Der Sport-Tag
6. Juli 2024
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00:07 Uhr

Video zeigt Ausschreitungen auf Berliner Fanmeile

Während des brisanten EM-Viertelfinals zwischen der Türkei und der Niederlande ist es auf der Fanmeile in Berlin zu Auseinandersetzungen zwischen Fans beider Teams gekommen. Auf einem Video, das die "Berliner Zeitung" bei X postete, war zu sehen, wie Anhänger der Mannschaften aufeinander zurennen und schließlich von Ordnern und anderen Menschen getrennt werden, die schlichten wollen. Der Vorfall soll sich nach dem 2:1-Siegtreffer der Holländer ereignet haben. Polizisten seien erst nach dem Abpfiff dazugekommen, hieß es in einem weiteren Post.

Die Polizei konnte bislang keine Angaben machen. Der Vorfall sei bekannt, sie könne aber noch nicht sagen, ob Beamte eingreifen mussten, sagte eine Sprecherin. Zuvor hatte sie mitgeteilt, dass der Einsatz insgesamt bis kurz nach dem Abpfiff des EM-Viertelfinals im Berliner Olympiastadion aber weitgehend ohne besondere Vorkommnisse verlaufen sei.

Video zeigt Ausschreitungen auf Berliner Fanmeile
23:55 Uhr

Deutscher Top-Sprinter schickt Kampfansage an Tour-Konkurrenz

Der frühere deutsche Meister Pascal Ackermann glaubt nach seinem vierten Platz auf der achten Etappe der 111. Tour de France fest an einen Erfolg in den noch ausstehenden zwei Wochen. "Ich werde von Tag zu Tag stärker. Das war bisher immer so in einer dreiwöchigen Rundfahrt", sagte der Pfälzer und fügte hinzu: "Es kommen noch ein paar Sprints, das werden wir schon machen."

Tour-Debütant Ackermann war heute nach 183,4 Kilometern zwischen Semur-en-Auxois und Colombey-les-Deux-Églises ganz nah dran an den Top-Plätzen. "Wir waren am perfekten Rad, dann kam es von rechts und links und ich war ein bisschen eingebaut", erklärte der 30-Jährige: "Das ist ein bisschen ärgerlich. Ich bin richtig enttäuscht. Ich glaube, das wäre mein Sprint gewesen." Am Ende gewann der Eritreer Biniam Girmay vor den beiden Belgiern Jasper Philipsen und Arnaud de Lie.

Deutscher Top-Sprinter schickt Kampfansage an Tour-Konkurrenz
23:25 Uhr

Warum Taylors Pfeife bei Spaniens Handspiel stumm blieb

Viele deutsche Fußballfans hegen aktuell große Abneigung gegen den englischen Schiedsrichter Anthony Taylor: Hätte der gegen Spanien einen Strafstoß erlaubt, wäre der deutsche EM-Traum wohl nicht zu einem jähen Ende gekommen. Aber ist die Lage wirklich so eindeutig?

Warum Taylors Pfeife bei Spaniens Handspiel stumm blieb

Warum Taylors Pfeife bei Spaniens Handspiel stumm blieb
22:51 Uhr

Letzte Chance vorbei: Superstar verpasst Olympia in Paris

Die Basketballfans müssen beim Turnier der Olympischen Spiele in Paris auf einen Superstar verzichten. Luka Dončić, Dreh- und Angelpunkt beim NBA-Finalisten Dallas Mavericks, scheiterte mit seinen Slowenen beim Qualifikationsturnier in Piräus vorzeitig. Im Halbfinale verloren Dončić und Co. gegen den Gastgeber Griechenland um dessen Star Giannis Antetokounmpo deutlich mit 68:96.

Beim Turnier in Griechenland sind sechs Teams am Start, nur der Gesamtsieger erhält ein Ticket für Paris. Gastgeber Griechenland ist damit weiter im Rennen und trifft im Finale am Sonntag auf den Sieger des Spiels zwischen Kroatien und der Dominikanischen Republik. Die deutschen Weltmeister um Spielmacher Dennis Schröder haben ihr Olympiaticket dagegen schon lange sicher.

Insgesamt streiten 24 Mannschaften in vier Turnieren um die noch vier offenen Startplätze für das olympische Turnier. Weitere Schauplätze sind Riga/Lettland, San Juan/Puerto Rico und das spanische Valencia, wo sich sogar der amtierende Europameister Spanien noch qualifizieren muss.

Letzte Chance vorbei: Superstar verpasst Olympia in Paris
22:31 Uhr

Leverkusen-Star spielt trotz Muskelfaserriss 120 Minuten

Der Schweizer Kapitän Granit Xhaka hat trotz einer Verletzung das EM-Spiel gegen England bestritten. "Ich war am Montag im MRT, dabei ist ein Muskelfaserriss diagnostiziert worden", sagte der Profi von Bayer Leverkusen. Xhaka konnte die ganze Woche nicht trainieren und ist erst am Freitag wieder am Ball gewesen.

"Ich hatte das Gefühl fit genug zu sein. Ich hatte am Tag vor dem Spiel keine Schmerzen", sagte er nach dem im Elfmeterschießen verlorenen EM-Viertelfinale gegen England. "Ich habe gespürt, dass die Mannschaft mich braucht und ich wollte helfen", sagte Xhaka nach dem unglücklichen Ausscheiden. "Diese Dinge machen einen stärker", sagte der 31-Jährige.

