Der Sport-Tag
7. Januar 2026
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21:30 Uhr

Eintracht Frankfurt schlägt auf dem Transfermarkt richtig zu

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat den nächsten Wintertransfer unter Dach und Fach gebracht. Der französische Angreifer Arnaud Kalimuendo kommt auf Leihbasis vom Premier-League-Klub Nottingham Forest bis zum Ende der laufenden Saison, danach besitzen die Hessen nach eigenen Angaben eine Kaufoption für den 23-Jährigen.

Kalimuendo, der sechste Zugang der SGE in diesem Winter, vereine "Tempo, Tiefenläufe und Abschlussstärke mit einer sehr hohen Bereitschaft, gegen den Ball zu arbeiten", sagte Sportvorstand Markus Krösche. Hinter Kalimuendo liegt ein enttäuschendes Halbjahr auf der Insel: Für Nottingham kam der Stürmer in der Liga neunmal als Einwechselspieler in die Partie, ein Treffer gelang ihm dabei nicht. In der Vorsaison hatte er für Stade Rennes 17 Tore in 33 Spielen in der Ligue 1 erzielt.

20:51 Uhr

Kevin Keegan hat Krebs

Die englische Fußballikone Kevin Keegan ist an Krebs erkrankt. Die Familie des 74-Jährigen, der 1979 mit dem Hamburger SV die deutsche Meisterschaft gewonnen hatte, machte die Erkrankung öffentlich. Keegan werde sich einer Behandlung unterziehen, "Kevin ist dem Ärzteteam für seinen Einsatz und die fortlaufende Betreuung dankbar", hieß es in der Mitteilung.

Demnach sei Keegan kürzlich wegen anhaltender Bauchbeschwerden zur Abklärung in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die Untersuchungen hätten die Diagnose Krebs ergeben, schrieb die Familie, die um die Wahrung der Privatsphäre bat und keine weiteren Kommentare abgeben will. Unterstützung sprachen Keegan seine Ex-Klubs FC Liverpool und Newcastle United aus.

Keegan hatte unter anderem sechs Jahre für Liverpool gespielt und mit den Reds drei Meisterschaften (1973, 1976, 1977) und zwei UEFA-Cup-Siege (1973, 1976) gefeiert sowie den Europapokal der Landesmeister (1977) gewonnen. Während seiner drei Jahre in der Bundesliga beim HSV wurde der damalige Stürmer zweimal zu Europas Fußballer des Jahres gekürt (1978, 1979).

20:20 Uhr

Bundesliga-Shootingstar wartet nicht auf Nagelsmann-Anruf, sondern ...

Bis zu einer möglichen Teilnahme an der Fußball-WM im Sommer sieht Shootingstar Said El Mala noch einen weiten Weg vor sich. An das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko denke er "aktuell nicht", sagte der Profi des 1. FC Köln laut "Kicker" in einem gemeinsamen Interview mit mehreren Medien. Es seien noch viele Spiele im Klub, er müsse dazu "hier Leistung bringen, um überhaupt in Frage zu kommen. Solange ich hier keine Leistung bringe, brauchen wir auch nicht über die WM zu reden."

El Mala erzielte in seiner ersten Bundesliga-Saison bislang sechs Tore in 15 Spielen. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte den gebürtigen Krefelder im November erstmals für das deutsche Nationalteam nominiert. Einen regelmäßigen Austausch mit Nagelsmann gibt es laut El Mala nicht.

Luft nach oben sieht der 19-Jährige in seinem Defensivverhalten - auch im Hinblick auf weitere mögliche Nominierungen für das DFB-Team. "Es ist kein Geheimnis, dass ich mich in diesem Bereich noch verbessern muss", sagte El Mala: "Das stimmt, und ich arbeite daran. Das geht nicht von heute auf morgen, aber mit der Zeit wird es immer besser."

19:45 Uhr

Wegen WM-Anstoßzeit: Schotten wollen Fußball-Feiertag

Schottlands Fußballnationalmannschaft qualifiziert sich im November mit Traumtoren für die WM in Nordamerika im kommenden Sommer. Für die Fans werden die Anstoßzeiten durch die Zeitverschiebung allerdings zur Belastungsprobe. Für das Auftaktspiel schaltet sich deshalb sogar die Politik ein.

