Freitag, 14. Januar 2022Der Sport-Tag

23:29 Uhr

"Ein Wunder für mich": Dortmunds Meunier heißt nach Doppelpack Zinedine Zidane

Thomas Meunier war der Star beim 5:1 der Dortmunder gegen den SC Freiburg. Der Belgier brachte den BVB mit seinen beiden Kopfballtreffern früh auf die Siegerstraße. Er zeigte sich später beim US-Sender ESPN begeistert über die Leistung seiner Mannschaft und hochzufrieden mit seinen Toren.

"Heute sind wir so aufgetreten, wie das von uns jede Woche erwartet wird", sagte Meunier: "Meine Kopfballtore sind eine Art Wunder für mich, ehrlich gesagt. Sie nennen mich nicht mehr David Beckham, ab heute nennen sie mich Zinedine Zidane. Obwohl mir Beckham besser gefällt. Ich glaube, ich habe im Klubfußball noch nie ein Kopfballtor erzielt."

22:50 Uhr

Herber Rückschlag für Frankfurt: Corona stoppt zwei Schlüsselspieler

Eintracht Frankfurt muss im Bundesligaspiel am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) beim FC Augsburg corona-bedingt auf Torwart Kevin Trapp und Linksaußen Filip Kostic verzichten. Eine PCR-Testung der beiden Schlüsselspieler ergab "bei beiden ein grenzwertig positives Ergebnis bei einer milden Symptomatik", teilte der hessische Fußballclub am Abend mit. Beiden Spielern gehe es gesundheitlich gut. Zuvor hatte Cheftrainer Oliver Glasner auf einer Pressekonferenz zum Augsburg-Spiel "entsprechende Social-Media-Gerüchte" nicht bestätigen können. Die Auswertung der PCR-Testung sei zu diesem Zeitpunkt noch nicht erfolgt gewesen, hieß es in der Mitteilung. Aufgrund des zuerst nicht eindeutigen Ergebnisses sei eine weitere Testung erforderlich gewesen.

22:13 Uhr

Olympiasieger fordert Boykott der Winterspiele - aber nicht von Sportlern

Der dreimalige Rodel-Olympiasieger Felix Loch würde einen diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking nach Vorbild der USA oder Großbritanniens begrüßen. Nur ein solcher diplomatischer Boykott sei aber sinnvoll, betonte der 32-Jährige in der ARD - ein Boykott durch die Sportlerinnen und Sportler hingegen nicht.

Er sei dagegen, "uns Athleten den Schwarzen Peter zuzuschieben und zu sagen, ihr müsst einen Boykott machen, damit sich dort was ändert", sagte Loch. Viele Athleten hätten "nur einmal die Chance, zu Olympia zu fahren", diese Chance dürfe man ihnen nicht nehmen. Die Vergabe der Spiele nach Peking sei schon vor Jahren ein Fehler gewesen. Schon zuvor habe man gesehen, "dass sich nichts verändert beim Thema Menschenrechte" und auch beim Thema Medienfreiheit.

21:51 Uhr

Djokovic hätte nur wenig Zeit, wenn er nicht abgeschoben wird

Sollte Novak Djokovic mit seinem angekündigten Einspruch gegen die erneute Annullierung seines Visums für Australien am Sonntag Erfolg haben, bliebe ihm kaum Zeit zum Durchschnaufen. Schon am Montag müsste der Weltranglistenerste sein Erstrundenspiel beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres gegen seinen Landsmann Miomir Kecmanovic bestreiten. Wie der Veranstalter ankündigte, werde die erste Hälfte der Setzliste bei den Männern und Frauen ihre Spiele am Montag bestreiten. Titelverteidiger Djokovic ist an Nummer eins gesetzt.

Für den Tennis-Star geht es aber zuerst am Sonntag vor dem Bundesgericht darum, seine Ausweisung abzuwenden. Das Visum des ungeimpften Djokovic war zuvor in einer persönlichen Entscheidung von Einwanderungsminister Alex Hawke ein zweites Mal für ungültig erklärt worden. Dies sei gut begründet und "im öffentlichen Interesse", hatte der Minister mitgeteilt.

21:10 Uhr

Nach Corona macht das Herz Probleme: Aubameyang fällt aus

Erst Alphonso Davies mit einer "beschissenen" Diagnose und jetzt auch Pierre-Emerick Aubameyang. Der frühere Stürmer von Borussia Dortmund hat nach einer Corona-Infektion weiterhin mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und kann sein Land Gabun beim Afrika Cup nicht als Kapitän aufs Feld führen.

