Montag, 03. Mai 2021Der Sport-Tag

mit Anja Rau
Anja Rau
21:08 Uhr

NBA-Star Schröder fehlt Lakers bis zu zwei Wochen

Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder fehlt den Los Angeles Lakers nach Medienberichten womöglich für den Rest der Hauptrunde in der NBA. "The Athletic" berichtete, dass der 27 Jahre alte Basketball-Profi für 10 bis 14 Tage im Gesundheits- und Sicherheitsprotokoll der NBA stecke.

  • Die Lakers hatten den Ausfall von Schröder tags zuvor kommuniziert, kommentierten den Bericht zur Dauer auf dpa-Anfrage aber zunächst nicht. Die letzte Hauptrunden-Partie für den Titelverteidiger ist am 15. Mai das Auswärtsspiel bei den New Orleans Pelicans.
  • Auf die Corona-Liste der besten Basketball-Liga der Welt kommen Spieler, die entweder selbst positiv auf das Coronavirus getestet worden sind oder als Kontakt einer positiv getesteten Person gelten.
  • Wegen einer positiv getesteten Person in seinem direkten Umfeld musste Schröder in dieser Saison bereits einmal in Quarantäne und konnte in dieser Zeit nicht spielen.
20:20 Uhr

"Sind nicht gezwungen": Eintracht muss Top-Spieler nicht verkaufen

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Eintrachts Spieler dürften im Sommer sehr gefragt sein.

(Foto: imago images/Laci Perenyi)

Eintracht Frankfurts Aufsichtsratschef Philip Holzer sieht einen Verkauf von Top-Spielern in diesem Sommer als nicht zwingend notwendig an. "Der neue Investor und die Kapitalmaßnahme, die ich aus meinem näheren Umfeld organisieren konnte, haben dazu geführt, dass wir vor Saisonbeginn keine Spieler verkaufen mussten", sagte Holzer der "Bild-Zeitung". Dies habe sich sportlich "mehr als ausgezahlt".

Die Eintracht nimmt als Vierter derzeit Kurs auf die erstmalige Champions-League-Teilnahme, Profis wie André Silva und Filip Kostic dürften im Sommer begehrt sein. "Und selbst wenn wir dieses Jahr die Qualifikation für die Champions League nicht schaffen sollten, sind wir nicht gezwungen, Spieler zu verkaufen", stellte Holzer klar.

Die Hessen stellten am Wochenende in Markus Krösche den neuen Sportvorstand als Nachfolger von Fredi Bobic vor. Wer zur Spielzeit 2021/22 auf Trainer Adi Hütter, den es zu Borussia Mönchengladbach zieht, folgt, ist noch offen.

19:27 Uhr

Wegen Nazi-Eklat: DFB-Ethiker schicken Keller vors Sportgericht

Die DFB-Ethikkommission hat über den Nazi-Vergleich des angeschlagenen Präsidenten Fritz Keller beraten und das Resultat dem DFB-Sportgericht zu einer Entscheidung vorgelegt. Zu den Details der abgeschlossenen Beratungen machte der Verband keine Angaben. Bei einem weiteren Verfahren rund um den DFB-Chef und dessen Büroleiter wurde ebenfalls beraten, hier plädiert die vierköpfige Kommission auf Zustimmung zur Einstellung des Verfahrens.

Keller hatte Vizepräsident Rainer Koch als "Freisler" bezeichnet und so mit Roland Freisler, dem Vorsitzenden des Volksgerichtshofes im Nationalsozialismus, verglichen. Generalsekretär Friedrich Curtius soll den Vorfall danach direkt zur Anzeige bei der Ethikkommission gebracht haben. Gestern war sowohl Keller als auch dem langjährigen Generalsekretär das Vertrauen von den Chefs der Landes- und Regionalverbände entzogen worden.

