionen.
  • "Entscheidungen über flächendeckende Maßnahmen wie einen Zuschauerausschluss im Profifußball oder Spielabsagen in den Kreisligen müssen die Gesundheitsbehörden treffen, denn dabei sind neben Aspekten der Infektionsvorbeugung auch solche des gesamten öffentlichen Lebens zu berücksichtigen, von dem der Fußball nur einen Teilbereich darstellt", sagte Meyer.
  • Im Stadion ist die Ansteckungsgefahr erhöht. "Die Zuschauer treten in engen Kontakt, man denke nur an die Stehplätze, wo sich die Fans etwa nach einem Tor der eigenen Mannschaft in die Arme fallen. Die Gefahr einer Übertragung des Virus ist dadurch beträchtlich höher, als wenn man einen vernünftigen Abstand hat", sagte Meyer.
22:04 Uhr

Deutscher Boxer hat nach Prügelei kaum noch Chance auf Olympia

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Abdulrahman Abu-Lubdeh muss um Olympia bangen.

(Foto: imago images / Bildbyran)

Der deutsche Amateur-Boxer Abdulrahman Abu-Lubdeh hat kaum noch Chancen auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio. Weil sich der 25 Jahre alte Halbschwergewichtler aus Berlin vor zwei Wochen bei einer Prügelei in Schwerin die Hand gebrochen hat, kann er nicht an der europäischen Olympia-Qualifikation in zwei Wochen in London teilnehmen.

  • Den in Bonn geborenen Sohn palästinensischer Eltern wird Ibragim Bazuev vertreten. Sollte sich Bazuev qualifizieren, hat Abu-Lubdeh keine Chance auf Tokio.
  • Falls der Kölner die Tokio-Qualifikation aber verpasst, müsste eine Kommission entscheiden, ob Abu-Lubdeh im Mai bei der Welt-Qualifikation in Paris antreten darf. Die Wahrscheinlichkeit ist aber äußerst gering.
  • Abu-Lubdeh, der während eines Trainingslagers in Schwerin Sportlerkleidung mit dem Aufdruck Deutschland trug, soll bei dem Vorfall auf dem Marienplatz der Stadt von drei Syrern als "Scheiß Deutscher" beschimpft und attackiert worden sein. "Dann hat er in Notwehr zurückgeschlagen", sagte Michael Müller, Sportdirektor des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV). Dabei habe er sich die Hand gebrochen. Diese wurde später operiert.
  • "Eigentlich müsste man Schadenersatz geltend machen", sagte Müller. "Eine Olympia-Teilnahme ist zwar ideeller Natur, aber diese riesige Chance ist ihm genommen worden."
21:52 Uhr

Bobic: "Haben nicht mal 40 Stunden Regenerationszeit"

Die Spielverlegung in der Europa League beschert Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt ein heftiges Terminchaos. Das Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen sollte deswegen ebenfalls verlegt werden, fordert Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic im exklusiven Interview mit RTL/ntv.

20:56 Uhr

Biathlon-Weltmeister will wegen Doping-Razzia klagen

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Alexander Loginow steht in der Doping-Kritik.

(Foto: imago images/Oryk HAIST)

Scharfe Geschütze: Der russische Sprint-Weltmeister Alexander Loginow und sein Trainer wollen nach der Doping-Razzia nun gegen eine Mitarbeiterin des Biathlon-Weltverbandes (IBU) klagen. Für den Polizeieinsatz am Samstag im italienischen Antholz sei eine Anti-Doping-Managerin verantwortlich, sagte Loginows Trainer Alexander Kasperowitsch der Staatsagentur Tass.

  • "Die Klage (gegen sie) ist mit der Forderung verbunden, nicht nur den materiellen Schaden zu ersetzen, sondern auch den moralischen", heißt es aus dem Loginow-Lager. Am Samstag hatte eine Sondereinheit der italienischen Polizei das Hotelzimmer Loginows durchsucht und Material beschlagnahmt. Die Beamten rissen den 28-Jährigen aus dem Schlaf.
  • Hintergrund waren Vorwürfe eines neuerlichen Verstoßes Loginows gegen die Anti-Doping-Regeln. Beweise dafür gab es nach russischen Angaben bisher nicht. Russland steht international wegen staatlich organisierten Dopings in der Kritik.
  • Die Handlungen hätten dazu geführt, dass Loginow wegen der psychischen Belastung am Sonntag in Antholz nicht habe starten können, sagte sein Trainer. "Er konnte zwei Nächte nicht durchschlafen. Wegen dieser Ereignisse hat sich sein Blutdruck erhöht", sagte Kasperowitsch. Der russische Biathlon-Verband prüft nach eigener Darstellung, sich der Klage anzuschließen.
  • Loginow war zwei Jahre wegen Epo-Dopings gesperrt gewesen. Seit November 2016 darf er wieder starten. In Antholz feierte er mit dem Sieg im WM-Sprint seinen ersten großen Erfolg.
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20:04 Uhr