Der ehemalige Sturmpartner von Marco Reus war kurz vor dem Turnier positiv auf das Virus getestet worden. Untersuchen zeigten nun Herzläsionen bei dem Stürmerstar vom FC Arsenal, teilte der Fußballverband Gabun auf Twitter mit.

20:16 Uhr

"Novak, Serbien ist mit Dir!": Serbiens Präsident dreht an Eskalationsspirale

Der serbische Präsident Aleksandar Vucic hat seine Unterstützung für den von der Abschiebung aus Australien bedrohten Novak Djokovic bekräftigt. "Die Angriffe und der Druck auf Novak Djokovic, einen Bürger Serbiens, sind für mich unverständlich", sagte er in einer Ansprache, die er am Freitag auf Instagram veröffentlichte. Der australische Einwanderungsminister Alex Hawke hatte zuvor das Visum des Tennis-Weltranglisten-Ersten für ungültig erklärt und auch mit dem öffentlichen Interesse begründet.

Djokovic ist ungeimpft, in Australien herrschen seit Beginn der Pandemie auch für die einheimische Bevölkerung strenge Regeln. Vucic beklagte in seiner Ansprache den "Druck, dem Serbien ausgesetzt" sei. Doch den Serben habe man in ihrer Geschichte "Würde und Stolz nicht zu nehmen vermocht". Seine Ansprache schloss der Präsident mit den Worten: "Es lebe Serbien! Novak, Serbien ist mit Dir!"

19:34 Uhr

Schalke-Trainer mit steiler These zum Bundesliga-Abstieg

Trainer Dimitrios Grammozis hat die These aufgestellt, dass der FC Schalke 04 ohne Geisterspiele "nie aus der Bundesliga abgestiegen" wäre. "Dann wäre es zwar eine schlechte Saison geworden, mit Platz 13 oder 14 - aber kein Abstieg", sagte Grammozis in einem Interview mit der Funke Mediengruppe.

Schalke war in der vergangenen Saison, in der weitestgehend ohne Publikum gespielt worden war, mit nur drei Saisonsiegen und lediglich 16 Punkten abgeschlagen als Letzter aus der Bundesliga abgestiegen. Dabei waren vier Trainer bei dem Traditionsclub aktiv, ehe die Königsblauen mit Grammozis als fünftem Trainer schließlich mit 19 Zählern Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz abstiegen. "Es ist ein Nachteil für uns, wenn die Zuschauer nicht da sind", urteilte Grammozis, der mit der Zweitliga-Hinserie "nicht hundertprozentig zufrieden" ist: "Unsere Vorrunde war okay bis gut. Wenn wir erfolgreicher sein wollen, müssen sich alle steigern."

19:08 Uhr

"Ein bisschen was dazugedichtet": Bayer-Boss kommentiert Amiri-Wechselpläne

Aus Sicht von Bayer Leverkusens Trainer Gerardo Seoane sind die Wechselspekulationen um Mittelfeldspieler Nadiem Amiri nicht ganz unbegründet. "Ich kann nur sagen: Es ist Januar, offenes Transferfenster, da gehören Spekulationen dazu. Ich habe eure Meldungen alle auch gelesen. Ein bisschen ist dran, ein bisschen ist dazugedichtet", sagte der 43-Jährige auf einer Pressekonferenz. Medienberichten zufolge ist der italienische Erstliga-Klub CFC Genua 1893 an Nationalspieler Amiri interessiert. Der 25-Jährige ist seit 2019 für Leverkusen aktiv.

18:48 Uhr

Acht Profis, 15 Studenten: USA präsentieren Olympia-Kader ohne NHL-Stars

Das Eishockey-Team der USA, Deutschlands Gruppengegner bei den Olympischen Spielen, reist mit 15 Collegespielern nach Peking. Außerdem stehen acht Profis von europäischen Klubs im Aufgebot, nachdem die Stars aus der NHL wie schon vor vier Jahren in Pyeongchang fehlen werden. Das Durchschnittsalter des US-Kaders beträgt 25 Jahre, sechs Spieler haben NHL-Erfahrung. Einziger Spieler, der schon 2018 dabei war, ist Brian O'Neill, der in Russland sein Geld verdient.

Die beste Liga der Welt hatte ihre Zusage für die Winterspiele im Dezember wegen Terminproblemen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie zurückgezogen. Während Olympia (4. bis 20. Februar) sollen über 100 NHL-Spiele nachgeholt werden. Deutschland trifft in Peking in der Vorrunde zudem auf Kanada und Gastgeber China.