Dank "Robben-Tor": Mutlose Engländer schlagen die Schweiz

Leverkusen-Star spielt trotz Muskelfaserriss 120 Minuten
22:18 Uhr

"Vorbild für Viele": Kroos' Geburtsstadt ehrt DFB-"Rentner"

Toni Kroos' Geburtsstadt Greifswald will den Fußball-Nationalspieler nach dessen Karriereende mit einer besonderen Aktion ehren. Die Pressestelle des Rathauses rief die Einwohner auf, sich am Montag um 17 Uhr auf den Markt in weißen und rosa Trikots oder T-Shirts zu versammeln. Sie sollen sich so aufstellen, dass sie gemeinsam den Namen Toni bilden.

Die Laufbahn von Kroos als Profifußballer war am Freitagabend mit dem Viertelfinal-Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft gegen Spanien zu Ende gegangen. "Der international bekannte Fußballstar hat nicht nur durch seine herausragenden Leistungen auf dem Platz die Herzen vieler Fans gewonnen", hieß es in der Mitteilung der Stadt, "auch sein Einsatz abseits des Fußballs und sein soziales Engagement machen ihn zu einem Vorbild für viele Menschen."

Der 34-Jährige hatte in seiner Jugend für den Greifswalder SC und Hansa Rostock gespielt. Mit 17 Jahren wechselte er zum FC Bayern München und startete seine glanzvolle Laufbahn. Zuletzt spielte der Weltmeister von 2014 zehn Jahre lang bei Real Madrid.

"Vorbild für Viele": Kroos' Geburtsstadt ehrt DFB-"Rentner"
21:57 Uhr

So lief die Abreise der DFB-Kicker vom Homeground

Die EM-Reise des DFB ist vorbei. Nach der Niederlage gegen Spanien im Viertelfinale bleibt als letzter Programmpunkt die Abreise aus Herzogenaurach. ntv-Reporter Felix Görner schildert den letzten Tag im Quartier.

So lief die Abreise der DFB-Kicker vom Homeground
21:40 Uhr

Mesut Özil sitzt neben Erdoğan auf der Tribüne in Berlin

Der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler Mesut Özil verfolgt das EM-Viertelfinale der Türkei gegen die Niederlande live vor Ort. Der 35-Jährige sitzt bei der hochbrisanten Partie im Berliner Olympiastadion auf der Tribüne hinter dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und dessen Ehefrau.

1:0 Türkei - Olympiastadion bebt nach Güler-Geniestreich

Mesut Özil sitzt neben Erdoğan auf der Tribüne in Berlin
21:15 Uhr

Bundesliga-Legende hält Wolfsgruß-Debatte für "unfair"

Der Teammanager der türkischen Fußball-Nationalmannschaft, Hamit Altıntop, hat die Debatte um den Wolfsgruß-Eklat als unfair bezeichnet. Spuren habe die Diskussion bei seinem Team nicht hinterlassen, sagte der frühere Bundesligaprofi des FC Schalke 04 und von Bayern München bei RTL und MagentaTV vor dem EM-Viertelfinale in Berlin gegen die Niederlande. "Trotzdem ist es unfair, weil man die Geschichte und Kultur der Türkei nicht kennt."

Nach Altintops Ansicht habe es sich um "Falschinformationen in der Presse" gehandelt, Politiker hätten dies "teilweise" ausgenutzt. "Das ist unfair." Konkretisieren konnte der ehemalige Nationalspieler diese Aussagen nicht. Der Wolfsgruß drückt in der Regel die Zugehörigkeit oder das Sympathisieren mit der türkischen rechtsextremen Ülkücü-Bewegung und ihrer Ideologie aus.

Bundesliga-Legende hält Wolfsgruß-Debatte für "unfair"
20:45 Uhr

Nach mehr als 24 Stunden: Struff muss sich in Wimbledon geschlagen geben

Tennisprofi Jan-Lennard Struff muss nach einer Regen-Hängepartie weiter auf sein erstes Achtelfinale in Wimbledon warten. Der zweitbeste deutsche Tennisprofi verlor in London die Fortsetzung seines über zwei Tage laufenden Drittrundenmatches gegen Daniil Medwedew aus Russland 1:6, 3:6, 6:4, 6:7 (3:7).

Die Partie war gestern Nachmittag wegen Regens unterbrochen und nicht wieder aufgenommen worden. Sie wurde heute beim Stande von 1:1 im vierten Satz fortgesetzt, aber noch einmal wegen Regens unterbrochen. Zudem hatte sich zuvor auch der Spielbeginn auf den nicht-überdachten Plätzen verzögert, so dass sich Struff in Geduld üben musste. Für den Warsteiner bleibt das Erreichen der dritten Runde damit sein bestes Resultat in Wimbledon. Nach 2018 und 2019 erreichte Struff die dritte Runde zum dritten Mal.

Nach mehr als 24 Stunden: Struff muss sich in Wimbledon geschlagen geben
20:20 Uhr

Vielfacher Wolfsgruß - Polizei stoppt türkischen Fanmarsch

Nach der Sperre Merih Demirals rufen türkische Ultras Fans dazu auf, den politisch stark aufgeladenen Wolfsgruß zu zeigen. Zahlreiche Menschen kommen dem nach. Die Polizei in Berlin stoppt deshalb den Fanmarsch zum Olympiastadion.