Eintracht-Fans in Salzburg feiern kurzerhand beim Eishockey

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So kommt der KAC Klagenfurt mal eben zu 1000 zusätzlichen Fans: Die mitgereisten Fans von Eintracht Frankfurt haben ihr Alternativprogramm für das verschobene Spiel in der Europa League nämlich beim Eishockey gefunden. Das Spiel von EC Salzburg II gegen KAC Klagenfurt II steigt zufällig an diesem Abend - und ist anders als das Fußballspiel nicht abgesagt worden. Und mal ehrlich: Kla-gen-furt ist gesanglich auch gar nicht so weit weg von Ein-tracht-Frank-furt.

Die Frankfurt-Fans müssen unerwartet bis morgen in Salzburg ausharren, dann wird das wegen Orkanböen verschobene Spiel gegen den FC Salzburg um 18 Uhr angepfiffen (bei Nitro sowie im ntv.de-Liveticker).

19:13 Uhr

Matthäus über Klinsmanns Egoismus: "Zuerst kommt Jürgen, dann Jürgen ..."

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"Zuerst Jürgen, dann Jürgen, ..."

(Foto: imago images/Camera 4)

Nach Jürgen Klinsmanns beispielloser Abrechnung mit dessen Ex-Klub Hertha BSC hat Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus seinem einstigen Mitspieler puren Egoismus vorgeworfen. "Zuerst kommt Jürgen, dann Jürgen, dann nochmal Jürgen und dann der Rest. Er sucht keine Schuld bei sich, sondern nur bei den anderen", sagte Matthäus bei Sky.

Das brisante Protokoll von Klinsmanns kurzer Zeit als Hertha-Trainer, das an die Öffentlichkeit gelangt war und für viel Aufregung gesorgt hatte, überraschte auch Matthäus. Früher sei Klinsmann "mit solchen Angelegenheiten anders umgegangen. Ich hatte immer das Gefühl, wenn Jürgen etwas übernimmt, dann zieht er es auch bis zum ausgemachten Zeitpunkt durch", so Matthäus. Schon an Klinsmanns überraschendem Rücktritt vor zwei Wochen hatte Matthäus kein gutes Haar gelassen. "Wenn man nach zehn Wochen hinschmeißt, ist der Name Klinsmann bei manchen Vereinen sicher eine Schublade tiefer gerutscht", hatte der Sky-Experte damals gesagt.

18:40 Uhr

DFL sucht Verschnaufpause für Eintracht Frankfurt

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Die Suche nach der Verschnaufpause: Nach der Verlegung von Eintracht Frankfurts Zwischenrunden-Rückspiel in der Europa League auf diesen Freitag prüft die Deutsche Fußball Liga mögliche Ausweichtermine für die am Sonntagabend um 18 Uhr angesetzte Partie der Hessen bei Werder Bremen.

  • "Die DFL steht diesbezüglich in Kontakt mit beiden Klubs", teilte der Verband mit und verwies auf den engen Terminplan. "Über eine mögliche Neuansetzung des Bundesliga-Spiels SV Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt wird die DFL am morgigen Freitag entscheiden."
  • Die Frankfurter Europapokal-Partie bei Red Bull Salzburg (Hinspiel 4:1) war gut sechseinhalb Stunden vor dem geplanten Anpfiff wegen einer Orkanwarnung auf Freitag (18 Uhr bei Nitro sowie im ntv.de-Liveticker) verschoben worden.
  • "Dadurch ergibt sich die unglückliche Situation, dass Eintracht Frankfurt bis zur Bundesliga-Begegnung beim SV Werder Bremen nur ein voller Tag zur Regeneration bleibt", teilte die DFL mit.
18:22 Uhr

Bosz holt Bender und Demirbay zurück ins Bayer-Spiel

Peter Bosz rotiert zurück: Der Trainer von Bayer Leverkusen setzt im Zwischenrunden-Rückspiel der Europa League beim FC Porto so möglich auf dieselbe Taktik wie beim 2:1-Hinspielerfolg.