18:14 Uhr

Nur Corona kann den Weltrekord beim Frauen-Clasico noch verhindern

Der Clasico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid könnte für einen Zuschauerrekord im Frauen-Vereinsfußball sorgen. Barca hat bereits 70.000 Tickets für das Viertelfinal-Rückspiel der Champions League verkauft, das am 30. März im Camp Nou stattfindet. Sollten bis dahin keine neuen Corona-Restriktionen in Kraft treten, wird das Spiel die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2019 übertreffen, als Barca bei Atletico Madrid vor 60.739 Fans gewann.

17:49 Uhr

"Call mit Lauterbach": Eintracht Coach entgegnet Corona-Gerüchten

Eintracht Frankfurts Cheftrainer Oliver Glasner hat Gerüchte über angebliche zwei Corona-Fälle in seiner Bundesliga-Mannschaft gelassen kommentiert. "Das ist einer der Gründe, warum ich in keinen sozialen Medien bin. Es wird viel zu viel geschrieben. Wenn irgendein Spieler definitiv ausfallen würde, dann hätte ich das heute gesagt. Bisher gibt es nichts", sagte der Österreicher bei der Pressekonferenz. Die Hessen spielen am Sonntag (15.30 Uhr/Dazn und im Liveticker bei ntv.de) beim FC Augsburg und wollen nach dem 2:3 gegen Borussia Dortmund den ersten Sieg im Jahr 2022 einfahren.

Auf eine weitere Frage nach den beiden vom Verein nicht namentlich genannten Verdachtsfällen antwortete der Trainer kryptisch. Er könne nichts bestätigen oder dementieren. Glasner scherzte: "Ich habe heute noch am Nachmittag einen Call mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Wir werden das alles nochmal durchsprechen mit den Gesundheitsämtern und dann schauen wir mal." Glasner hatte aber auch relativiert: "Bisher gibt es nichts."

17:04 Uhr

Niki Pilic schäumt vor Wut: Djokovic wie "Verbrecher" behandelt

Der ehemalige deutsche Davis-Cup-Kapitän und frühere Djokovic-Trainer Niki Pilic hat die australischen Behörden scharf kritisiert. Er sei "nicht überrascht, dass das australische Visum für Novak Djokovic widerrufen wurde, denn die Politiker haben entschieden, dass sie auf Kosten von Novak politische Punkte sammeln wollen", sagte der 82-Jährige nach Angaben der serbischen Nachrichtenagentur Tanjug.

"Die Entscheidung, ihm das Visum zu entziehen, hätte man auch schon am Mittwoch treffen können", sagte Pilic und ergänzte: "Sie hätten Novak sagen können, dass er nicht spielen und nicht kommen könne, stattdessen gaben ihm der Turnierdirektor und die Ärzte grünes Licht, und als er ankam, behandelten sie ihn wie einen Verbrecher. Novak hat das nicht verdient, sie sollten sich schämen."

16:31 Uhr

Bayern München verpflichtet Offensiv-Talent

Bayern München hat in Südkorea zugeschlagen. Der Rekordmeister hat den 18-jährigen Offensivspieler Hyunju Lee für ein Jahr vom Erstligisten FC Pohang Steelers ausgeliehen und sich eine Kaufoption gesichert. Lee habe die Verantwortlichen bei einem Probetraining direkt überzeugt und wird vorerst Teil des Kaders der Bayern-Amateure.

"Ich bin sehr dankbar, dass ich meinen ersten Vertrag bei Bayern München unterzeichnet habe. Ich möchte mich jetzt schnell eingewöhnen, um meine besten Leistungen auf dem Platz zeigen zu können", erklärte Lee, der angab, Joshua Kimmich und Jamal Musiala zu seinen Idolen zu zählen. Lee war zuletzt Kapitän der U18-Mannschaft der Steelers. Er ist nach Torwart Ziyang Liu-Shao bereits das zweite Talent aus Asien, das sich dem Bundesligisten anschließt.

15:41 Uhr

Drama zum Schluss: Rallye Dakar endet mit tödlichem Unfall

Am Schlusstag der Rallye Dakar in Saudi-Arabien ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen. Wie der Veranstalter ASO mitteilte, kollidierte ein Versorgungsfahrzeug des Teams PH Sport mit einem Lastwagen eines Einheimischen.

