Montag, 09. März 2020Der Sport-Tag

20:27 Uhr

Skiflug-WM findet vor leeren Rängen statt

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Karl Geiger fliegt in Planica vor leeren Rängen.

(Foto: imago images/Lehtikuva)

Die Skiflug-WM in Planica (19. bis 22. März) wird aufgrund der raschen Ausbreitung des Coronavirus ohne Zuschauer stattfinden. Diese Entscheidung der slowenischen Regierung teilte der Veranstalter heute mit. Man werde sich bei den Ticketkäufern melden, um das weitere Prozedere zu besprechen. Vorerst rechnet der Veranstalter mit Verlusten in Höhe von 650.000 Euro. Das Virus hat unterdessen auch Einfluss auf die aktuell stattfindende Raw-Air-Tournee in Norwegen. In Lillehammer wurden am Montag zwei Personen aus dem Umfeld der lukrativen Tournee als "Vorsichtsmaßnahme" unter Quarantäne gestellt.

19:47 Uhr

Zuschauer im Stadion: Leipzigs Julian Nagelsmann ist "erleichtert"

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Ist froh über die Fans: Julian Nagelsmann.

(Foto: imago images/Picture Point LE)

Trainer Julian Nagelsmann von RB Leipzig hat sich erleichtert gezeigt, dass zum Achtelfinalrückspiel in der Champions League am Dienstag gegen Tottenham Hotspur Zuschauer zugelassen wurden. Eine entsprechende Entscheidung hatte die Stadt Leipzig in Absprache mit dem Gesundheitsamt und RB in der Krisendebatte um die Coronavirus-Epidemie getroffen. "Wir sind sehr glücklich darüber", sagte Nagelsmann am Montagnachmittag. "Es wäre natürlich ein Nachteil, wenn Tottenham sein Heimspiel vor Zuschauern ausgetragen hätte und wir nicht", erklärte der 32-Jährige: "Wir hoffen, dass die Fans viel singen und uns nach vorne treiben."

Der RB-Coach betonte, dass auch bei zukünftigen Entscheidungen in der Bundesliga die Gesundheit im Vordergrund stehen müsse. Wichtig sei aber, dass "alle Klubs gleich behandelt werden und kein Nachteil für einzelne Vereine entsteht", meinte der Cheftrainer. Auch Abwehrspieler Lukas Klostermann begrüßte die Entscheidung, für das erste Achtelfinal-Heimspiel des Klubs in der Königsklasse Fans ins Stadion zu lassen. "Ich bin froh, dass wir unsere Fans im Rücken haben werden. Ein Publikum kann immer noch die nötigen Prozente bei einem Team rauskitzeln und es nach vorne pushen", sagte der Nationalspieler.

18:25 Uhr

Olympisches Feuer wird ohne Zuschauer entzündet

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Das Olympische Feuer muss noch auf die große Aufmerksamkeit warten.

(Foto: imago/GEPA pictures)

Die Zeremonie zum Start des Olympischen Fackellaufs wird aufgrund der Coronavirus-Epidemie ohne Zuschauer stattfinden. Das gab das griechische olympische Komitee am Montag bekannt. Es werden lediglich 100 geladene Gäste anwesend sein. Die Feierlichkeiten finden am Donnerstag in Olympia statt. Der traditionelle Fackellauf durch Griechenland endet am 19. März nach 3500 Kilometern in Athen, dort wird das Feuer den Organisatoren der Sommerspiele in Tokio übergeben.

In Japan sollen weniger Zuschauer an der Strecke zugelassen werden, gleichzeitig soll die Gesundheit der Läufer ständig überprüft werden. Außerdem werden Läufer ermutigt, ihre Teilnahme abzusagen, falls sie sich bei einem Start unwohl fühlten. Die Fackel beginnt ihren Weg durch Japan am 26. März. Startort ist die Präfektur Fukushima, in der sich im März 2011 die Tsunami- und Atomkatastrophe mit mehr als 18.000 Todesopfern ereignet hatte.