18:50 Uhr

"In Grundfesten erschüttert": Premier League reagiert auf Super-League-Desaster

Nach dem Ärger um die Super League will die englische Premier League ihre Vereine mit einer neuen Regel davon abhalten, in Zukunft ähnliche Projekte zu lancieren. Die Klubbesitzer sollen verpflichtet werden, eine Charta zu unterzeichnen, in der sie sich den Grundprinzipien der Liga verpflichten. Ein Verstoß dagegen werde mit deutlichen Sanktionen bestraft. "Einige wenige Klubs dürfen nicht so eine Spaltung verursachen", teilte die Liga mit. Die sechs englischen Topklubs Manchester City, Manchester United, Chelsea, Liverpool, Tottenham und Arsenal zählten zu den Initiatoren der nach heftigen Protesten verworfenen europäischen Super League.

"Die Ereignisse der letzten zwei Wochen haben den englischen Fußball in seinen Grundfesten erschüttert", hieß es in der Erklärung der Liga. Man habe deshalb Maßnahmen entwickelt, um die Grundprinzipien - "eine offene Fußball-Pyramide, Weiterentwicklung durch sportliche Verdienste und höchste Standards sportlicher Integrität" - zu schützen und die Bedrohung durch "abtrünnige Ligen" zu verhindern.

Die Premier League betonte, man bleibe im engen Dialog mit Fans und Fanvertretern, dem englischen Fußballverband und der Regierung, um Lösungen zu entwickeln.

17:41 Uhr

Stress im Endspurt: BVB und RB bekommen Extrawurst

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Borussia Dortmund bekommt einen Tag mehr zum Durchatmen.

(Foto: Groothuis/Witters/Pool/Witters/V)

Die beiden Fußball-Pokalfinalisten RB Leipzig und Borussia Dortmund spielen am 33. Bundesliga-Spieltag nicht wie gewohnt am Samstag, sondern erst am Sonntag. Über diese beiden Neuansetzungen informierte die Deutsche Fußball Liga (DFL). Leipzig und Dortmund bestreiten zuvor am Donnerstag (Christi Himmelfahrt) das Endspiel des DFB-Pokals in Berlin.

Am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) gastiert der BVB dann beim FSV Mainz 05, bevor RB Leipzig am Abend (20.30 Uhr/Sky) den VfL Wolfsburg empfängt. Eigentlich werden an den letzten beiden Bundesliga-Spieltagen alle Partien zeitgleich am Samstag ausgetragen.

Auch in der 2. Bundesliga gab es eine Neuansetzung: Die Partie zwischen Holstein Kiel und Jahn Regensburg, die eigentlich am 28. Spieltag hätte stattfinden sollen, findet am 13. Mai (15.30 Uhr) statt.

16:34 Uhr

"Ziemlich einzigartig": Lewandowski entspannt auf Mallorca

Kraft tanken für die Meisterfeier: Torjäger Robert Lewandowski vom FC Bayern München hat ein paar freie Tage auf Mallorca verbracht. Fotos zeigten den Weltfußballer beim Spaziergang mit seiner Frau Anna Lewandowska in Port d'Andratx und später beim Restaurantbesuch mit den beiden Töchtern.

  • "Ziemlich einzigartig, dass ich mit den Mädchen zu dieser Jahreszeit zusammen sein kann", schrieb der 32 Jahre alte Pole auf Instagram. Da die Bayern gegen Holstein Kiel schon in der 2. Runde aus dem DFB-Pokal ausgeschieden waren, hatten die Profis am vergangenen Wochenende spielfrei.
  • In der Bundesliga können die Münchner am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach die Meisterschaft perfekt machen.
  • Für Lewandowski geht es in den verbleibenden drei Spielen auch noch um den Torrekord von Gerd Müller, der in einer Saison 40 Treffer erzielte. Lewandowski steht derzeit bei 36 Toren.
16:02 Uhr

Rücktritt? Keller-Gegenspieler will über alles reden

DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius hat sich erstmals nach dem Votum der Regional- und Landeschefs geäußert und zunächst keine persönlichen Konsequenzen gezogen. "Ich stehe für Gespräche zu konstruktiven Lösungen für den DFB jederzeit zur Verfügung, dies umfasst selbstverständlich auch meine Funktion", ließ der Funktionär über den Deutschen Fußball-Bund mitteilen.