  • Dabei sei der 20-jährige Franzose Quentin Lavalee, der das Fahrzeug steuerte und für das Team als Mechaniker arbeitete, ums Leben gekommen. Sein belgischer Beifahrer Maxime Frere habe Verletzungen erlitten und sei in ein Krankenhaus gebracht worden.
  • Die ASO drückte ihr "tiefes Mitgefühl" aus. Bei der Dakar kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Seit 1978/79 sind 27 Teilnehmer bei der Rallye verstorben.
15:16 Uhr

Super Bowl in Los Angeles steht nicht zur Debatte

Für die NFL und die Organisatoren steht der Super Bowl im SoFi Stadium in Los Angeles trotz der steigenden Zahl von Corona-Infizierten in der Gegend nicht infrage. Das machten die National Football League und die lokalen Organisatoren klar, einen Monat vor der Partie am 13. Februar. "All unsere Pläne für den Super Bowl bleiben unverändert", sagte NFL-Direktorin Katie Keenan. "Wir arbeiten mit allen hier zusammen, mit dem Gesundheitsamt von LA, um sicherzustellen, alle unsere Veranstaltungen laufen sicher ab."

Bei der 56. Auflage des Super Bowls wird das Finale um die Meisterschaft in der NFL zum achten Mal in der Metropole im Süden Kaliforniens ausgespielt. Der erste Super Bowl im Coliseum im Stadtzentrum war 1967 an die Green Bay Packers gegangen. Die NFL-Playoffs beginnen am kommenden Wochenende.

14:48 Uhr

Sebastian Vettel bekommt einen neuen Chef

Neuer Boss für Ex-Weltmeister Sebastian Vettel: Mike Krack wird Nachfolger von Otmar Szafnauer als Teamchef bei Aston Martin. Das gab der Formel-1-Rennstall bekannt. Krack kennt Vettel bereits aus seiner Zeit als Ingenieur bei BMW-Sauber, 2006 und 2007 war der Heppenheimer Testfahrer des Teams. Zuletzt war Krack Motorsportchef bei BMW. Vettels neuer Dienstwagen für die am 20. März beginnende Saison soll am 10. Februar vorgestellt werden.

Szafnauer hatte Aston Martin in der Vorwoche verlassen. Der 57-Jährige war ein Vertrauter Vettels, er galt als Schlüsselfigur bei der Verpflichtung des Heppenheimers zur abgelaufenen Saison. Er soll übereinstimmenden Medienberichten kurz vor einem Wechsel zum F1-Team Alpine stehen.

14:28 Uhr

Abfahrt in Wengen: Sieg für Norweger, Ärger um Österreicher

Skirennläufer Aleksander Aamodt Kilde feierte bei der ersten von zwei Abfahrten in Wengen seinen fünften Saisonsieg. Kilde siegte auf der um gut 45 Fahrsekunden verkürzten Strecke am Lauberhorn vor dem Schweizer Wunderknaben Marco Odermatt (+0,19 Sekunden). Am Vortag im Super-G war die Reihenfolge noch umgekehrt gewesen. Odermatt führt auch deutlich vor Kilde im Gesamtweltcup. Dritter wurde Beat Feuz (Schweiz/+0,30). Die deutschen Starter verpassten die Top 20.

Vor dem Rennen hatte es Diskussionen um den am Ende neuntplatzierten Österreicher Vincent Kriechmayr gegeben. Der Doppel-Weltmeister, vergangene Woche positiv auf das Coronavirus getestet, hatte die beiden Trainingsläufe am Dienstag und Mittwoch nicht absolvieren können - er wäre daher im Rennen nicht startberechtigt gewesen.

Die Jury des Internationalen Ski-Verbandes (FIS) um den Südtiroler Markus Waldner setzte daher für Kriechmayr heute Morgen ein Training an. Der 30-Jährige verließ dabei das Starthaus und brach die Fahrt danach sofort ab - die FIS-Regel, wonach er in den Trainingslauf gestartet worden war, hatte er damit erfüllt. Der Schweizer Verbandspräsident Urs Lehmann legte vergeblich Protest ein und sprach daher von "Willkür". Es gehe "um die Regeln, die eingehalten werden müssen".

13:27 Uhr

Neue DFL-Chefin Hopfen will "digitalste Fußball-Liga der Welt" anführen

DFL-Geschäftsführerin Donata Hopfen hofft trotz Corona-Pandemie schnell wieder auf vollere Ränge und bessere Stimmung in den Stadien der Fußball-Bundesliga. "Ziel muss es sein, dass die Fans möglichst bald zurückkehren. Denn was ist der Fußball ohne seine Fans auf den Rängen? Klubs und Fans haben gezeigt, dass sie verantwortungsvoll mit der Situation umgehen", sagte die 45-Jährige in einer Videobotschaft, die von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) veröffentlicht wurde. Die Nachfolgerin von Christian Seifert will in den kommenden Monaten alle 36 Profiklubs sowie wichtige Partner des Ligaverbandes besuchen.