19:04 Uhr

Sorge vor Krebs-Rückkehr begleitet Bayern-Keeperin

Die von einer Tumor-Erkrankung genesene Bayern-Torhüterin Mala Grohs begleitet die Sorge, dass der Krebs zurückkommen könnte. "Ich gehe schon mit einer gewissen Anspannung in die Nachsorgetermine. Aber jedes Mal, wenn alles in Ordnung ist, gewinne ich mehr Sicherheit", sagte die 24-jährige Fußballerin im Mitgliedermagazin "51" des FC Bayern München. "Ich glaube, dieser Respekt ist einfach Teil des Ganzen. Und ich weiß auch: Sollte der Krebs tatsächlich zurückkommen, würde ich damit umgehen können."

Im Herbst 2024 wurde bei der Torhüterin ein Tumor in den Mandeln diagnostiziert, im Dezember desselben Jahres wurde sie operiert. Im Januar 2025 kehrte sie ins Training zurück, ehe sie im März ihr Comeback gab. Maria Luisa "Mala" Grohs geht bewusst ganz offen mit dem Thema Krebs um. So zeigt die gebürtige Münsteranerin etwa auf Social Media ihre Narbe am Hals, die von einem Eingriff stammt. "Ich habe überhaupt nicht das Gefühl, dass ich meine Narbe und meine Geschichte verstecken müsste. Niemand, dem so etwas passiert, braucht sich dafür zu schämen", sagte Grohs.

18:38 Uhr

"Baum angeschrien": Frustrierter deutscher Skispringer geht in Wald

Skispringer Karl Geiger hat nach dem Ende einer enttäuschenden Vierschanzentournee seinen ersten Frust alleine im Wald verarbeitet. Das verriet Stefan Horngacher. "In Bischofshofen gab es einen Rückschlag, da ist er in den Wald rausgegangen, zum Dampf ablassen. Vielleicht hat er einen Baum angeschrien", sagte der Bundestrainer der "Süddeutschen Zeitung". Auch er selbst habe als aktiver Springer nach Enttäuschungen manchmal den Weg in den Wald gesucht, so Horngacher: "Ich habe Bäume angeschrien und den einen oder anderen auch getreten."

Der ehemalige Skiflug-Weltmeister Geiger hatte bei keinem der vier Tournee-Springen den zweiten Durchgang erreicht, Platz 45 in der Gesamtwertung war sein schlechtestes Ergebnis seit elf Jahren. In Bischofshofen hatte er Teile des zweiten Durchgangs an der Seite von Horngacher auf dem Trainerturm verfolgt.

17:51 Uhr

US-Star sperrt sich mitsamt 50.000-Dollar-Haustier ein

Das beabsichtigt American Football Profi Keon Coleman ganz sicher nicht. Der Wide Receiver der Buffalo Bills will offenbar mit seinem Pitbull spielen, wenige Augenblicke sitzt er buchstäblich in der Klemme. Das Spiel der Bills gegen die Jacksonville Jaguars zeigt RTL am Sonntag um 19 Uhr live.

17:01 Uhr

BVB-Star reist vorzeitig aus Trainingslager ab

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund droht im ersten Spiel des neuen Jahres der Ausfall von Torhüter Gregor Kobel. Der Schweizer reiste nach übereinstimmenden Medienberichten krankheitsbedingt aus dem BVB-Trainingslager im spanischen Marbella ab. Demnach konnte Kobel bereits in den vergangenen Tagen nur dosiert oder individuell trainieren. Ein Einsatz der Nummer eins im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt am Freitag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) ist damit fraglich.

Als Ersatz für den 28-Jährigen stünde Alexander Meyer bereit. Kobel stand in dieser Saison in bislang allen 24 Pflichtspielen zwischen den Pfosten. Der BVB, der am Donnerstag direkt von Marbella nach Frankfurt fliegt, geht mit 32 Punkten als Tabellenzweiter in das neue Jahr.

16:31 Uhr

Titelverteidiger steigen aus Rallye Dakar aus

Der Traum von der Titelverteidigung bei der Rallye Dakar hat sich für den deutschen Beifahrer Timo Gottschalk und seinen Piloten Yazeed Al-Rajhi endgültig zerschlagen. Das deutsch-saudische Duo musste auf der vierten Etappe des Wüstenklassikers in Saudi-Arabien weitere Zeitverluste durch drei Reifenschäden hinnehmen und entschied daraufhin, die Rallye nach der Neutralisation nicht wieder aufzunehmen.

Bestärkt wurden Gottschalk/Al-Rajhi in ihrer Entscheidung durch gesundheitliche Restrisiken, die seit einer Verletzungspause in der vergangenen Saison bestehen. "Die Rallye Dakar ist nicht so verlaufen, wie wir uns erhofft hatten und auch das Unternehmen Titelverteidigung ist in weite Ferne gerückt", sagte Gottschalk: "Vor diesem Hintergrund macht es mehr Sinn, die vollständige Genesung der Rückenverletzungen vom Vorjahr keinem Risiko auszusetzen und mit kommenden Rallyes wieder voll und ganz anzugreifen."