17:11 Uhr

Spiel verlegt: Basel will keine Eintracht-Fans in der Stadt

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Selbst ein leerer Gästeblock ist den Behörden in Basel noch zu heikel.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Das ursprünglich für den 19. März angesetzte Europa-League-Spiel zwischen dem FC Basel und Eintracht Frankfurt kann wegen des Coronavirus nicht wie geplant in Basel stattfinden. Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat am Montag mit dem Krisenstab entschieden, diese Partie nicht zu bewilligen. Dies teilte der Schweizer Topverein mit.

Selbst ein Geisterspiel ohne Zuschauer erschien den Verantwortlichen als zu gefährlich, weil davon auszugehen sei, "dass mehrere hundert Fans des Gastclubs nach Basel reisen und sich während des Spiels vor dem Stadion versammeln würden", hieß es in einer Mitteilung des Vereins. Ob und wo das Spiel stattdessen stattfindet, war zunächst offen.

16:40 Uhr

Medien berichten: Inter Mailand buhlt um Torjäger Timo Werner

Der Nationalstürmer hat im Sommer zwar seinen Vertrag bei RB Leipzig bis 2023 verlängert, trotzdem reißen die Gerüchte um einen möglichen Wechsel nicht ab. Neben den Bayern, Real Madrid, Liverpool oder Chelsea soll sich  jetzt auch Inter Mailand in den Transferpoker eingemischt haben. Wie die "Mundo Deportivo" berichtet, sollen die Mailänder bereits Kontakt zu dem 24-Jährigen aufgenommen haben. Werner könnte bei den Italienern den auf dem Absprung stehenden Angreifer Lautaro Martínez ersetzen, der wohl bei Barcelona auf der Wunschliste steht.

16:04 Uhr

"Geisterspiele" würden Drittligisten zusetzen

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Auch Waldhof Mannheim würden Geisterspiele hart treffen.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Die Fußball-Drittligisten sehen bei möglichen Geisterspielen wegen des neuartigen Coronavirus auch finanziell große Herausforderungen für die nahe Zukunft. Darauf wies Markus Kompp als Manager von Waldhof Mannheim in einem Interview bei der Plattform "t-online.de" hin.

"Geisterspiele hätten eine finanzielle Auswirkung und wären nicht einfach zu stemmen. Es gibt in der 3. Liga Vereine, bei denen es Spitz auf Knopf zugeht und jeder Zuschauer zählt. Dort herrscht ein anderer Druck", sagte Kompp. "Wenn mehrere Geisterspiele kommen sollten, müsste man schauen, welche finanziellen Auswirkungen dies hat und müsste es entsprechend einordnen", fügte Kompp an.

14:35 Uhr

Drittligist FC Ingolstadt entlässt Chefcoach und Co-Trainer

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Fußball-Drittligist FC Ingolstadt hat Trainer Jeff Saibene beurlaubt. Wie die Schanzer am Montag mitteilten, wurde auch die Zusammenarbeit mit Co-Trainer Carsten Rump mit sofortiger Wirkung beendet. Die Entscheidung fiel nach dem 1:1 am Sonntag beim Halleschen FC. Der frühere Bundesligist und Zweitliga-Absteiger hat als Tabellenfünfter fünf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter MSV Duisburg.

Man bewege sich zwar nach wie vor in der oberen Tabellenregion und haben Anschluss zu den vorderen Plätzen. "Trotzdem müssen wir feststellen, dass die Mannschaft in den bisherigen Partien des Jahres nicht mehr, beziehungsweise nur noch vereinzelt, an ihre Leistungsgrenze kommt", sagte Michael Henke, Direktor Sport. Es gehe darum, sich "mit jeder Faser gegen alle Widerstände zu wehren. Entsprechend haben wir leider die Überzeugung gewonnen, dass wir eine Veränderung auf der wichtigen Position des Trainers herbeiführen müssen, um dieses maximale Feuer wieder ins Team zu bringen."