"Wir wollen die Menschen weiter begeistern. Wir wollen die digitalste Fußball-Liga der Welt sein und dabei unsere Traditionen und Werte bewahren", kündigte Hopfen an. Es liege dabei auf der Hand, dass "uns das Virus weiter begleiten wird". Die neue DFL-Chefin lobte ausdrücklich das Krisenmanagement aller Beteiligten und dabei auch ihren Vorgänger Seifert. Hopfen hat ihren Posten zum 1. Januar 2022 angetreten.

12:52 Uhr

Kerber "wusste nicht, ob ich überhaupt Melbourne schaffe"

Angelique Kerber hat aufgrund ihrer Coronavirus-Infektion zwischenzeitlich um ihre Teilnahme an den Australian Open gebangt und sich Sorgen über mögliche Langzeitfolgen gemacht. "Ich war froh, dass ich die Impfung hatte. Aber natürlich weiß man nicht, wie es weitergeht und ob man Long Covid bekommt. Davor hatte ich ein bisschen Panik, nicht Panik, aber Respekt", sagte Deutschlands beste Tennisspielerin in Melbourne.

Die 33 Jahre alte Kielerin war im Dezember positiv getestet worden und setzte ihre Vorbereitung auf die neue Saison erst nach Weihnachten fort. "Mir geht es wieder gut", sagte die frühere Nummer eins der Welt, berichtete aber: "Der Verlauf bei mir war ok. Ich habe in den ersten Tagen Fieber gehabt und alles, was dazu gehört, auch kein Geschmack und so weiter." Wo sie sich angesteckt habe, wisse sie nicht. Inzwischen habe sie sich gründlich untersuchen lassen und es sei zum Glück alles in Ordnung, erzählte sie: "Ich wusste am Anfang nicht, ob ich überhaupt Melbourne schaffe."

12:29 Uhr

"Beschissene" Diagnose bei Bayern-Star: Herzmuskelentzündung nach Corona

Der FC Bayern ist nach der Winterpause extrem vom Coronavirus gebeutelt. Gleich neun Profis haben sich infiziert. Einer von ihnen ist Alphonso Davies. Und für den Kanadier geht es nun mit einer erschreckenden Diagnose weiter: Er hat eine Herzmuskelentzündung - wohl aufgrund seiner Infektion.

Das sagte Trainer Julian Nagelsmann auf der Pressekonferenz: "Bei Phonzy ist es so, dass wir gestern in der Nachuntersuchung, die wir bei jedem Spieler machen, der Corona infiziert war, Anzeichen einer leichten Myokarditis - sprich Herzmuskelentzündung festgestellt haben."

Und weiter: "Es gibt unterschiedliche Auslöser dafür. Oft ist es eine hohe Viruslast der Grund. Die Wahrscheinlichkeit, dass es von der Corona-Erkrankung kommt, ist relativ hoch. Das kann man aber nicht zu 100 Prozent sagen. Fakt ist: Er hat es, und das ist hochgradig beschissen", so Nagelsmann.

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12:23 Uhr

"Lynchstimmung": Serbische Medien wüten über Djokovic-Entscheid

Nach der erneuten Aberkennung des Visums für Tennis-Star Novak Djokovic haben Medien in seiner serbischen Heimat mit Wut und Empörung reagiert. "Unglaublich, was der (australische) Minister als Begründung angibt: die öffentliche Gesundheit und das Gemeinwohl. Und das in einem Land, das täglich 150.000 Neuinfektionen hat!", schrieb telegraf.rs und befand: "Das ist verrückt!"

Internet-Portale der serbischen Boulevardmedien gingen zur verbalen Attacke über. Für informer.rs ist die Karikatur einer australischen Zeitung, die Djokovics Impfgegnerschaft zum Thema hatte, ein Beleg für die "Lynchstimmung", die die australischen Medien gegen den serbischen Tennis-Star schüren würden. "Die Verfolgung des Novak", schrieb "blic.rs.".

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12:05 Uhr

Sogar die Eltern werden gemieden: Große Corona-Sorgen bei deutschen Biathleten

Seinen zweiten Platz im Weltcup-Sprint von Ruhpolding konnte Biathlet Benedikt Doll nicht feiern. Denn drei Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele ist das Thema Corona allgegenwärtig. Nur nicht anstecken unmittelbar vor dem Saisonhöhepunkt in Peking. "Man passt sehr auf, es ist schon belastend. Man muss sich so viele Gedanken machen, mit wem man Kontakt haben kann und so weiter", sagte Doll nach seinem elften Podiumsplatz im Weltcup.