Sowohl DFB-Präsident Fritz Keller als auch Curtius war am Sonntag auf einer Konferenz in Potsdam das Vertrauen entzogen worden. "Ich respektiere das Votum der Konferenz der Regional- und Landesverbände und nehme dieses sehr ernst", sagte Curtius. Besonders hervorgehoben hat der langjährige Generalsekretär noch einmal das Votum gegen Präsident Keller, der im Machtkampf beim größten Sportfachverband der Welt seit Monaten als großer Gegenspieler von Curtius gilt.

"Mit ihrer sehr klaren Haltung zur inakzeptablen Freisler-Äußerung von Fritz Keller und ihrer Aufforderung zum Rücktritt hat die Konferenz ein deutliches Signal gegeben, wie sie sich einen Neuanfang an der Spitze des DFB vorstellt", wird der 44-Jährige zitiert.

15:37 Uhr

Millionengeschenk: Bayer versüßt Geburtstag seines Toptalents

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Florian Wirtz hat gute Gründe für gute Laune.

(Foto: Pool via REUTERS)

Fußball-Bundesligist Bayer 04 Leverkusen hat den Vertrag mit seinem Ausnahme-Talent Florian Wirtz bis zum 30. Juni 2026 verlängert. Dies teilte der Werksklub heute, dem 18. Geburtstag des Teenagers, mit. Der aktuelle Vertrag von Wirtz, der noch zwei Jahre lief, wurde um weitere drei Spielzeiten verlängert.

Wirtz hat bereits 44 Pflichtspiele für Bayer absolviert und war an 16 Toren beteiligt. Ende März wurde Wirtz, der kurz zuvor zum jüngsten U21-Auswahlspieler der DFB-Geschichte geworden war, erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert, kam aber nicht zum Einsatz.

"Sein herausragendes Talent war natürlich offensichtlich und hat Anlass zu großen Hoffnungen gegeben, als wir ihn Anfang 2020 als 16-Jährigen zu uns geholt haben", sagte Sportchef Rudi Völler: "Dass Florian aber schon jetzt zu einer zentralen Figur unserer Profimannschaft werden würde, war sicherlich nicht zu erwarten." Für Sportdirektor Simon Rolfes ist Wirtz "gleichzeitig ein Versprechen für die Zukunft als auch ein Garant für sportlichen Erfolg in der Gegenwart".

15:05 Uhr

Umstrittener Greiss ist beim Nationalteam nicht mehr erwünscht

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(Foto: imago images/Icon SMI)

Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) verzichtet bei der WM in Lettland auf den umstrittenen NHL-Torwart Thomas Greiss - und auch darüber hinaus. "Solange die aktuelle Sportliche Leitung dafür verantwortlich ist, wird keine Einladung von Thomas Greiss erfolgen", sagte DEB-Sportdirektor Christian Künast dem Fachblatt Eishockey News: "Wir können uns seiner Einstellung zu unseren Werten, die in der Satzung stehen, nicht zu 100 Prozent sicher sein. Eine Nominierung ist daher aktuell kein Thema."

  • Greiss, der zuletzt bei der Heim-WM 2017 im Tor der Nationalmannschaft gestanden hatte, fiel wiederholt durch umstrittene Posts in Sozialen Netzwerken auf. Zuletzt hatte der 35-Jährige zum Tode des rechten US-Radiotalkers Rush Limbaugh, der für seine rassistischen Tiraden und Faktenverdrehungen berüchtigt war, kondoliert. Zuvor hatte er unter anderem einen Vergleich der ehemaligen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton mit Adolf Hitler gelikt.
  • Der DEB hatte sich wegen Greiss auch an den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gewendet und eine Anfrage an die Ethik-Kommission gestellt. Diese Anfrage sei zu keinem Ergebnis gekommen, sagte Künast: "Wir müssen das Thema als Verband selbst lösen."
  • Damit dürfte für Greiss, der seit Langem in den USA lebt und mit einer Amerikanerin verheiratet ist, die Karriere in der DEB-Auswahl beendet sein.
14:29 Uhr