  • Von den fünf beim 2:0 gegen den FC Augsburg geschonten Spielern kehren Lars Bender, Daley Sinkgraven und Kerem Demirbay ins Team zurück.
  • Die beiden anderen, Charles Aranguiz (Erkältung) und Kevin Volland (Syndesmoseriss), hatten die Reise nach Portugal nicht mit antreten können.
  • Dadurch setzt Bosz wie im Hinspiel auf eine Dreier- und nicht wie gegen Augsburg eine Viererkette in der Abwehr.
17:48 Uhr

Ex-Schwimmstar Thorpe warnt australische Athleten vor Olympia

Schwimm-Olympiasieger Ian Thorpe hat Australiens Athleten aufgefordert, wegen des neuartigen Coronavirus ihre Olympia-Teilnahme zu überdenken. "Ich wäre auf jeden Fall besorgt", sagte Thorpe Medienberichten zufolge in Canberra. Das Coronavirus sei ein Risiko für die Sportler. Sie sollten zunächst an ihre Gesundheit denken, bevor sie sich für eine Olympia-Teilnahme in Tokio entscheiden, riet der 37-Jährige. Jeder Athlet sollte selbst diese Entscheidung für sich treffen, hieß es. Der fünfmalige olympische Goldmedaillengewinner forderte zudem die Organisatoren der Tokio-Spiele auf sicherzustellen, dass die Olympioniken bei den Wettbewerben sicher sind. Zu den Sommerspielen in Japan, die am 24. Juli beginnen, werden rund 11.000 Athleten erwartet.

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17:25 Uhr

Struff ärgert Tsitsipas lange

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Schade! Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff  hat trotz einer erneut ganz starken Leistung seinen ersten Halbfinaleinzug auf der ATP-Tour seit achteinhalb Monaten verpasst.

  • Im Viertelfinale des Hartplatz-Turniers in Dubai unterlag der 29-Jährige dem griechischen Weltranglistensechsten Stefanos Tsitsipas nach hartem Kampf 6:4, 4:6, 4:6.
  • Der auf ATP-Rang 34 geführte Struff verlor gegen den Gewinner der ATP-Finals lediglich zweimal seinen Aufschlag und zeigte sich insgesamt über die kompletten 2:22 Stunden dem klaren Favoriten Tsitsipas ebenbürtig. Dem Griechen gelang das entscheidende Break zum 5:4 im dritten Satz, danach verwandelte er seinen ersten Matchball.
  • Struff, der bei einem Sieg über Tsitsipas erstmals in seiner Karriere in die Top 30 der Welt geklettert wäre, hatte zuletzt im Juni 2019 auf Rasen in Stuttgart in einem Semifinale gestanden und gegen den Italiener Matteo Berrettini verloren. Ein Endspiel hat Struff auf der ATP-Tour noch nicht erreicht.
17:13 Uhr

Favre plant schon mit BVB-Wunderkind Moukoko

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Moukoko wird wohl bald befördert.

(Foto: imago images/Thomas Zimmermann)

31 Tore in 18 Ligaspielen - da wird kommt einer beim BVB, der Erling Braut Haaland Konkurrenz machen will: Youssoufa Moukoko. Der 15-Jährige hat sich in der U19-Bundesliga West für größere Aufgaben empfohlen. Nach mehr als zwei Jahren Pause kehrt er zu den DFB-Junioren zurück.

16:38 Uhr

Windhorst dementiert Klinsmann-Rausschmiss bei Tennor

Das Chaos ist perfekt: Lars Windhorsts Beteiligungsfirma Tennor dementiert, dass die Beratertätigkeit von Jürgen Klinsmann beendet worden sei. "Der Vertrag wurde bislang nicht gekündigt", sagte Andreas Fritzenkötter, Sprecher der Tennor Holding in Berlin, dem SID.