Vielfacher Wolfsgruß - Polizei stoppt türkischen Fanmarsch
20:11 Uhr

Rasts Mut wird mit Sieg in Nürnberg belohnt

Der dreimalige DTM-Champion Rene Rast hat sich auf dem Norisring zum Sieg gepokert. Der BMW-Pilot blieb bei einsetzendem Regen mit Slickreifen auf der Strecke, der Stadtkurs in Nürnberg trocknete rasch schnell wieder ab - und der 37-jährige Rast fuhr zu seinem 27. DTM-Erfolg und dem ersten in diesem Jahr.

Rast setzte sich vor dem Franzosen Franck Perera und Luca Engstler (beide Lamborghini), der von Startplatz 15 mit identischer Strategie auf Rang drei vorfuhr, durch. Kelvin van der Linde (Südafrika/Audi) wurde Sechster und bleibt Meisterschaftsspitzenreiter.

Die DTM feiert am Rande des Traditionsrennens in Nürnberg, dem "fränkischen Monaco", ihren 40. Geburtstag mit historischen Fahrzeugen und vielen Helden der Premierensaison 1984. Am Sonntag (13.30 Uhr/ProSieben) findet ein weiterer Lauf auf dem Norisring statt.

Rasts Mut wird mit Sieg in Nürnberg belohnt
19:46 Uhr

Zverev muss nach Sieg zur MRT-Untersuchung

Alexander Zverev wird sich nach dem Sturz bei seinem Achtelfinaleinzug in Wimbledon noch am Abend einer MRT-Untersuchung unterziehen. Der 27 Jahre alte Olympiasieger trug eine Bandage am linken Knie und humpelte leicht, als er zu den Interview-Terminen ging.

"Ich glaube nicht, dass es etwas so unfassbar Ernstes sein kann, weil ich sonst auch nicht so hätte weiterspielen können", sagte Zverev, der aber Schmerzen verspürte: "Klar, ich war limitiert in meinen Bewegungen und bin vielleicht nicht mehr jedem Ball mehr hinterhergelaufen. Trotzdem habe ich mich immer noch gut genug bewegt, um gegen einen schwierigen Gegner in drei Sätzen zu gewinnen." Er hoffe, dass er am Montag wieder gut auf dem Platz stehen könne.

Zverev muss nach Sieg zur MRT-Untersuchung
19:20 Uhr

Fanzonen in Berlin wieder geöffnet

Die vorübergehend geschlossenen Fanzonen in Berlin werden rechtzeitig zum EM-Viertelfinale zwischen der Türkei und den Niederlanden wieder geöffnet. Das teilten die Veranstalter etwa zwei Stunden vor dem Spiel (21 Uhr/RTL, MagentaTV und im Liveticker bei ntv.de) mit: "Die starken Sturmböen und potenziellen Gewitter sind über Berlin hinweggezogen und die Wetterlage hat sich deutlich entspannt." Betroffen waren die Bereiche am Brandenburger Tor und am Reichstag.

Fanzonen in Berlin wieder geöffnet
18:35 Uhr

Fanzonen in Berlin geräumt

Das Wetter macht den Fußballfans in Berlin einen Strich durch die Rechnung. Die beiden Berliner Fanzonen am Brandenburger Tor und Reichstag werden "aufgrund aufziehender Unwetter und Sturmböen" temporär geschlossen und geräumt, wie die Verantwortlichen mitteilten.

Besucherinnen und Besucher würden angeleitet, sich in Richtung Hauptbahnhof in sichere Bereiche zu begeben und "keinesfalls in den Tiergarten zu gehen". Je nach Entwicklung der Wetterlage könnten die Fanzonen zum Spiel Niederlande gegen die Türkei am Abend (21 Uhr/RTL und im Liveticker bei ntv.de) in Berlin wieder geöffnet werden.

Update 19.20 Uhr: Die vorübergehend geschlossenen Fanzonen in Berlin werden rechtzeitig zum EM-Viertelfinale zwischen der Türkei und den Niederlanden wieder geöffnet.

Fanzonen in Berlin geräumt
18:05 Uhr

Gabel: In DFB-Elf "wird großer Umbruch stattfinden"

Trotz der strittigen Handspiel-Szene und der Viertelfinalniederlage gegen Spanien habe die DFB-Elf den deutschen Fans "die Freude am Fußball wiedergegeben". Das sagt ntv-Fußballexperte Marc Gabel, der im Gespräch den "Langfristplan" des Bundestrainers und die "großen Umbrüche" in der Nationalmannschaft zusammenfasst.

Gabel: In DFB-Elf "wird großer Umbruch stattfinden"
17:32 Uhr

Eklat in Köln: Gegenspieler würgt DBB-Star Schröder

Basketball-Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder ist beim ersten deutschen Testspiel in der Olympia-Vorbereitung gewürgt worden. Sein französischer Gegenspieler Evan Fournier packte den 30 Jahre alten Aufbauspieler in Köln nach einem harten Foul mit beiden Händen am Hals und sorgte damit für Tumulte. Schröder versuchte sich nach der Aktion loszureißen und auf Fournier loszugehen, wurde aber von den eigenen Mitspielern zurückgehalten.