Kramer: Abstiegskampf gleicht einem Boxkampf über 34 Runden

Trainer Frank Kramer von Arminia Bielefeld sieht im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga Parallelen zu einem Boxkampf. "Wir sind wie Boxer, die über 34 Runden gehen. Erst beim letzten Gong stehen zwei nicht mehr, einer taumelt", sagte der Coach des Tabellen-15. der Fußball-Bundesliga dem "Kicker".

"Gladbach hat uns in Runde 31 erwischt und auf die Bretter geschickt. Jetzt gilt es wieder aufzustehen und den anderen zu demonstrieren: Wir fighten weiter, wir gehen nicht K.o.", sagte Kramer. Gegen Gladbach hatte der Aufsteiger zuletzt 0:5 verloren.

13:57 Uhr

Arzt nach Herztod von Florenz-Kapitän Astori verurteilt

Ein italienischer Arzt ist am Montag im Zusammenhang mit dem Tod des italienischen Fußball-Nationalspielers Davide Astori im Jahr 2018 zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden. Der Florentiner Mediziner war wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung angeklagt worden.

  • Astori, der Kapitän des Serie-A-Klubs AC Florenz, war Anfang März 2018 im Alter von 31 Jahren tot in seinem Hotelzimmer in Udine gefunden worden. Untersuchungen hatten ergeben, dass Astori an einer Bradykardie, einer extremen Verlangsamung des Herzschlages, starb.
  • Der Arzt hatte ihm Spieltauglichkeit ohne Einschränkungen attestiert.
  • Astori hatte außer für Fiorentina unter anderem auch für Cagliari Calcio und die AS Rom gespielt sowie 14-mal das Trikot der italienischen Nationalmannschaft getragen. Sein unerwarteter Tod hatte große Bestürzung in Italien ausgelöst, er hinterließ eine Frau und eine Tochter.
13:47 Uhr

Schlagzeilen zum Nachmittag

12:20 Uhr

Das verlangt der BVB für Sancho

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Teuer wird er allemal.

(Foto: dpa)

Während der BVB zuletzt betonte, man werde Mittelstürmer Erling Haaland nicht ziehen lassen, erklärte Sportdirektor Michael Zorc im Gespräch mit der ARD, dass Flügelflitzer Jadon Sancho "unter bestimmten Voraussetzungen wechseln" dürfe, zwischen dem Engländer und den Schwarz-Gelben existiere ein "Gentlemen's Agreement".

  • Gegenüber Sport1 legte Zorc nun nach: "Dieses Gentlemen's Agreement zwischen Jadon und uns gab es - wie Sie alle wissen - schon im vergangenen Sommer, und daran hat sich auch nichts geändert. Wir haben gewisse Bedingungen gestellt, die erfüllt werden müssten, damit Jadon den Verein verlassen könnte", so der 58-Jährige. "Das Timing und die Summe waren und sind die entscheidenden Parameter."
  • Konkret bedeutet dies Sport1 zufolge, dass eine mögliche Offerte mindestens 85 bis 90 Millionen Euro betragen müsste und bis zu einem bestimmten Zeitpunkt beim BVB eingegangen sein muss.
  • Im vergangenen Sommer soll Dortmund noch mindestens 120 Millionen Euro verlangt haben. Auch aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie ist man aber wohl bereit, Abstriche zu machen. Als heißeste Anwärter auf einen Kauf des englischen Nationalspielers gelten die Premier-League-Klubs FC Liverpool, FC Chelsea und Manchester United.