Bei der Baja Jordanien 2025 hatten sich Al-Rajhi und Gottschalk bei einem Unfall jeweils Wirbelbrüche zugezogen, deren Heilung in unterschiedlichen Geschwindigkeiten verlief. Bei der Dakar war dennoch die erfolgreiche Titelverteidigung das Ziel gewesen. Dieses war nach herben Zeitverlusten im Rennverlauf in weite Ferne gerückt.

16:02 Uhr

2-Milliarden-Euro-Stadionplan sorgt für großen Ärger

Eigentlich hieß es von den Organisatoren der Olympischen Sommerspiele 2032, dass dafür kein neues Stadion gebaut werden soll. Nun aber sorgt ein Plan genau dafür im australischen Brisbane für Ärger - denn der Neubau soll 3,4 Milliarden australische Dollar kosten, umgerechnet 2,3 Milliarden US-Dollar bzw. 2 Milliarden Euro.

Einem CNN-Bericht zufolge ist das Stadion mit voraussichtlich 63.000 Plätzen außerdem in einem historischen Park geplant: Kritiker sprechen demnach über "einen kulturell und historisch bedeutsamen Ort, der seit Jahrtausenden von Indigenen bewohnt und genutzt wird". Der stellvertretende Premierminister des Bundesstaats Queensland, in dem die Ausrichterstadt Brisbane liegt, bezeichnete die Proteste dagegen als "verrückt".

15:33 Uhr

Schalke-Kapitän lehnt Aufstiegs-Hype vehement ab

Der FC Schalke 04 thront an der Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga - ist erster Anwärter auf den Aufstieg ins Oberhaus. Doch davon will Kapitän Kenan Karaman nichts wissen. "Der Aufstieg ist gerade kein Thema in der Kabine", wird Karaman von der "WAZ" zitiert. Der Fokus beim Zweitliga-Tabellenführer sei ein anderer: "Erst einmal ist es wichtig, dass du punktest in der Rückrunde, dann wird es irgendwann ein Thema sein."

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Der 31-Jährige verwies zugleich auf die negativen Erfahrungen der letzten Jahre, als die Königsblauen in der 2. Bundesliga enttäuschten und zwischendurch sogar den Abstieg fürchten mussten. Der Traum von der Bundesliga-Rückkehr sei auch deshalb kein Thema, weil man noch gut in Erinnerung habe, "wie die letzten Jahre hier gelaufen sind". Daher will Karaman die Erwartungen weiter dämpfen. Er sei zwar "sehr froh und glücklich", dass man den Klub "in die richtige Richtung gelenkt habe", so der Angreifer. Er warnte aber: "Ich weiß, dass es sehr schnell in die andere Richtung gehen kann. Deshalb ist der Aufstieg noch sehr weit weg."

14:47 Uhr

"Kriegen ihr Geld nicht wieder": Biathlon-Legende lästert über Fußball-Marktwert

Biathlon-Legende Johannes Thingnes Bö hat einen ganz besonderen Wunsch. "Ich hoffe, dass ich mal Biathlon mit Thomas Müller und Mats Hummels machen kann. Ich habe gehört, dass sie Biathlon-Fans sind", sagte der 32 Jahre alte Norweger in der "Sport Bild" über die beiden Weltmeister von 2014.

Bö spielt in Norwegen beim Sechstligisten Vinger FK selbst Fußball. "Die Ablöse für mich betrug 80 Euro, als ich von Stryn kam", scherzte er. Nach einem Armbruch fange er gerade wieder mit dem Training an, im Mai stehen die erste Spiele an. "Meine Position ist dort, wo mich der Trainer hinstellt. Zuletzt im Mittelfeld", sagte Bö und fügte schmunzelnd an: "Mein Marktwert ist eher gesunken, nachdem sie mich haben spielen sehen. Ich glaube, sie kriegen ihr Geld nicht mehr wieder."

14:05 Uhr

Einem Bayern-Profi rät Eberl zum Abschied

Die Verlängerung mit Dayot Upamecano soll fix sein, heißt es. Und mit Hiroki Ito und Alphonso Davies kehren zwei langzeitverletzte Verteidiger in den Kader des FC Bayern zurück. Mit Konrad Laimer, Josip Stanisic und Raphael Guerreiro gibt es weitere starke Außenverteidiger im Kader. Da gibt es in der Defensive also ein Überangebot - und der Leidtragende dürfte Sacha Boey sein. Diesem riet Sportvorstand Max Eberl jetzt indirekt zum Abschied. Schon zuvor war klar: Wenn das Angebot stimmt, darf er die Münchner im Winter verlassen.