Als sich die ersten Emotionen beim Stand von 23:41 aus deutscher Sicht beruhigt hatten, sprachen die beiden NBA-Spieler Schröder und Fournier noch einmal kurz miteinander. Gegen den deutschen Führungsspieler wurde ein unsportliches Foul verhängt. Fournier bekam ein disqualifizierendes Foul und musste das Parkett vor 18.000 Zuschauern vorzeitig verlassen.

Eklat in Köln: Gegenspieler würgt DBB-Star Schröder
16:59 Uhr

Radprofi stürzt bei Österreich-Rundfahrt in den Tod

Die Königsetappe der Österreich-Rundfahrt ist von einem Todesfall überschattet worden. Der norwegische Radprofi André Drege ist demnach auf der Abfahrt vom Großglockner zu Fall gekommen und starb an seinen Verletzungen. Das berichten mehrere österreichische Medien mit Berufung auf den Veranstalter. Wie es genau zu dem Unfall kam, ist bislang nicht bekannt. Drege war aber offenbar in einer Ausreißergruppe unterwegs.

Radprofi stürzt bei Österreich-Rundfahrt in den Tod
16:37 Uhr

Hin und schnell wieder weg? Wie Erdoğan seine EM-Stippvisite plant

Inmitten des Wolfsgruß-Eklats reist der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan für einen Kurzbesuch zum EM-Viertelfinalspiel der Türkei gegen die Niederlande nach Berlin. Der Präsident werde kurz vor dem Fußball-Spiel ankommen und noch am selben Abend wieder abreisen, sagte das Büro Erdoğans. Bisher seien keine weiteren Termine in Deutschland geplant.

Erdoğan hat sich noch nicht zur Zwei-Spiele-Sperre des türkischen Nationalspielers Merih Demiral durch die Europäische Fußball-Union geäußert. Demiral hatte im Achtelfinalspiel gegen Österreich den Wolfsgruß gezeigt. Der türkische Präsident hatte aber die Kritik an der Geste abgetan, der Spieler habe damit nur sein "Begeisterung" ausgedrückt.

Türkische Fußball-Ultras riefen die Fans auf, im Berliner Olympiastadion den Wolfsgruß zu zeigen. Mit Spannung wird erwartet, wie sich Erdoğan dazu verhalten wird.

Hin und schnell wieder weg? Wie Erdoğan seine EM-Stippvisite plant
15:58 Uhr

Mesut Özil teilt Bild von Wolfsgruß-Jubel

Der frühere deutsche Nationalspieler Mesut Özil hat bei Instagram ein Bild des umstrittenen Wolfsgruß-Jubels des türkischen Nationalspielers Merih Demiral geteilt. Das Bild war einige Stunden vor dem EM-Viertelfinale des Teams gegen die Niederlande in einer Instagram-Story des 35-Jährigen zu sehen. Versehen war es mit einer Anfeuerung für die Türkei. Demiral war für die Geste von der UEFA für zwei Spiele gesperrt worden.

Durch den Wolfsgruß-Wirbel ist die Stimmung vor der Partie aufgeheizt. "Diese voreingenommene und unfaire Entscheidung hat unsere gesamte Nation zutiefst enttäuscht", hatte Verbandspräsident Mehmet Büyükeksi in einer Verbandsmitteilung gesagt.

Die einflussreiche Fan-Gruppe Ultraslan von Traditionsklub Galatasaray kündigte bei Instagram an, man könne es nicht abwarten, am Spieltag "als Tausende Graue Wölfe in Berlin und als Millionen in der Welt eine Antwort auf diese Gemeinheit zu geben".

Mesut Özil teilt Bild von Wolfsgruß-Jubel
15:23 Uhr

Regen von Silverstone spült drei Engländer nach vorn

Der Regen hat drei englische Fahrer im dritten freien Training zum Großen Preis von Großbritannien nach ganz vorne gespült. Mercedes-Pilot George Russell, in der vergangenen Woche Sieger in Österreich, setzte auf Intermediate-Reifen in 1:37,529 Minuten die Bestzeit vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton und McLaren-Pilot Lando Norris, dem derzeit wohl formstärksten Fahrer.

Formel-1-Weltmeister Max Verstappen belegte im Red Bull Rang fünf mit mehr als acht Zehntelsekunden Rückstand. Nico Hülkenberg kam im Haas auf den neunten Platz. Rutscher und Ausritte ins Kiesbett wie der von Alpine-Pilot Pierre Gasly prägten die Einheit, in der es immer wieder tröpfelte. Die Bedingungen in Silverstone haben sich aber insgesamt gebessert, nachdem das Sprintrennen der Formel 3 am Vormittag wegen erheblicher Nässe nicht hatte stattfinden können. Bis zum Qualifying der Formel 1 (16 Uhr/RTL, Sky und im ntv.de-Liveticker) soll sich der Regen aber nicht komplett verziehen.