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11:45 Uhr

Causa Keller: "Nach so einer Entgleisung, bleibt nur der Rücktritt"

Der Druck auf DFB-Präsident Fritz Keller wächst. Die mächtigen Landes- und Regionalchefs fordern den DFB-Präsidenten nach seinem Nazi-Vergleich zum Rücktritt auf. Keller selbst weigert sich bislang, seinen Posten zu räumen. ntv-Sportreporter Marcel Klein berichtet über die desolate Lage im Fußballbund.

10:56 Uhr

Matthäus schlägt DFB-Spitze mit Rummenigge und Völler vor

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hat in der schwelenden DFB-Führungskrise Karl-Heinz Rummenigge als Nachfolger von Präsident Fritz Keller ins Gespräch gebracht. Es werde Zeit, "dass der größte Fußball-Verband der Welt von jemandem angeführt wird, der aus dem Fußball kommt. Und darum lautet mein großer Wunsch, dass Karl-Heinz Rummenigge oder Rudi Völler auf Keller folgen", sagte der 60-Jährige in seiner Kolumne beim TV-Sender Sky.

"Am liebsten wären mir beide. Rummenigge als Präsident und Völler als Vize. Selbst wenn es am Ende nur einer wird, hätten wir großen Grund zur Freude", sagte Matthäus. "Rummenigge und Völler genießen Ansehen und Renommee in der Welt des Fußballs und beide beenden demnächst ihr Engagement beim FC Bayern beziehungsweise Bayer Leverkusen."

10:13 Uhr

Warum Leipzigs Pokalheld jetzt doch bei RB bleiben könnte

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(Foto: imago images/Picture Point LE)

Der eigentlich als Fehleinkauf eingestufte Hee-chan Hwang soll nun doch beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig bleiben. Grund für die Trendwende bei dem südkoreanischen Nationalspieler ist nach übereinstimmenden Medienberichten der neue Trainer Jesse Marsch.

  • Der US-Amerikaner hatte Hwang in Salzburg trainiert, wo der Stürmer in der vergangenen Saison elf Tore in 27 Liga-Spielen sowie in der Hälfte der sechs Partien der Champions League getroffen hatte.
  • Bei RB kam Hwang über die Reservistenrolle nicht hinaus, glänzte aber im Pokalhalbfinale am Freitag in Bremen (2:1 nach Verlängerung) mit einem Tor und einer Vorlage.
  • "Im Sommer werden wir uns sicher unterhalten, der Verein, unser neuer Trainer und ich. Dass mich Jesse Marsch schon sehr gut kennt, ist sicher kein Nachteil", sagte Hwang dem "Kicker".
  • Zuletzt war vor allem über großes Interesse von englischen Klubs an dem 25-Jährigen berichtet worden. Hwang: "Wir werden sehen, wie er (Marsch, Anm.d.Red.) und die sportliche Führung planen."
09:27 Uhr

Ronaldo schreibt Real-Boss wegen Wechselwunsch - und erleidet Schmach

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Ronaldo will weg.

(Foto: imago images/Independent Photo Agency)

Cristiano Ronaldo soll nach wie vor willens sein, Juventus Turin im Sommer zu verlassen. Entsprechend sondiert der Superstar den Markt nach möglichen neuen Arbeitgebern.

  • Eine Rückkehr zu Real Madrid genießt in den CR7-Planungen laut "Marca" weiterhin oberste Priorität. Genau deshalb soll Ronaldo auch Florentino Pérez und seinen ehemaligen Teamkollegen eine Nachricht geschrieben haben.
  • Doch der Vereinspräsident lehnt eine Renaissance mit dem Ausnahmekönner weiterhin kategorisch ab.
  • Der spanische Rekordmeister hält sich also raus, Manchester United und Paris Saint-Germain sollen dagegen weiterhin interessiert sein.