13:50 Uhr

Horst Heldt schimpft über Umgang mit dem Coronavirus

Sportdirektor Horst Heldt vom 1. FC Köln kritisert die Vorgehensweise beim Umgang mit der Austragung des Rheinderbys am Mittwoch bei Borussia Mönchengladbach. "Ich finde es konsequent inkonsequent, was wir gerade tun. Wir handeln gerade inkonsequent in vielerlei Hinsicht", sagte der Ex-Nationalspieler. Die Stadt Mönchengladbach hatte am Montag bekannt gegeben, dass eine Entscheidung über die Austragung der Partie als "Geisterspiel" oder eine Absage erst am Dienstag getroffen werde. "Menschen in Führungspositionen müssen führen. Das muss der Trainer, das muss ich", ergänzte Heldt, "das würde ich mir von anderen auch manchmal wünschen. Klare Ansagen wären mal hilfreich."

13:15 Uhr

Bayerns Mannschaftsarzt befürwortet Geisterspiele

Mannschaftsarzt Roland Schmidt vom FC Bayern sieht Geisterspiele wegen des Coronavirus als geeignetes Mittel an. "Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das eine sehr sinnvolle Maßnahme sein kann - und vielleicht ist sie ein Muss. Es kann sein, dass das kommt, dass es kommen wird, dass es kommen muss - so wie Herr Spahn das sagt", sagte Schmidt der "Bild". Beim 2:0 gegen den FC Augsburg waren 75 000 Zuschauer am Sonntag in der Münchner Arena. Am Samstag tritt der deutsche Fußball-Meister bei Union Berlin an, danach folgen die Heimspiele gegen den FC Chelsea (18. März) und Eintracht Frankfurt (22.).
Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte empfohlen, wegen der schnellen Ausbreitung von Sars-CoV-2 in Deutschland Veranstaltungen mit mehr als tausend Teilnehmern vorerst abzusagen.

13:00 Uhr

Wird das olympische Feuer später entfacht?

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Bei der Übergabe des olympischen Feuers an Gastgeber Südkorea gab es bei den letzten Olympischen Winterspielen keine Zwischenfälle.

(Foto: picture alliance / Eurokinissi/E)

Der Bürgermeister der griechischen Stadt Olympia hat gefordert, dass die für den 12. März geplante traditionelle Zeremonie zur Entzündung des Olympischen Feuers nach hinten verschoben wird. "Es wäre gut, wenn dies im Mai stattfindet, damit alle geladenen Gäste teilnehmen können", sagte Bürgermeister Giorgos Georgiopoulos. Das Griechische Olympische Komitee reagierte zunächst nicht. Es hatte im Februar mitgeteilt, das Zeremoniell wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus mit deutlich weniger Teilnehmern als üblich stattfinden zu lassen. Nach Informationen griechischer Medien sollen statt 700 nun nur rund 300 Menschen eingeladen werden.

Das olympische Feuer wird traditionell im antiken griechischen Olympia auf der Halbinsel Peloponnes entzündet. Die Flamme wird mit Hilfe eines Parabolspiegels und Sonnenstrahlen entfacht und dem ersten Fackelläufer übergeben. Nach einem Staffellauf durch Griechenland erreicht sie das alte Olympiastadion von Athen. Am Austragungsort der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit (1896) wird das Feuer dann an das Organisationskomitee der kommenden Sommerspiele in Tokio übergeben. Dieses Zeremoniell soll am 19. März stattfinden.

12:29 Uhr

Keine Saison-Abschlussparty für Snowboarderin Hofmeister

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In der Slalom-Wertung zieht Hofmeister den Kürzeren.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Der erfolgreichsten deutschen Snowboarderin Ramona Hofmeister bleibt die große Saison-Abschlussparty vor heimischen Publikum verwehrt: Wegen Schneemangel muss der Weltcup inWinterberg abgesagt werden.

Im Hochsauerland sollten eigentlich ein Parallel-Slalom und ein Team Event stattfinden und Hofmeister für die erfolgreiche Saison geehrt werden: Sie beendet diese Snowboard-Saison mit der großen Kristallkugel für den Weltcup-Gesamtsieg und mit der kleinen für die Parallel-Riesenslalom-Wertung.

12:02 Uhr

Holt Borussia Dortmund den "jordanischen Messi"?

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Musa Al-Taamari ist bei Apoel Nikosia Stammspieler.