Seine Eltern sind zwar vor Ort im bayerischen Biathlon-Mekka, aber auch sie können coronabedingt wie die anderen Fans nicht in die Chiemgau Arena. "Ich werde meine Eltern auch meiden. Wir haben telefoniert und uns mal 15 Minuten zum Spaziergang getroffen. Ich wollte mit ihnen essen gehen, aber das habe ich abgesagt, weil es ein zu großes Risiko ist", sagte der Schwarzwälder.

Nachdem sich bei den Frauen Medaillenhoffnung Franziska Preuß infiziert hatte, war am Mittwoch der positive Fall von Johannes Kühn bekanntgeworden. "Wenn man jetzt in Quarantäne muss, ist es mit Olympia vorbei", sagte der Sprint-Sechste Erik Lesser.

11:26 Uhr

"Ich wäre nicht überrascht": Ist Nübel ein Kandidat fürs DFB-Team?

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Eine gewagte Prognose.

(Foto: picture alliance / Antonio Borga)

Torhüter Alexander Nübel ist nach Ansicht seines Sportdirektors bei der AS Monaco ein Kandidat für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Er kenne Hansi Flick sehr gut und sei sich sicher, dass dieser Alexander Nübel beobachte, sagte Paul Mitchell bei Sky. "Ich wäre nicht überrascht, wenn Alexander in den nächsten Wochen und Monaten in die Nationalmannschaft berufen werden würde. Vor allem, wenn er weiterhin diese Topleistungen zeigt, wie zuletzt für uns in Monaco", sagte der frühere Mittelfeldspieler.

Der 25-jährige Nübel ist seit Sommer vorigen Jahres vom FC Bayern München an die Monegassen ausgeliehen. Seine Integration in die Mannschaft des Tabellensiebten der französischen Ligue 1 habe etwas länger gedauert, sagte Mitchell, der bis 2020 Chefscout beim Bundesligisten RB Leipzig war. Zuletzt aber habe er sich in Bestform gezeigt. "Vor allem in den letzten Monaten, im November, Dezember und zum Jahreswechsel, haben wir einen Alexander Nübel gesehen, der sein Potenzial ausgeschöpft hat. Er hat zuletzt überragende Leistungen gezeigt. Er ist ein sehr dominanter Torhüter", urteilte der Sportdirektor über den früheren Keeper des FC Schalke 04.

10:48 Uhr

Antetokounmpo lässt Curry keine Chance

Basketball-Superstar Giannis Antetokounmpo hat die Milwaukee Bucks in der nordamerikanischen Profiliga NBA zu einem überzeugenden Sieg gegen den Titelkandidaten Golden State Warriors geführt. Der Vorjahreschampion setzte sich mit 118:99 durch, schon zur Pause hatten die Bucks mit 39 Punkten geführt. Antetokounmpo kam mit 30 Zählern, 12 Rebounds und 11 Assists zu einem Triple Double. Superstar Stephen Curry blieb mit zwölf Punkten blass, Andrew Wiggins war mit 16 Punkten bester Werfer.

Die personell erneut geschwächten Brooklyn Nets unterlagen derweil in der eigenen Halle Oklahoma City Thunder deutlich 109:130. Impfskeptiker Kyrie Irving fehlte aufgrund der Verordnung in New York erneut, Kevin Durant wurde geschont. Von den "Big Three" der Nets stand nur James Harden auf dem Feld und erzielte 26 Punkte.

10:30 Uhr

Djokovic droht Rückkehr ins Quarantänehotel - Anhörung vor Gericht

Novak Djokovic hat zwischenzeitlich in Australien ein paar Tage in Freiheit verbracht, war trainieren. Doch damit dürfte es nach der erneuten Annullierung seines Visums gewesen sein. Ihm droht offenbar eine Rückkehr ins Einreisehotel. Dort hatte er bereits einige Tage verbracht, nachdem ihm zum ersten Mal das Visum entzogen war, ehe ein Gericht entschied, dass er wegen eines Formfehlers der Behörden doch einreisen dürfe. Die Rückkehr in das Park Hotel in Carlton, in dem sonst Flüchtlinge untergebracht sind, käme einer Inhaftierung gleich. Möglich ist aber offenbar auch eine Unterbringung an einem anderen Ort zur Ausreise.

Eine kurzfristige Anhörung ist jetzt vor Gericht in Melbourne angesetzt.