  • Zuvor hatte der "Kicker" berichtet, dass Tennor die Zusammenarbeit mit Klinsmann beendet habe. Grund für den Bruch soll Klinsmanns Generalabrechnung mit dem Fußball-Bundesligisten Hertha BSC gewesen sein.
  • Der frühere Welt- und Europameister hatte in einem ausführlichen Protokoll zu seiner kurzen Dienstzeit als Hertha-Trainer die Geschäftsführung, mehrere Abteilungen und auch Spieler attackiert. Die "Sport Bild" hatte das Tagebuch veröffentlicht.
  • Windhorst hatte Klinsmann Anfang November als seinen Vertreter für den Aufsichtsrat in den Klub geholt. Der Investor hat inzwischen 224 Millionen Euro in den Verein gepumpt und will sein Engagement auch nach Klinsmanns Rücktritt fortsetzen.
16:14 Uhr

Eintracht-Spiel wird auf Freitag verschoben

Das ging fix - und ist fix: Das ursprünglich für heute Abend geplante Rückspiel der Europa League zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Salzburg findet am Freitag um 18 Uhr statt. Dies teilte der Fußball-Bundesligist nach einer Krisensitzung mit Vertretern beider Klubs, des europäischen Fußball-Verbandes Uefa und der Stadt mit.

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Das Spiel musste wegen einer Orkanwarnung verschoben werden. Die Eintracht hatte das Hinspiel mit 4:1 für sich entschieden - und hat damit beste Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale.

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Im ntv-Fernsehen gibt es ab 23.15 Uhr "Die Highlights der Europa League". Gezeigt werden Zusammenfassungen der Spiele FC Porto - Bayer Leverkusen sowie Malmö FF - VfL Wolfsburg. Außerdem gibt es die Highlights der Spiele von Manchester United, FC Sevilla, FC Arsenal und Inter Mailand sowie die neusten Infos zum abgesagten Spiel in Salzburg.

15:56 Uhr

Formel 1 im Videobeweis: Ist Alpha Tauri nur eine Kopie?

Nach den ersten Formel-1-Tests sieht es wieder danach aus, dass Mercedes auch in diesem Jahr die Nase vorn hat. Das liegt auch am neuen Lenksystem, was die Silberpfeile in Barcelona erstmals zeigen. Im ntv-Interview bleibt Teamchef Toto Wolff trotz allem skeptisch. Wie gut kann da der neue alte Rennstall mithalten? Alpha Tauri beerbt Red Bulls Schwesterteam Toro Rosso:

... und bereits gestern hatte Max Verstappen seinen kühnen Plan für 2020 erklärt.

15:12 Uhr

Der 1. FC Kaiserslautern braucht dringend elf Millionen Euro

Die Finanznot beim Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern ist unvermindert groß. Nach Angaben von Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt fehlen dem Traditionsverein derzeit noch rund elf Millionen Euro, um die Lizenz für die Saison 2020/21 zu erhalten. Diese Summe sei nötig, "um die Liquidität bis zum 30. Juni 2021 sicherzustellen", teilte Voigt mit. Bis zum 1. März müssen die Zulassungsunterlagen beim Deutschen Fußball-Bund abgegeben werden.

Danach bleibt den Pfälzern Zeit bis Mai, die fehlenden Mittel nachzuweisen. Der Grund für die immense Summe ist der erneut hohe Lizenzspieleretat von über fünf Millionen Euro. "So erhalten wir uns die Möglichkeit, in der 3. Liga eine Konkurrenzfähigkeit herzustellen", erläuterte Voigt. Die fehlenden Millionen sollen von Investoren bereitgestellt werden. "Ich bin guter Dinge, dass wir zu unseren Zielen kommen und die Lizenz erhalten werden", betonte der Geschäftsführer.

13:53 Uhr

Hertha-Torwart Kraft macht sich über Klinsmann-Abrechnung lustig

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Weiter, weiter, immer weiter: Die Aufzeichnungen ihres ehemaligen Trainers Jürgen Klinsmann haben natürlich auch die Mannschaft von Hertha BSC erreicht. Im Training des Fußball-Bundesligisten zitierte Torwart Kraft aus den Memoiren seines Ex-Vorgesetzten. Der hatte ihm bescheinigt, "keinen Mehrwert mehr" beizusteuern. Was den Ersatztorhüter offenbar dazu motiviert, das Gegenteil zu beweisen ...