(Foto: imago images/Geisser)

Wie das Online-Portal "Bleacher Report" berichtet, sollen viele internationale Top-Klubs an Musa Al-Taamari von Apoel Nikosia interessiert sein. Vorne mit dabei: Borussia Dortmund. In seiner Heimat gilt der 22-Jährige als "jordanischer Messi". Der 1,76 Meter große jordanische Nationalspieler hat einen Marktwert von zwei Millionen Euro.

11:37 Uhr

CAS-Urteil: Vermeintlicher Doping-Sünder in den USA freigesprochen

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Rindfleisch sei laut Lawson für seinen positiven Doping-Test verantwortlich.

(Foto: imago images / Action Plus)

Der Internationale Sportgerichtshof Cas hat die vierjährige Dopingsperre gegen den US-Amerikaner Jarrion Lawson aufgehoben. Lawson ist 2017 Vizeweltmeister im Weitsprung geworden. Der Cas sah als erwiesen an, dass Lawson nicht verantwortlich für seinen positiven Dopingbefund aus dem Jahr 2018 sei. Das teilte der Cas am Montag mit.

Im Juni 2018 war in einer Dopingprobe des 25-Jährigen das anabole Steroid Epitrenbolon nachgewiesen worden. Am 24. Mai 2019 war er dann vom Leichtathletik-Weltverband für vier Jahre gesperrt worden. Lawsons hatte argumentiert, dass der positive Befund durch den Verzehr von belastetem Rindfleisch bei einem Restaurantbesuch am Tag vor dem Test zurückzuführen sei. Der Sportgerichtshof folgte nun seiner Darstellung und sprach Lawson frei.

11:01 Uhr

Was steckt hinter dem "neuen" Trikot des FC Bayern?

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Erfolgreich auch im Sondertrikot: der FC Bayern.

(Foto: imago images/ULMER Pressebildagentur)

In ungewohntem Outfit spielte der FC Bayern am Sonntag gegen den FC Augsburg. Das Trikot war eine Sonderedition anlässlich des 120. Klub-Jubiläums. Das schlichte weiße Jersey mit den burgunderroten Farbelementen an Kragen und Ärmeln erinnerte an jenes Trikot, in dem die Bayern 1932 ihre erste deutsche Meisterschaft gefeiert hatten. Die Münchner gewannen das Spiel übrigens 2:0, einzig Leon Goretzka war nicht zufrieden. Warum? Das lesen Sie hier!

10:28 Uhr

Formel 1: Kein Geisterrennen in Australien wegen Coronavirus

Die Ausbreitung des Coronavirus soll keine Auswirkungen auf den Start der Formel-1-Saison am kommenden Wochenende haben.

  • Die Veranstalter des Großen Preises von Australien schlossen einen Zuschauerausschluss für das Auftaktrennen in Melbourne am Sonntag aus.
  • Dieses Szenario werde "überhaupt nicht" in Erwägung gezogen, sagte Andrew Westacott als Chef der Grand-Prix-Betreiberfirma dem Radiosender SEN.
  • Auch Jenny Mikakos, Gesundheitsministerin des Bundesstaats Victoria, betonte, dass nach derzeitigem Stand das Rennen wie geplant stattfinden könne.
09:59 Uhr

Neuer Trainer beim AC Mailand? Das sagt Ralf Rangnick

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Trainer in Mailand? "Das stimmt definitiv nicht!"

(Foto: picture alliance/dpa)

Ralf Rangnick hat erneut die Wechselgerüchte rund um den AC Mailand dementiert. "Das stimmt definitiv nicht", sagte der 61-Jährige bei Sport1. Zuvor hatte der entlassene Milan-Sportdirektor Zvonimir Boban bei "Il Giornale" gesagt, sein ehemaliger Arbeitgeber sei sich mit Rangnick "seit Dezember einig".  Der frühere Leipziger Trainer solle demnach ab der kommenden Saison in Personalunion als Trainer und Sportdirektor der Rossoneri fungieren. Auch der Klub hatte das zuletzt dementiert. Rangnick ist seit dem 1. Juli des Vorjahres als Head of Sport und Development Soccer im Fußball-Netzwerk von Red Bull tätig.