10:09 Uhr

BBL sagt drei Partien ab: Corona dünnt Kader extrem aus

Wegen positiver Coronafälle und bestehender Quarantäne-Anordnungen bei Meister Alba Berlin, den Fraport Skyliners Frankfurt und S.Oliver Würzburg sind die Partien der Klubs am Wochenende von der Basketball Bundesliga (BBL) abgesagt worden. Die drei Vereine hatten Anträge auf Spielverlegung gestellt.

Am Samstag hätte Frankfurt bei der BG Göttingen antreten sollen, Würzburg bei den Niners Chemnitz. Für Berlin stand eigentlich am Sonntag ein Heimspiel gegen die JobStairs Giessen 46ers auf dem Programm. Den drei betroffenen Teams stehen derzeit keine acht Stammspieler zur Verfügung.

09:54 Uhr

Suspendierter Frankfurter wechselt wohl nach Saudi-Arabien

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Das war nichts in Frankfurt.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Als Amin Younes im Oktober 2020 vom SSC Neapel zu Eintracht Frankfurt verliehen wird, scheint es den erhofften Aufschwung für den achtfachen deutschen Nationalspieler zu geben. Das ändert sich ganz schnell, seit Sommer schon steht er auf der Streichliste, ist suspendiert. Nun könnte es ein Ende für beide Seiten geben. Sky zufolge soll der 28-Jährige nach Saudi-Arabien transferiert werden.

Al-Ettifaq ist der neue Klub, heißt es demnach. Younes habe den Medizincheck bereits absolviert und fliege zur Vertragsunterzeichnung in den Nahen Osten. Bei dem Klub spielt bereits der frühere Mainzer Robin Quaison. Noch im Sommer hatte sich ein Wechsel von Younes nach Saudi-Arabien zerschlagen.

09:40 Uhr

Viel Eiszeit beim Debüt: Deutsches Talent ist jetzt NHL-Spieler

Eishockey-Talent Lukas Reichel hat ein erfolgreiches Debüt in der NHL gefeiert. Der 19 Jahre alte Angreifer kam bei seinem ersten Spiel für die Chicago Blackhawks gleich auf 15:55 Minuten Eiszeit, sein Team gewann in der Overtime mit 3:2 gegen die Montreal Canadiens.

  • Reichel blieb zwar ohne Scorerpunkt, gab aber immerhin drei Torschüsse ab. Nach zuvor sechs Niederlagen in Folge hat Chicago nun dreimal gewonnen und konnte sich auf Goalie Marc-André Fleury verlassen, der auf 27 Paraden kam.
  • Die Blackhawks hatten Reichel im Draft 2020 an Position 17 ausgewählt. Im Sommer unterschrieb der ehemalige Berliner seinen NHL-Vertrag beim früheren Stanley-Cup-Sieger, kurz vor dem Saisonstart wurde er aber zunächst zu den Rockford IceHogs in die American Hockey League geschickt. Dort machte Reichel auf sich aufmerksam, avancierte mit 20 Torbeteiligungen in 20 Spielen zum Topscorer seiner Mannschaft.
09:02 Uhr

Chelsea-Stammkraft ablösefrei: BVB zeigt großes Interesse

Beim FC Chelsea läuft der Vertrag von Andreas Christensen nach der Saison aus. Ein Umstand, der den dänischen Nationalspieler für zahlreiche Klubs äußerst interessant macht. Neben dem FC Bayern soll nun auch Borussia Dortmund die Fühler nach dem Ex-Gladbacher ausgestreckt haben. Wie "Bild" und "Sport1" berichten, bemüht sich der BVB um eine Verpflichtung von Christensen. Zuvor ging schon aus einem Bericht des spanischen Portals "fichajes" hervor, dass der Chelsea-Star ein Transferkandidat beim Revierklub ist.

Eine Einigung über eine Verlängerung Christensens in London konnte bislang noch nicht erzielt werden und steht auch wohl nicht mehr bevor. Der Innenverteidiger wäre im Sommer daher ablösefrei zu haben. Zwischen 2015 und 2017 war der Abwehrmann an Borussia Mönchengladbach verliehen und sammelte am Niederrhein wichtige Spielpraxis. Neben dem BVB sollen auch der FC Bayern, Juventus Turin und der FC Barcelona um die Dienste Christensens buhlen.

08:26 Uhr

"Teile ich überhaupt nicht": Hanning zur Trainer-Diskussion vor EM-Start

Top-Funktionär Bob Hanning hat mit Unverständnis auf die Kritik des früheren Handball-Weltmeisters Henning Fritz an Bundestrainer Alfred Gislason reagiert. Die Meinung des früheren Weltklasse-Torhüters "teile ich überhaupt nicht", schrieb Hanning in seiner "Kicker"-Kolumne.