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09:13 Uhr

Zwei verletzte Polizisten nach Fan-Eklat in Manchester

Bei den Fan-Protesten in und rund um das Stadion Old Trafford des englischen Fußball-Rekordmeisters Manchester United sind nach Polizeiangaben zwei Polizisten verletzt worden. Einer der beiden wurde mit einer Flasche attackiert und musste mit einer Gesichtsverletzung im Krankenhaus behandelt werden.

  • Ein Sprecher der Greater Manchester Police bezeichnete das Verhalten der Anhänger als "rücksichtslos und gefährlich". Vor allem am Stadion seien diese "besonders aggressiv" aufgetreten. Dort hätten die Fans Flaschen und Absperrgitter auf Polizisten und deren Pferde geworfen.
  • Die Proteste richteten sich gegen die Besitzerfamilie um Klubchef Joel Glazer. Bis zu 10.000 Fans demonstrierten weitgehend friedlich, 200 bis 300 jedoch verschafften sich Zugang zum Stadioninneren.
  • Das für Sonntagabend angesetzte Ligaspiel zwischen ManUnited und Erzrivale FC Liverpool um Teammanager Jürgen Klopp wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt.
08:50 Uhr

30.000 Fans vor dem Mailänder Dom: Polizei stoppt Inter-Party

Die italienische Polizei hat die Feierlichkeiten der Fans des neuen Fußball-Meisters Inter Mailand auf dem Domplatz unterbrochen. Die Sicherheitskräfte griffen gestern Abend ein, nachdem eine Fangruppe begonnen hatte, Polizisten mit Flaschen zu bewerfen. Wegen Verletzung der Anti-Covid-Vorschriften wurden die Personalien von 20 Fans aufgenommen.

  • 30.000 Menschen feierten den 19. Scudetto des lombardischen Traditionsklubs, viele missachteten dabei die Abstandsregeln und die Maskenpflicht. Kurz vor der nächtlichen Ausgangssperre um 22 Uhr wurde die Feier von den Ordnungshütern schließlich aufgelöst.
  • Der Mailänder Bürgermeister Giuseppe Sala wurde wegen der Ansammlung der Menschenmassen auf dem Domplatz scharf kritisiert. "Herr Bürgermeister, warum dürfen die Tifosi feiern, während wir normalen Bürger uns auch für einen Pizzeria-Besuch an die Regeln halten müssen?", lautete ein Kommentar auf Salas Facebook-Seite. Einige Bürger forderten Sala zum Rücktritt auf, weil dieser die Scudetto-Party nicht verhindert hatte.
08:21 Uhr

Augsburg erlebt "neuen" Weinzierl

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"Ich bin wieder hier ..."

(Foto: imago images/kolbert-press)

Markus Weinzierl ist nach eigenem Empfinden nicht mehr der gleiche Trainer wie bei seinem ersten Engagement beim FC Augsburg. "Natürlich bin ich nicht mehr der Gleiche, weil ich viel erlebt habe. Ich gehe selbstkritisch und reflektiert mit meiner Vergangenheit um. Jeder Trainer profitiert vom Erlebten", sagte der 46-Jährige dem "Kicker". "Erfahrene Trainer haben gegenüber jungen einen großen Vorsprung. Alles, was du zum zweiten oder dritten Mal erlebst, kannst du souveräner meistern. Beim ersten Mal ist es am schwierigsten."

  • Weinzierl hatte den FCA in der Bundesliga schon mal vier Jahre lang betreut und damals einen couragierten Umschaltfußball gepflegt. 2016 wechselte er zum FC Schalke 04. Danach arbeitete Weinzierl auch beim VfB Stuttgart.
  • Vergangenen Sonntag holte ihn der vom Abstieg bedrohte Fußball-Bundesligist nach der Trennung von Heiko Herrlich zurück nach Augsburg.
  • Er habe auf Schalke und beim VfB Stuttgart viel gelernt, sagte Weinzierl, etwa "wie wichtig Kommunikation ist". Es heiße bei Misserfolg schnell, man habe nicht ausreichend kommuniziert.
07:25 Uhr

Kohfeldt wird Bremen offenbar selbst bei Klassenerhalt verlassen

Trainer Florian Kohfeldt steht beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten wohl vor dem Abschied. Mehrere Medien berichten, der 38-Jährige werde den Klub wohl im Sommer trotz Vertrags bis 2023 verlassen. Darüber sollen sich beide Seiten laut "Bild"-Zeitung sogar schon einig sein - selbst im Falle des Klassenerhalts.