Regen von Silverstone spült drei Engländer nach vorn
14:40 Uhr

"Liebstes Kind zurückgewonnen": Emotionaler Appell von Kroos

Das Comeback von Toni Kroos endet jäh - mit einem halben Tag Abstand meldet sich der "Fußball-Neu-Rentner" bei Instagram zu Wort. Darin erklärt der 34-Jährige, wie Herz und Kopf miteinander kämpften, als Bundestrainer Julian Nagelsmann anrief. "Der erste Gedanke in meinem Kopf: Ich bin doch nicht bescheuert! Erster Gedanke in meinem Herzen: Scheiße, ja! Das Herz hat bekanntlich entschieden." Und nun? "Ich bin froh, dass ich es gemacht habe. Trotz all der Trauer und Leere seit dem Abpfiff gestern."

Er richtet einen Appell an die Deutschen: "Jetzt, wo Deutschland sein liebstes Kind zurückgewonnen hat: lasst es nicht mehr los! Der Weg dieser Mannschaft geht weiter. Und es hilft brutal, wenn ihr auch in schlechten Phasen zu ihr steht! Denn eins kann ich euch versichern: Das ist eine Gruppe von tollen Menschen, die alles dafür geben erfolgreich zu sein! Deutschland ist wieder wer!!!"

"Liebstes Kind zurückgewonnen": Emotionaler Appell von Kroos
13:45 Uhr

Tränen auch am Tag nach EM-Aus: Nagelsmanns emotionales Ende

Julian Nagelsmann hat einen Tag nach dem bitteren EM-Ausscheiden mit Tränen in den Augen und stockender Stimme ein emotionales Turnierfazit gezogen, weit über die sportliche Dimension hinaus. "Ich möchte Danke sagen, an die Fans im Land", begann der Bundestrainer bei der Abschlusspressekonferenz im Teamquartier in Herzogenaurach seine Ausführungen. "Ich habe immer gesagt, wir brauchen die Fans im Land, weil wir nicht viel zurückgegeben haben aus sportlicher Sicht in der Vergangenheit", sagte der 36-Jährige.

"Wir hätten gerne den Fans mehr gegeben", versicherte der Bundestrainer, eine Woche mit gutem Fußball hätte es als Zugabe geben sollen. Und: "Wir hätten gerne den Titel geholt."

Tränen auch am Tag nach EM-Aus: Nagelsmanns emotionales Ende
13:28 Uhr

EM-Rente: Entzauberter Ronaldo findet Trost bei seiner Familie

Portugals Superstar Cristiano Ronaldo erhielt kurz nach seinem letzten Spiel bei einer Fußball-EM Trost von seiner Familie. Ronaldos ältere Schwester Katia Aveiro postete Fotos bei Instagram, die zeigen, wie sie selbst, Mutter Dolores, Stiefvater José Andrade sowie die zweite Schwester Elma Aveiro nach dem Viertelfinal-Aus gegen Frankreich zu "CR7" in die portugiesische Kabine gingen.

Einmal in diesem schwer abgeschirmten Bereich des Hamburger Volksparkstadions angekommen, machte Ronaldos Schwester auch gleich noch Fotos mit Portugal-Verteidiger Pepe und Frankreichs Stürmerstar Kylian Mbappé. "Ob ich weine oder lache, das Wichtige sind die Emotionen, die ich erlebt habe", schrieb Katia Aveiro dazu. Die Portugiesen hatten am Freitagabend mit 3:5 im Elfmeterschießen gegen Frankreich verloren. Der 39 Jahre alte Ronaldo will beim nächsten EM-Turnier 2028 nicht mehr mitspielen.

EM-Rente: Entzauberter Ronaldo findet Trost bei seiner Familie
13:13 Uhr

Wie sein Vater: DFB-Bezwinger Merino und das Stuttgarter Tänzchen

Dieser Torjubel hatte einen ganz bestimmten Hintergrund. Nachdem er die spanische Fußball-Nationalmannschaft kurz vor dem Ende der Verlängerung im Duell mit EM-Gastgeber Deutschland ins Halbfinale geköpft hatte, tanzte Mikel Merino freudig um die Eckfahne - genau wie sein Vater vor mittlerweile fast 33 Jahren. Ángel Merino hatte für den spanischen Klub CA Osasuna im UEFA-Pokal-Spiel beim VfB Stuttgart (3:2) im November 1991 ebenfalls ein Tor erzielt und es mit einem Tänzchen an der Eckfahne gefeiert.

Nun, im selben Stadion, also die Hommage des Sohnes an den Vater. Mikel Merino, der einst für Borussia Dortmund in der Bundesliga spielte und inzwischen für Real Sociedad San Sebastian in der spanischen Liga aufläuft, war im EM-Viertelfinale gegen die deutsche Elf am Freitagabend in der 80. Minute eingewechselt worden. In der 119. Minute traf er nach einer Flanke des Leipzigers Dani Olmo zum 2:1-Endstand für die Furia Roja.

Wie sein Vater: DFB-Bezwinger Merino und das Stuttgarter Tänzchen
12:41 Uhr

Fans verabschieden Team: DFB-Stars verlassen Camp

Am Tag nach dem EM-Aus gegen Spanien haben die Fußball-Nationalspieler und Betreuer der DFB-Elf das Teamquartier in Herzogenaurach verlassen. Am späten Vormittag wurden mehrere Fußball-Profis in Kleinbussen gefahren, andere nutzten Privatwagen zur Heimreise. Vor dem Gelände warteten rund 150 Fans, um noch einmal einen Blick auf ihre Fußball-Lieblinge zu erhaschen.