07:49 Uhr

Zweimal zu früh abgepfiffen: Schiedsrichter-Skandal hat kein Nachspiel

Nach dem Schiedsrichter-Skandal beim Afrika Cup im Vorrundenspiel gegen Mali (0:1) ist der Protest des Mitfavoriten Tunesien abgewiesen worden. "Nach Prüfung des tunesischen Protestes und des Berichts der Spielleitung hat das Organisationskomitee beschlossen, den Protest der tunesischen Mannschaft abzulehnen und das Spiel mit 1:0 für Mali zu werten", teilte der afrikanische Fußball-Kontinentalverband CAF mit.

  • Der sambische Schiedsrichter Janny Sikazwe hatte die Partie in Gruppe F gleich zweimal zu früh beendet.
  • Etwa eine halbe Stunde später, die Pressekonferenz war bereits in vollem Gange, schien das Spiel wieder aufgenommen zu werden. Die Malier mit den Bundesligaprofis Amadou Haidara von RB Leipzig und Diadie Samassekou (TSG Hoffenheim) kehrten auf das Spielfeld zurück, um die letzten Sekunden der regulären Spielzeit und eine mögliche Nachspielzeit zu bestreiten.
  • Die Tunesier mit dem Kölner Ellyes Skhiri blieben jedoch in der Kabine.
07:12 Uhr

Spionage-Angst: Olympioniken erhalten neue Telefone für Peking

Die deutschen Olympia-Teilnehmer können bei den Winterspielen in Peking aufgrund der Spionage-Gefahr offenbar auf zur Verfügung gestellte Mobiltelefone zurückgreifen. Dies sei eine Empfehlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet.

  • Auf diesen Geräten könnten die Sportler die von den Veranstaltern verpflichtende App My2022 installieren. Darin müssen alle Olympia-Teilnehmer medizinische Daten wie die Ergebnisse ihrer PCR-Tests auf das Coronavirus vor Abflug und die Ergebnisse einer täglichen Fiebermessung eintragen.
  • Zuvor hatten auch die Briten angekündigt, ihren Sportlern auf Wunsch für die Dauer der Wettbewerbe neue Mobiltelefone bereitzustellen, aus den Niederlanden wird dies ebenfalls berichtet.
  • Vor den Olympischen Spielen in der chinesischen Hauptstadt gibt es immer wieder Warnungen, dass chinesische Geheimdienste sensible Daten von Handys, Tablets und Laptops auslesen könnten.
06:44 Uhr

Djokovic trainiert, Entscheidung steht weiter aus

Novak Djokovic muss weiter abwarten, ob er Australien doch noch verlassen muss. Einwanderungsminister Alex Hawke gab noch kein Signal dazu, ob er sein persönliches Recht nutzt und das Visum des 34 Jahre alten Serben ungültig macht.

  • Australische Journalisten berichten, aus seinem Umfeld sei zu hören, es gebe eine Tendenz dazu, das Visum Djokovics ungültig zu machen - doch mehr als Gerüchte waren das bislang nicht.
  • Am Vormittag hat der Serbe in der Rod-Laver-Arena trainiert.
  • Australiens Finanzminister hat derweil auf die klare Einhaltung der Einreiseregeln hingewiesen. "Diese Politik hat sich nicht geändert, und wir werden sie auch weiterhin strikt anwenden", sagte Simon Birmingham dem Fernsehsender ABC. Demnach dürfen nur Ausländer nach Australien einreisen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind oder eine gültige medizinische Ausnahmegenehmigung haben.
06:01 Uhr

"Jetzt müssen die großen Titel her": Becker erhöht Druck auf Zverev

Boris Becker sieht Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev bei dessen Jagd nach dem ersten Grand-Slam-Titel auch unter einem gewissen Zeitdruck. "Es ist absolut an der Zeit, weil er einfach gut genug ist. Er ist jetzt in der Form seines Lebens, und jetzt müssen die großen Titel her", sagte Becker im Eurosport-Podcast "Das Gelbe vom Ball", betonte aber: "Wenn das dieses Jahr nicht passiert, dann kommt die nächste Generation und der Druck erhöht sich etwas, die Fragen werden lauter."

Schon bei den am Montag beginnenden Australian Open traut Becker der deutschen Nummer eins den Titel zu, er sei "guter Dinge" - allerdings werde dies für Zverev "kein Zuckerschlecken. Er ist plötzlich der Favorit, und bei ihm erwartet man mindestens das Halbfinale", sagte der dreimalige Wimbledonsieger.

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