13:23 Uhr

Hoffenheims Schreuder froh, dass Lewandowski ausfällt

Trainer Alfred Schreuder vom Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim passt der Ausfall von Robert Lewandowski vor dem Spiel am Samstag gegen den FC Bayern (ab 15.30 im Liveticker bei ntv.de) gut ins Konzept. "Wenn Lewandowski nicht mitmachen kann, ist das schon ein Vorteil für den Gegner. Er ist seit zehn Jahren der beste Stürmer der Liga." Lewandowski hatte beim 3:0 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Chelsea einen Anbruch der Schienbeinkante am linken Kniegelenk erlitten. Trainer Hansi Flick muss vier Wochen auf den polnischen Nationalspieler verzichten.

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12:49 Uhr

Sportrechtler rät Hertha zu juristischen Schritten gegen Klinsmann

Sportrechtsexperte Professor Martin Schimke hält den Plan von Hertha BSC, nach der Generalabrechnung durch Ex-Trainer Jürgen Klinsmann juristische Schritte zu prüfen, für naheliegend. "Dass man den Fall juristisch sauber und gründlich überprüfen lässt, macht Sinn", sagte der Fachanwalt für Sportrecht. Auch wenn wie im Falle von Klinsmann kein Arbeitsverhältnis mit Hertha mehr bestehe, könne man nicht einfach alles behaupten. "Mit Beginn eines Arbeitsverhältnissen ergeben sich auch nachvertragliche Treuepflichten, auch die Themen Betriebsgeheimnis, Loyalitätspflichten und üble Nachrede könnten eine Rolle spielen", sagte Schimke, der auch als Richter beim Internationalen Sportgerichtshof CAS arbeitet.

Im Falle eines juristischen Nachspiels könne sich Klinsmann durchaus darauf berufen, dass er den Text nicht für die Öffentlichkeit verfasst habe und das Tagebuch nicht für die Medien vorgesehen war. "Aber er muss auch die Gefahr im Auge gehabt haben, dass so ein Text über Dritte an ungewollte Adressaten gelangen kann." Klinsmann hatte in einem Tagebuch seine 76 Tage als Hertha-Trainer beschrieben und dabei die Klubspitze, Spieler und andere Abteilungen des Vereins scharf attackiert. Hertha-Manager Michael Preetz hatte daraufhin rechtliche Schritte nicht ausgeschlossen.

11:38 Uhr

F95 verzichtet auf besondere Maßnahmen wegen des Coronavirus

Fortuna Düsseldorf ergreift wegen des neuen Coronavirus vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC am Freitag (20.30 Uhr im Liveticker bei ntv.de) keine besonderen Maßnahmen. Ein Klubsprecher erklärte, dass man sich nach den Vorgaben der Deutschen Fußball Liga richten werde. "Wir als Verein werden nicht aktiv oder etwas prüfen", sagte der Sprecher. Die DFL stehe in engem Austausch mit den Klubs. Gestern hatte der Verband mitgeteilt, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass die Begegnungen der Bundesliga und der 2. Liga am Wochenende nicht wie geplant ausgetragen werden.

Zudem steht die DFL in Kontakt mit dem Bundesgesundheitsministerium. Sollte sich die Lage ändern, entscheiden Gesundheitsbehörden vor Ort über mögliche Konsequenzen.

11:06 Uhr

Panne beim DFB: Nürnberger Spieler wird für tot erklärt

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Dennis Lippert geht es gut.

(Foto: imago images / Zink)

Gott sei Dank nur ein peinlicher Fehler: Der DFB hat Dennis Lippert von Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg für tot erklärt, dabei ist der quicklebendig. In der eigenen Online-Datenbank führt der DFB in Lipperts Spielerprofil dessen Geburtsdatum, den 20. Februar 1996, zwar richtig auf, vermerkt direkt dahinter allerdings in Klammern ein Todesdatum: 11. Juni 2019. Nach diesen Angaben wäre der 24-Jährige seit gut acht Monaten nicht mehr am Leben. Erst vor einer Woche zeigte Lippert allerdings, dass er wohlauf ist. Er lief bei einem Trainingsspiel zwischen den Nürnberger Profis und der FCN-Regionalligamannschaft auf. Der Grund für die Panne ist offenbar eine traurige Verwechslung: Ein gleichnamiger und auch fast gleichaltriger Motorradfahrer starb nach einem Renn-Unfall am 11. Juni 2019.