09:14 Uhr

Medien: BVB erwartet ein "Geisterspiel" in Paris

Borussia Dortmunds Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League am Mittwoch bei Paris Saint-Germain wird französischen Medien zufolge wohl ohne Zuschauer stattfinden. Die "L'Équipe" berichtete, dass der Anpfiff unter normalen Bedingungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus "immer hypothetischer" werde. Das Blatt spekuliert, dass bereits heute eine offizielle Entscheidung verkündet werde. Auch die Verschiebung der Partie auf einen späteren Zeitpunkt könne nicht ausgeschlossen werden. Die Zeitung berichtete zudem über zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen im Prinzenparkstadion. So sei die komplette Arena desinfiziert worden.

Das Hinspiel hatte der BVB mit 2:1 gewonnen. Unseren Bericht gibt's hier!

08:46 Uhr

Neun Bodychecks - Bergmann macht auf sich aufmerksam

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Hat offenbar kein Problem mit Härte: Lean Bergmann.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Neuling Lean Bergmann (21) hat bei seinem elften NHL-Einsatz vor allem mit physischer Härte auf sich aufmerksam gemacht. Beim knappen 3:4 seiner San Jose Sharks gegen die Colorado Avalanche setzte der Eishockey-Nationalspieler in nur 9:14 Minuten Eiszeit neun Bodychecks und war in diesem Bereich der auffälligste Spieler. Die Sharks haben keine Chance mehr auf die Play-offs. Bei Colorado fehlte Goalie Philipp Grubauer noch immer wegen einer Unterkörperverletzung. Der Rosenheimer, der vom Tschechen Pavel Francouz glänzend ersetzt wird, befindet sich im Aufbautraining und könnte Mitte März ins Tor der Avalanche zurückkehren. Das Team aus Denver, für das der Finne Joonas Donskoi das siegbringende Tor erzielte, liegt mit 90 Punkten aus 68 Spielen klar auf Play-offs-Kurs.

08:26 Uhr

Sancho vor Verlängerung? BVB löscht verdächtigen Tweet

*Datenschutz

Spektakuläre Kehrtwende im Poker um Jadon Sancho? Nach dem 2:1-Sieg bei Borussia Mönchengladbach teilte der BVB via Twitter ein Foto von Sancho mit Trainer Lucien Favre. Den Schnappschuss zierten ein Sprechblasen-Emoji und ein Hand-mit-Stift-Emoji, das auf eine Unterschrift, also womöglich eine Vertragsverlängerung des umworbenen Offensivstars in Dortmund hindeuten könnte. Brisant: Nachdem einige Twitter-User das Thema aufgriffen, reagierte die Social-Media-Abteilung der Schwarz-Gelben umgehend und löschte den Post nur zehn Minuten nach der Veröffentlichung wieder. Da war das heiße Gerücht aber schon im Umlauf und es kursierten zahlreiche Screenshots des Tweets.

Alle Gerüchte um Jadon Sancho finden Sie übrigens hier!

07:45 Uhr

"Bin kein Blinder" - Emre Can wehrt sich gegen sein Image

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Emre Can ist nicht nur gut wegen seiner Mentalität.

(Foto: imago images/Moritz Müller)

Nach seinem Wechsel zu Borussia Dortmund wurde Emre Can vor allem für seine kämpferische Klasse gelobt, nun hat der 26-Jährige versucht, diesem Image entgegenzuwirken. "Wenn man mich allein darüber definiert, dann geht leider unter, dass ich auch Fußball spielen kann. Ich bin kein Blinder! Ich habe mich in Liverpool oder Turin nicht allein wegen meiner guten Mentalität behauptet", sagte Can den "Kicker".
Die Mentalität allerdings habe sich Can aus seiner Kindheit erhalten. "Als Kinder kickten wir auf einem Gummiplatz und spielten immer eine 'Mini-WM'. Wir grätschten, bis die Knie schlimm aussahen, aber es ging immer darum, unbedingt zu gewinnen. Diese Eigenschaft habe ich auf dem Bolzplatz gelernt - und sie hat mich überallhin begleitet", sagte er: "Ich hasse es zu verlieren."