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(Foto: picture alliance/dpa)

Nach der Partie waren die Spieler und Offiziellen noch in der Nacht in zwei Teambussen zurück Richtung Herzogenaurach gefahren. Um kurz nach halb zwei erreichten sie begleitet von einer Polizeieskorte ihre Unterkunft bei Ausrüster Adidas. Auch mitten in der Nacht warteten noch rund 150 Fans und bereiteten dem Team einen freundlichen Empfang.

Fans verabschieden Team: DFB-Stars verlassen Camp
12:09 Uhr

Für Kuss bestraft: Tour-Fahrer leistet sich teuren Stopp

Bei der persönlichen Triumphfahrt von Julien Bernard beim Einzelzeitfahren der Tour de France hat der Radsport-Weltverband keinen Spaß verstanden. Die UCI belegte den Franzosen für unangemessenes Verhalten während des Rennens und Schädigung des Image des Sports mit einer Geldstrafe von 200 Schweizer Franken.

Bernard war beim Anstieg in Curley unweit seiner Heimat in Dijon entfernt jubelnd durch Tausende Fans gefahren, die ihn mit unzähligen Plakaten begeistert gefeiert hatten. Am Ende des Spaliers blieb der Radprofi bei seiner Frau und seinem Sohn stehen und gab ihr einen Kuss. Anschließend setzte Bernard, der in der Gesamtwertung keine Rolle spielt, seine Fahrt fort. "Ich würde die 200 Franken jederzeit wieder zahlen, um diesen Moment noch einmal zu erleben. Ich wusste, dass meine Frau und meine Freunde irgendetwas am Anstieg organisieren würden. Es war ein traumhafter Moment. Ich habe es genossen", sagte der 32-Jährige.

Für Kuss bestraft: Tour-Fahrer leistet sich teuren Stopp
11:30 Uhr

So geht's für die DFB-Elf nach dem Drama weiter

Julian Nagelsmann hatte es nach dem bitteren EM-Aus gegen Spanien schnell ausgerechnet. In acht Wochen geht es schon weiter für den Bundestrainer mit der Fußball-Nationalmannschaft. Ende August wird der dann 37-Jährige seinen ersten Kader für die Zeit nach der Heim-Europameisterschaft nominieren. Der Blick geht dann Richtung Nations League und auch schon Richtung Weltmeisterschaft 2026.

In diesem Jahr stehen noch die sechs Gruppenspiele in der Nations League an. Deutschland beginnt am 7. September mit dem Heimspiel in Düsseldorf gegen Ungarn. Drei Tage später geht es in Amsterdam gegen die Niederlande. Der Oktober-Doppelpack bringt die Spiele in Bosnien-Herzegowina (9./Zenica) und gegen die Niederlande (14./München). Die letzten beiden Länderspiele 2024 stehen dann am 16. November in Freiburg gegen Bosnien-Herzegowina und am 19. November in Budapest gegen Ungarn an. Das Abschneiden in der Gruppenphase der Nations League bestimmt auch den Weg zur WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada.

So geht's für die DFB-Elf nach dem Drama weiter
10:37 Uhr

"Vor Stolz fast platzen": Jessica Kroos postet rührende Liebeserklärung

Das Happy End ist Toni Kroos nicht vergönnt. Seine erfolgreiche Fußball-Karriere endet mit dem bitteren Aus im EM-Viertelfinale. Seine DFB-Mitspieler wie auch viele Spanier verabschieden den sechsmaligen Champions-League-Sieger mit Umarmungen in den Ruhestand. Seine Frau Jessica schreibt ihm einen langen Brief bei Instagram - sehr rührend. "Leider kannst du den Stolz in den Augen deiner Kinder auf der Tribüne nicht sehen, wenn du auf dem Platz bist, aber du kannst dir vorstellen, dass sie vor Stolz fast platzen und ich mit", heißt es in einem Post, zu dem sie Bilder ihrer drei Kinder im DFB-Trikot stellt. "Ich bin so unfassbar stolz auf dich, dass es dafür keine passenden Worte gibt." Und: "Wir freuen uns unfassbar darauf, dass du endlich mehr bei uns bist, aber du wirst uns auch auf dem Platz sehr fehlen."

In einem weiteren Post spricht Jessica Kroos auch den Imagewandel in der Öffentlichkeit an: "Als du mir damals von der Idee zur Nationalmannschaft zurückzukehren erzählt hast, hab' ich dich angeschaut, als hättest du sie nicht mehr alle. Ich konnte es mir nicht vorstellen, wie und warum das funktionieren sollte. Du warst immer der Schuldige bei jedem verlorenen Länderspiel." Doch jetzt ist alles anders: "Ihr habt Deutschland gezeigt, dass ihr ein Team seid, dass ihr für den anderen kämpft und ihr habt die Begeisterung in ein Land zurückgebracht. Und vor allem hast du endlich die Anerkennung in Deutschland bekommen, die längst überfällig war. Und das gönne ich dir von Herzen."

"Vor Stolz fast platzen": Jessica Kroos postet rührende Liebeserklärung
09:37 Uhr

Effenberg lobt Schiri Taylor: "War kein Handspiel"

Stefan Effenberg hat den Unparteiischen Anthony Taylor in der Handspiel-Diskussion verteidigt und dem Engländer die "vielleicht beste Schiedsrichterleistung im ganzen Turnier" bescheinigt. Der deutschen Fußball-Nationalmannschaft beim bitteren Viertelfinal-Aus bei der Heim-EM gegen Spanien (1:2 n.V.) einen Strafstoß zu verweigern, sei richtig gewesen, schrieb Effenberg in seiner Kolumne für das Nachrichtenportal t-online: "Die Aktion von Spaniens Marc Cucurella war für mich kein Handspiel."