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10:28 Uhr

Reha nicht nach Plan? "Rätselraten" um Verletzung von Reus

Im Vereins-TV ließ Marco Reus gerade erst durchblicken, dass er wohl nicht so schnell sein Comeback für Borussia Dortmund geben wird. Und das offenbar aus (nicht so) gutem Grund. Denn derzeit herrsche "Rätselraten über die Verfassung des 30-Jährigen", schreibt der "kicker". Die Reha verlaufe demnach nicht unbedingt wie gewünscht. Reus hatte sich seine Muskelverletzung, die vom Klub nicht näher präzisiert wurde, am 4. Februar beim DFB-Pokal-Aus bei Werder Bremen (2:3) zugezogen.

10:01 Uhr

Hertha-Investor Windhorst schweigt zu Klinsmann-Protokoll

Und noch einmal die Hertha und noch einmal die Klinsmann-Protokolle: Investor Lars Windhorst will sich zu den schweren Angriffen von Jürgen Klinsmann gegen den Bundesligisten nicht äußern. Man werde den Vorgang nicht öffentlich kommentieren, sagte Windhorsts Sprecher Andreas Fritzenkötter. In dem von der "Sport Bild" am Mittwoch veröffentlichten Papier, das für Klinsmann und einen Partner verfasst worden war, greift der Ex-Coach die Verantwortlichen des Klubs scharf an und fällt auch harte Urteile über die Spieler, ohne mögliche eigene Fehler einzugestehen.

Warum Klinsmann mit seinem Tagebuch maximalen Schaden anrichtet, hat Vivian Micks analysiert. Ein Klick hier lohnt sich!

09:33 Uhr

Draisaitl bleibt bei Oilers-Niederlage ohne 100. Scorer-Punkt

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Goalie Marc-Andre Fleury entzauberte Leon Draisaitl und dessen Oilers.

(Foto: USA TODAY Sports)

Leon Draisaitl muss in der NHL vorerst auf seine 100. Torbeteiligung der Saison warten.

  • Mit den Edmonton Oilers unterlag der Angreifer mit 0:3 (0:1, 0:0, 0:2) bei den Vegas Golden Knights.
  • Für die Oilers war es die vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen.
  • Knights-Torhüter Marc-Andre Fleury konnte alle 29 Schüsse der Oilers parieren, darunter vier von Draisaitl.
  • Der deutsche Nationalspieler führt mit 37 Treffern und 62 Torvorlagen die Scorer-Wertung der NHL weiter klar an.
  • Für Fleury war es der fünfte Shutout der Saison - kein Torhüter hat mehr.
09:07 Uhr

Berater widerspricht Klinsmann: Darum sagte Rangnick der Hertha ab

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Jürgen Klinsmann reizt die Hertha immer weiter.

(Foto: imago images/Mausolf)

Ralf Rangnick hat offenbar nicht wie von Jürgen Klinsmann behauptet den Trainerjob bei Hertha BSC wegen Geschäftsführer Michael Preetz abgelehnt. Das sagte zumindest Rangnick-Berater Marc Kosicke als Reaktion auf einen der brisanten Punkte in Klinsmanns Tagebuch, dessen Veröffentlichung am Mittwoch für viel Aufsehen gesorgt hatte. "Ja, Jürgen Klinsmann hat - und zwar, bevor er Trainer bei Hertha BSC wurde - bei Ralf Rangnick angerufen und angefragt, ob er sich vorstellen könne, Trainer bei Hertha zu werden", sagte Kosicke der Bild: "Ralf Rangnick hat in diesem Gespräch dann auf seinen laufenden Vertrag bei RB Leipzig verwiesen und klargemacht, dass solche Überlegungen daher ausgeschlossen sind. In keiner Weise hat Ralf davon gesprochen, dass er ein Engagement ausschließt, weil Michael Preetz dort Geschäftsführer Sport ist und damit sein Vorgesetzter wäre."

Unsere Meldung zu diesem Thema finden Sie hier!

08:24 Uhr

Zverev scheitert überraschend früh an Qualifikant Paul

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Alexander Zverev schwächelte wieder einmal beim Aufschlag.