  • Geschäftsführer Frank Baumann hatte nach dem Halbfinal-Aus im DFB-Pokal gegen RB Leipzig (1:2 n.V.) am vergangenen Freitag versichert, dass es zunächst mit Kohfeldt weitergehe. Er sei "fest davon überzeugt, dass wir mit Florian den Klassenerhalt schaffen werden", sagte Baumann.
  • Kohfeldt zeigte sich "sehr froh" über die Rückendeckung und meinte: "Ich möchte, dass diese Saison erfolgreich zu Ende geht."
  • Die Bremer trennt nur noch ein Punkt vom Relegationsplatz, am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) im schwierigen Duell mit Bayer Leverkusen ist der Druck weiter hoch. Danach muss Werder zum FC Augsburg. Am letzten Spieltag empfängt Kohfeldts Mannschaft Borussia Mönchengladbach.
06:59 Uhr

Polizei setzt Tränengas gegen rabiate Züricher Zaungäste ein

Hunderte Anhänger des FC Zürich haben versucht, mittels Leitern einen Blick auf ein Spiel in ihrem Heimstadion zu erhaschen. Polizisten seien am Sonntag mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern angegriffen worden als sie die Fans vom Stadionzaun vertreiben wollten, berichtete die Stadtpolizei Zürich. Daraufhin setzten die Beamten Gummischrot, Tränengas und Wasserwerfer ein, um Corona-Maßnahmen durchzusetzen.

  • Aufgrund der aktuellen Corona-Vorschriften sind allgemein nur Versammlungen von maximal 15 Personen erlaubt. Auf Sporttribünen dürfen nur bis zu 100 Zuschauer sitzen.
  • Nach Angaben der Polizei hatten Fans vor dem Spiel gegen den FC Lugano jedoch dazu aufgerufen, zum Stadion Letzigrund zu kommen und das Match in der höchsten Spielklasse von Leitern aus zu verfolgen.
  • Nach dem Zusammenstoß zwischen Fans und Beamten gab es nach Kenntnisstand der Polizei keine Verletzten.
  • Der FC Zürich konnte Lugano auch ohne Unterstützung der Zaungäste 3:0 schlagen und errang seinen ersten Sieg nach sieben Spielen.
05:56 Uhr

Mutter von Bayerns neuem Verteidiger versagte früheren Wechsel

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(Foto: picture alliance/dpa/Getty Images Europe/Pool)

Bei der ersten Anfrage vom FC Bayern hatte Dayot Upamecano "schlaflose Nächte" - damals war der französische Verteidiger allerdings auch erst 16 Jahre alt. In einem Interview erzählt der Fußball-Profi, der nach dieser Saison in der Bundesliga von RB Leipzig zum deutschen Rekordmeister nach München wechseln wird, dem "Kicker", warum es damals nicht klappte.

  • "Ich wollte auf dem kürzesten Weg nach oben, aber meine Mutter sagte: 'Nein, sammle erst einmal Erfahrungen, dann kannst du das große Ding immer noch machen.'"
  • Upamecano war im Sommer 2015 von der U19 des FC Valenciennes zu Red Bull Salzburg gewechselt, seit Januar 2017 spielt er in Leipzig und stieg bei den Sachsen zur Stammkraft auf, die das Interesse auch bei anderen europäischen Topklubs weckte.
  • Nun wechselt er im Sommer zum FC Bayern - für die festgeschriebene Ablösesumme von rund 42 Millionen Euro.
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