Elfmeter oder nicht? - "Klareres Handspiel gibt es nicht"Cucurella hatte in der Verlängerung einen Schuss von Jamal Musiala im eigenen Strafraum an die Hand bekommen. "Da gibt es keine Diskussion", meinte Effenberg. "Cucurellas Hand bewegt sich nicht vom Körper weg, sondern zum Körper hin, er zieht den Arm weg. Das ist ein großer Unterschied, und das gibt für mich den Ausschlag, hier nicht auf Elfmeter zu entscheiden." Taylors Entscheidung, weiterspielen zu lassen, "war absolut in Ordnung. Taylor hat mich ohnehin beeindruckt - denn er hat seine Entscheidungen auf dem Platz aus voller Überzeugung getroffen, ohne den VAR."

Effenberg lobt Schiri Taylor: "War kein Handspiel"
09:20 Uhr

Multi-Klub-Konstrukte: UEFA winkt für Europapokal durch

Die Kontrollinstanz der UEFA hat auch vor der anstehenden Saison vier Vereinen grünes Licht für eine Teilnahme am Europapokal gegeben, obwohl es wegen Multi-Klub-Konstrukten Bedenken gegeben hatte. Dies betrifft Manchester City und den FC Girona in der Champions League sowie Manchester United und OGC Nizza in der Europa League. City und Girona gehören jeweils zur City Football Group, bei United und Nizza heißt der gemeinsame Investor Ineos.

"Erhebliche Änderungen" durch die Vereine und ihre Investoren in den Strukturen hätten eine Zulassung ermöglicht, teilte das Gremium CFCB mit. So hätten die beiden Eigentümer ihre jeweiligen Anteile am FC Girona und an OGC Nizza an zwei Treuhandfonds übertragen, die unter der Aufsicht des CFCB gegründet wurden. Zudem dürfen bis September 2025 keine Spieler untereinander transferiert werden.

Im vergangenen Jahr hatten die Kombinationen Aston Villa/Vitoria Guimaraes, Brighton & Hove Albion/Royal Union Saint-Gilloise und AC Mailand/FC Toulouse die CFCB auf den Plan gerufen. Auch damals durften letztlich aber alle Klubs an den Wettbewerben teilnehmen.

Multi-Klub-Konstrukte: UEFA winkt für Europapokal durch
08:26 Uhr

Debütant reichen zwei Turniertore fürs Halbfinale

Nach Argentinien hat auch Kanada seinen Einzug ins Halbfinale der Copa América erst im Elfmeterschießen perfekt gemacht. Die Ahornblätter besiegten Venezuela mit 4:3, nachdem es nach 90 Minuten 1:1 (1:0) gestanden hatte. Das Team um Kapitän Alphonso Davies von Bayern München fordert nun Lionel Messi und Co. im Kampf um das Finalticket heraus.

In einem vogelwilden Spiel mit je 16 Torschüssen auf beiden Seiten ging Kanada früh durch Jacob Shaffelburg (13.) in Führung. Es war erst der zweite Turniertreffer für das Team des ehemaligen Leipzig-Trainers Jesse Marsch. Venezuela, das alle seine sieben Turniertore nach der Pause erzielte, schlug in der 64. Minute mit einem spektakulären Heber aus 39 Metern vor Rekordtorjäger Salomon Rondon zurück.

Nach Chancen hüben wie drüben ging es dann direkt ins Elfmeterschießen, weil eine Verlängerung nur für das Finale vorgesehen war.

Debütant reichen zwei Turniertore fürs Halbfinale
07:57 Uhr

Wolfsgruß-Verzicht: Polizei appelliert an Fans des "Hochrisiko-Spiels"

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat türkische Fans vor dem EM-Viertelfinale gegen die Niederlande zum Verzicht auf die Wolfsgruß-Geste aufgerufen. "Politik hat keinen Platz auf dem Spielfeld. Erst recht nicht, wenn in ihrem Zentrum menschenverachtende Symbolik zum Ausdruck gebracht wird", sagte der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke. Türkische Fußball-Ultras hatten vor der Partie (21 Uhr/RTL und MagentaTV sowie im ntv.de-Liveticker) zum Zeigen der Geste aufgerufen.

Vor diesem Hintergrund sei es notwendig zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen der Wolfsgruß verboten werden könne, so Kopelke. Auch müssten türkische Fans Maß finden: "Es handelt sich um ein Hochrisiko-Spiel. Das stellt unsere Kolleginnen und Kollegen vor besondere polizeiliche Herausforderungen. Wir setzen auf ein faires und friedliches Match, im Sinne unserer Kolleginnen und Kollegen."