(Foto: AP)

Alexander Zverev ist beim Tennis-Turnier in Acapulco überraschend schon in der zweiten Runde gescheitert. Der 22-Jährige unterlag dem Qualifikanten Tommy Paul aus den USA mit 3:6, 4:6.

  • Zverev leistete sich zu viele Fehler und schwächelte einmal mehr beim Aufschlag. Ihm unterliefen allein zehn Doppelfehler.
  • Erst im zweiten Satz kam der Hamburger auf Touren, gab dann aber beim Stand von 4:4 mit einem erneuten Doppelfehler wieder seinen Aufschlag ab.
  • Für Paul war es der erste Sieg in einem Spiel gegen einen Profi aus den Top Ten der Weltrangliste. Der 22-Jährige trifft nun auf seinen Landsmann John Isner.
08:04 Uhr

Überragender Doncic ist nicht zu stoppen - 21. Triple Double

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This boy is on fire.

(Foto: USA TODAY Sports)

Luka Doncic hat kurz vor seinem 21. Geburtstag einen Vereinsrekord der Dallas Mavericks eingestellt.

  • Der Slowene verbuchte beim 109:103 (59:49)-Erfolg beim Erzrivalen San Antonio Spurs das 21. Triple Double seiner Karriere.
  • Doncic kam auf 26 Punkte, 14 Assists und zehn Rebounds und zog mit Jason Kidd gleich.
  • Bester Werfer der Mavericks war der Lette Kristaps Porzingis mit 28 Punkten. Maxi Kleber kam auf neun Punkte und fünf Rebounds.
  • Die Mavericks sind als Siebter der Western Conference klar auf Playoff-Kurs.
07:35 Uhr

Dritter Titel in zehn Tagen: Flamengo ist nicht aufzuhalten

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Rafinha leistete seinen Anteil am nächsten Titel für Flamengo.

(Foto: AP)

Mit den früheren Bundesligaprofis Rafinha auf dem Platz und Diego auf der Bank hat Brasiliens Meister CR Flamengo seinen dritten Titel innerhalb von nur zehn Tagen geholt. Der amtierende Libertadores-Cup-Champion gewann durch ein 3:0 (1:0) gegen Independiente del Valle den südamerikanischen Supercup. Im Hinspiel vor einer Woche in Ecuador hatte es ein 2:2 gegeben. Titel Nummer eins der erst vor knapp sechs Wochen gestarteten Saison holten die "Rubro-Negros" am 16. Februar im nationalen Supercup gegen Pokalsieger Athletico Paranaense (3:0). Am vergangenen Samstag gab es Pokal Nummer zwei für den Gewinn der Taca Guanabara, Teil eins der regionalen Meisterschaft im Bundesland Rio de Janeiro.

07:00 Uhr

Zidane liefert kryptische Erklärung für Verzicht auf Kroos

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Toni Kroos saß in der Champions League 90 Minuten auf der Bank - durchaus überraschend.

(Foto: imago images/Action Plus)

War's das schon für Real Madrid? Im Achtelfinalhinspiel der Champions League kassieren die Königlichen eine 1:2-Heimpleite gegen Manchester City. Die Mannschaft von Coach Josep Guardiola kontert die Führung von Real spät und per Doppelschlag. Besonders bitter für Madrid: Der ewige Abwehrchef Sergio Ramos sieht nach einer Notbremse noch Rot (siehe Eintrag um 5.57 Uhr). Zum großen Thema wurde auch Toni Kroos. Der saß über 90 Minuten nur auf der Bank. Warum? Nun, Trainer Zinedine Zidane, begründet es so: "Er ist ein wichtiger Spieler für uns. Nichts gegen Toni, er macht das gut. Aber ich hatte alle Spieler zur Verfügung, und ich habe heute diese Spieler gewählt."

06:46 Uhr

Weltcupfinale der Alpinen findet ohne Zuschauer statt

Die alpinen Weltcupfinals im italienischen Cortina d'Ampezzo werden aufgrund der Coronavirus-Epidemie ohne Zuschauer stattfinden. Das sagte Markus Waldner, Renndirektor des internationalen Skiverbandes FIS, dem schwedischen Fernsehsender SVT. Die Rennen finden vom 18. bis 22. März statt, Cortina liegt in der Region Venetien, die besonders stark vom Ausbruch des Virus betroffen ist. "So wie es jetzt aussieht, wird in Cortina gefahren, aber ohne Fans", so Waldner.