07:25 Uhr

Laumann geht von Bundesligaspielen vor leeren Rängen aus

Wegen der Coronakrise wird das Bundesliga-Derby Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln am Mittwoch nach den Worten von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) voraussichtlich nicht vor Publikum im Stadion stattfinden. "Ob sie ohne Publikum spielen oder ob sie gar nicht spielen, das muss schon der Verein entscheiden, nicht ich", sagte Laumann bei "Anne Will". Aber Nordrhein-Westfalen werde die Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn umsetzen - "und zwar morgen oder jetzt, vollkommen klar". Spahn hatte empfohlen, wegen der schnellen Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern vorerst abzusagen. Laumann sagte, bei der Bundesliga sei es auch wichtig, dass man nicht einzelne Vereine bestrafe.

Unseren ausführlichen Bericht über die drohenden Geisterspiele in der Bundesliga lesen Sie hier!

06:52 Uhr

"Natürlich nicht glücklich" - Goretzka hadert mit Rolle beim FC Bayern

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Als Joker erfolgreich, aber nicht glücklich: Leon Goretzka.

(Foto: imago images/Eibner)

Der FC Bayern müht sich gegen den FC Augsburg zum Sieg. Eines der beiden Tore beim 2:0-Erfolg steuert Leon Goretzka bei. Als Joker. Doch der aktuelle Zustand als Einwechselspieler stellt ihn nicht zufrieden. Er selbst sieht sich in einer "Top-Verfassung, in der besten meiner Karriere". Und von daher sei er "natürlich nicht glücklich, wenn ich nicht von Anfang an spiele". Aber er wisse, sagt der 24-Jährige, dass es in der Mannschaft derzeit "sehr gut" laufe. Goretzka will seine persönliche Situation also "richtig einordnen" damit man sie "nicht in sein Handeln überfließen lässt" und sie "keinen negativen Einfluss auf die Mannschaft hat".

06:24 Uhr

Schröder klaut den Ball und wirft OKC zum Sieg

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(Foto: dpa)

Mit einem geklauten Ball und zwei Punkten 8,5 Sekunden vor dem Ende hat Dennis Schröder den Oklahoma City Thunder einen wichtigen Sieg auf dem Weg in Richtung Playoffs gesichert.

  • Beim 105:104 gegen die Boston Celtics hatte Schröder mit 27 Punkten nur einen weniger als Superstar Chris Paul und damit ohnehin großen Anteil an dem Auswärtssieg - seine wichtigste Szene war aber wohl der Angriff auf Bostons Kemba Walker.
  • Celtics Center Daniel Theis kam bei seinen etwas mehr als 28 Minuten Einsatzzeit auf elf Punkte und fünf Rebounds und liegt mit seiner Mannschaft weiter auf Rang drei der Eastern Conference.
  • Im Westen ist Oklahoma mit nun 40 Siegen auf Platz fünf und profitierte auch von einer weiteren Pleite der Houston Rockets.
  • Die Rockets verloren mit James Harden gegen Orlando Magic 106:126 und kassierten bereits die vierte Niederlage in Serie.
05:56 Uhr

"Schlechtestes Spiel der Saison" - Real beunruhigt Zidane

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"Mich beunruhigt mehr, was wir mit dem Ball gemacht haben", sagt Zinedine Zidane.

(Foto: imago images/Agencia EFE)

Trotz der Auswechslung beim 1:2 gegen Betis Sevilla und dem Verlust der Tabellenführung hat Real Madrids Trainer Zinedine Zidane auf Kritik an Toni Kroos verzichtet. "Ich werde weder Kroos noch sonst jemanden beschuldigen. Wir waren dem Spiel einfach nicht gewachsen, das ist alles. Wir können sagen, dass das heutige unser schlechtestes Spiel der Saison war", sagte Zidane. Weltmeister Kroos, der gegen Barcelona noch stark und mit Lob überschüttet worden war, wechselte er in der 69. Minute aus. "Wir haben nicht genug Energie gehabt, um den Gegner in Schwierigkeiten zu bringen. Es liegt nicht nur in der Verteidigung, wir haben zwei Tore kassiert, aber das ist heute nicht das Problem", sagte Zidane. "Mich beunruhigt mehr, was wir mit dem Ball gemacht haben, was heute schwierig war."