Wolfsgruß-Verzicht: Polizei appelliert an Fans des "Hochrisiko-Spiels"
07:35 Uhr

Mit 41 Jahren verweigert Pepe (noch) den Rücktritt

Portugals Abwehrspieler Pepe denkt offenbar auch mit 41 Jahren noch über eine Fortsetzung seiner Nationalmannschafts-Karriere nach. "Dies ist nicht der richtige Zeitpunkt, um über einen sicheren Abschied aus der Nationalmannschaft zu sprechen. Ich werde später die Gelegenheit haben, darüber zu sprechen", sagte der älteste Spieler der EM-Geschichte nach dem Viertelfinal-Aus der Portugiesen bei der Fußball-Europameisterschaft gegen Frankreich.

Mit 3:5 im Elfmeterschießen verlor Portugal diese Neuauflage des EM-Finals von 2016. Pepe kamen danach noch auf dem Rasen des Hamburger Volksparkstadions die Tränen. Der seit dem 1. Juli vereinslose Abwehrspieler wurde von seinem Freund und langjährigen Mitspieler Cristiano Ronaldo getröstet. Zuletzt spielte Pepe beim FC Porto. Trainer Roberto Martinez hielt sich bei dem Thema bedeckt und wollte Pepes Tränen nicht als Zeichen des Abschieds interpretiert wissen: "Er hat geweint, weil es schwer ist, zu akzeptieren, mit so einer Leistung auszuscheiden", sagte der spanische Coach der Portugiesen. "Wir waren großartig. Die Spieler haben alles gegeben. Wir sollten stolz auf sie sein."

Mit 41 Jahren verweigert Pepe (noch) den Rücktritt
06:59 Uhr

"Immer für Rekorde gut": FC Bayern überbucht alle Spiele

Der FC Bayern München freut sich über ein riesiges Zuschauer-Interesse. Nur kurz nach dem bekannt gegebenen Terminplan der neuen Saison in der Fußball-Bundesliga waren alle Begegnungen überbucht. Das Interesse war zu diesem Zeitpunkt "so groß wie nie zuvor", teilte der Verein mit.

"Die Allianz Arena ist immer für Rekorde gut. So viele Fans wie nie zuvor möchten zum FC Bayern, um schönen, erfolgreichen Fußball zu sehen - dem wollen wir in der kommenden Saison gerecht werden", sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen. "Die Bestmarke bei der Nachfrage nach Tickets für die Heimspiele des FC Bayern zeigt, wie ungebrochen unsere Mannschaft und unser Klub die Menschen bewegt und das einzigartige Stadionerlebnis Allianz Arena begeistert. Für unsere Spieler und uns alle bedeutet das eine zusätzliche Motivation", sagte Dreesen laut Mitteilung.

Trotz der Überbuchung sind Anfragen derzeit noch für alle Spiele möglich. Die Karten für die Heimspiele in der Allianz Arena werden wie immer unter den Mitgliedern und Fanklubs verlost.

"Immer für Rekorde gut": FC Bayern überbucht alle Spiele
06:14 Uhr

"Das geht meistens schief": Chris Kramer mit schlechter Vorahnung

Ex-Nationalspieler Christoph Kramer hatte bei der dramatischen Niederlage von Portugal im EM-Viertelfinale so eine Ahnung. "Es ist immer ein schlechtes Zeichen, einem Spieler zu sagen: Du kommst für das Elfmeterschießen rein. Das geht meistens schief", sagte der 33 Jahre alte ZDF-Experte nach dem 3:5 der Portugiesen in der Entscheidung vom Punkt gegen Frankreich. Der in der 106. Minute eingewechselte João Félix hatte den Ball als einziger Schütze nur an den Pfosten gesetzt.

Weinender Ronaldo müht sich mit Portugal ins EM-Viertelfinale"Elfmeterschießen hat nichts damit zu tun, wie gut man schießen kann, sondern mit dem Kopf", sagte Kramer, der 2014 mit der Nationalmannschaft Weltmeister geworden war. Auf die Einleitung von ZDF-Moderator Jochen Breyer, Kramer habe es vorher gewusst, antwortete der Fußballprofi: "Ich sage das häufig, und irgendwann habe ich dann mal recht."

"Das geht meistens schief": Chris Kramer mit schlechter Vorahnung
05:46 Uhr

"Was höher anzurechnen ist ...": Nagelsmann adelt Kroos

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat nach dem deutschen EM-Aus eine Lobeshymne auf Fußball-Nationalspieler Toni Kroos angestimmt. Für den 34-jährigen Mittelfeldstrategen war das 1:2 nach Verlängerung im Viertelfinale gegen Spanien in Stuttgart sein letztes Spiel als Profi.

"Die Karriere von Toni kann man nicht hoch genug einschätzen. Ich glaube, was alle sehen, sind seine sportlichen Erfolge, die außergewöhnlich sind, die wahrscheinlich für einen deutschen Spieler einmalig bleiben, vielleicht auch für immer. Er ist sicher einer der größten deutschen Spieler", sagte Nagelsmann nach Kroos' 114. und letzten Länderspiel. "Man kennt Tonis sportliche Erfolge. Was höher anzurechnen ist, was die meisten hier nicht kennen, ist sein Charakter, wie er als Mensch ist, wie er jetzt gerade in einem sehr traurigen Moment für ihn zur Mannschaft spricht, wie er Dinge bewertet, welche Rolle er sich selbst gibt in einer großen Gruppe", sagte Nagelsmann in der Pressekonferenz nach dem Spiel.

"Was höher anzurechnen ist ...": Nagelsmann adelt Kroos