Alle Informationen zur Ausbreitung des Coronavirus' finden Sie übrigens hier!

06:24 Uhr

Embiid zeigt den "Stinkefinger" - und muss zahlen

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Joel Embiid ist ein herausragender Basketballer, aber offenbar auch ein sehr emotionaler.

(Foto: AP)

Joel Embiid muss wegen einer obszönen Geste auf dem Spielfeld 25.000 Dollar Strafe zahlen. Der Center der Philadelphia 76ers hatte seinem Gegenspieler Kevin Huerter in der Partie gegen die Atlanta Hawks (129:112) den Mittelfinger gezeigt, Huerter hatte ihm in den letzten Sekunden des vierten Durchgangs den Ball abgejagt. Später entschuldigte sich Embiid in einem Interview, ließ sich dann aber bei einem anderen Thema zu einem Schimpfwort hinreißen. Auch das ahndete die Liga. Der Kameruner Embiid war bester Werfer der Partei, mit 49 Punkten verbuchte er einen Karrierebestwert.

05:57 Uhr

Rekord-Rambo: Reals Ramos baut irre Statistik aus

Falls über Sergio Ramos nach dessen Karriereende ein Film gedreht wird, um das fußballerische Schaffen des langjährigen Kapitäns von Real Madrid zu würdigen, dann könnte der Titel heißen: Ein Mann sah (Gelb-)Rot. Wieso? Weil Ramos bei Reals 1:2-Heimpleite im Achtelfinal-Hinspielkracher der Champions League gegen Manchester City bereits seinen, Obacht, 26. Platzverweis im Real-Trikot kassiert hat. Warum der Sport-Tag das weiß? Weil die Kollegen vom "Guardian" nebenan ein Platzverweis-Tagebuch für Ramos führen und dort all seine Gelb-Roten und Roten Karten im Trikot von Real-Madrid anekdotisch garniert notiert haben als Ramos-Rot-Retrospektive. Und weil es so viele sind, haben wir für Sie freundlicherweise alle 26 Platzverweise übersichtlich grafisch aufbereitet:

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Noch einige Fun Facts aus der durchaus irren Platzverweis-Statistik des Sergio Ramos:

  • 20 seiner 26 Platzverweise kassierte er in der Liga (Vereins- und Ligarekord!), vier in der Champions League und zwei im Pokal. Zum Vergleich: Bundesliga-Rekordhalter ist Jens Nowotny mit 8 Platzverweisen - eine Zahl, die Ramos bereits nach gut drei Jahren bei Real erreicht hatte.
  • 18 Mal sah er Gelb-Rot, 8 Mal glatt Rot
  • Reals Bilanz bei Ramos-Platzverweisen: 11 Siege, 8 Unentschieden, 7 Niederlagen - wobei Real die letzten drei Spiele mit Ramos-Platzverweisen nicht mehr gewonnen hat
  • am häufigsten flog Ramos gegen den FC Barcelona vom Platz (3 N - 1 U - 1 S für Real), je zweimal gegen Villarreal und Atletico Madrid
  • die kürzeste Zeit zwischen zeit Ramos-Platzverweisen waren sechs Tage, als Ramos am 23.11.2010 in der CL gegen Ajax vom Platz flog (trotzdem 4:0 für Real auswärts) und sechs Tage später am 29.11.2010 gegen den FC Barcelona, wobei Real da mit 0:5 in Barcelona verlor
  • zweitkürzeste Spanne: 11 Tage, direkt am Anfang seiner Real-Karriere (18.09.2005 und 29.09.2005)
  • die längste Spanne zwischen zwei Ramos-Platzverweisen waren 721 Tage, als Ramos nach seinem Platzverweis am 23.03.2014 bei Reals 3:4-Heimpleite gegen Barcelona fast zwei komplette Jahre nicht mehr vom Platz flog - ehe es am 13.03.2016 beim 2:1-Sieg bei Las Palmas wieder passierte

Vor seiner Roten Karte gegen Man City war Ramos übrigens 374 Tage und damit mehr als ein Kalenderjahr lang nicht vom Platz geflogen. Nun schloss er zu den noch amtierenden CL-Platzverweis-Rekordhaltern Zlatan Ibrahimovic und Edgar Davids auf.

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