Nun sagte Eberl laut "Bild" über den Franzosen: "Wenn jetzt Hiroki Ito und Phonzie Davies zurück sind, haben wir Außenverteidiger en masse von sehr hoher Qualität. Dann kann es für den einen oder anderen Spieler echt schwer werden. Dann macht es auch Sinn, wenn man sich Gedanken darüber macht, sich vielleicht zu verändern." Boey ist schon aktuell kein Stammspieler.

13:11 Uhr

Sturmböen verwehen Biathlon in Oberhof

Franziska Preuß muss beim Heim-Weltcup der Biathleten in Oberhof einen Tag früher als geplant antreten. Wie der Weltverband IBU mitteilte, wird der für Freitagnachmittag angesetzte Sprint der Frauen auf Donnerstagnachmittag (14.15 Uhr) vorgezogen. Grund hierfür sind die für Freitag am Rennsteig vorhergesagten Sturmböen von über 80 Kilometern pro Stunde. Der Sprint der Männer startet am Donnerstag bereits um 11.30 Uhr und damit wegen der Verlegung des Frauen-Rennens knapp drei Stunden früher als angedacht.

Die Gedenkfeier für den vor Weihnachten überraschend verstorbenen norwegischen Biathleten Sivert Guttorm Bakken findet somit bereits am Vormittag statt. Nach dem wetterbedingten Ruhetag am Freitag sollen am Wochenende alle Wettkämpfe planmäßig über die Bühne gehen. Für Samstag sind die Verfolgung der Männer (12.00 Uhr) sowie die Staffel der Frauen (14.25 Uhr) angesetzt, am Sonntag stehen die Staffel der Männer (11.00 Uhr) und die Verfolgung der Frauen (14.30 Uhr/alles ARD und Eurosport) an.

12:37 Uhr

Geht es nach dem FC Bayern, rückt Karls Real-Traum in ferne Zukunft

Der FC Bayern möchte Überflieger Lennart Karl den langfristigen Verbleib offenbar mit eine Vertragsverlängerung und einer kräftigen Gehaltserhöhung schmackhaft machen. "Sport Bild" berichtet, der deutsche Rekordmeister wolle den 17 Jahre alten Offensivakteur bis 2031 binden. Geht Karl auf die geplante Offerte ein, soll er zukünftig statt wie bisher "nur" ein bis zwei Millionen Euro satte sieben bis acht Millionen Euro pro Jahr verdienen. Gespräche mit seinem Management sollen zeitnah folgen.

Derzeit ist der Vertrag des Shooting-Stars beim FC Bayern bis 2028 datiert. An Karls 18 Geburtstag am 22. Februar wird er sich allerdings auf Grundlage einer Klausel zunächst automatisch bis 2029 verlängern, ist zu hören. Das reicht den Verantwortlichen ganz offenbar noch nicht. Karl war 2022 von Viktoria Aschaffenburg in den Nachwuchs des FC Bayern gewechselt. In der laufenden Saison ging sein Stern bei den Profis auf, unter Trainer Vincent Kompany gehört er inzwischen zum erweiterten Stammpersonal.

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11:39 Uhr

"Kontakt nie abgerissen": Nationalspieler kehrt zu Ex-Klub zurück

Dreieinhalb Jahre nach seinem Abschied kehrt Michael Gregoritsch zum Fußball-Bundesligisten FC Augsburg zurück. Der 31 Jahre alte österreichische Nationalspieler wechselt vom dänischen Erstligisten Bröndby IF auf Leihbasis bis zum Saisonende zum FCA. Erst im Sommer war Gregoritsch vom SC Freiburg nach Dänemark gewechselt, zuvor hatte er in der Bundesliga auch für den Hamburger SV und Schalke 04 gespielt.

Als die Möglichkeit aufkam, sei er "sofort Feuer und Flamme" gewesen, wird Gregoritsch in einer Mitteilung zitiert: "Der Kontakt nach Augsburg ist nie abgerissen, und ich wollte diese Herausforderung unbedingt annehmen." Der Tabellen-15. reagierte damit auf die anhaltenden Probleme im Sturm, zuletzt gab der Klub zudem Angreifer Phillip Tietz an den Konkurrenten FSV Mainz 05 ab. Für Bröndby erzielte Gregoritsch in elf Ligaspielen zwei Tore sowie einen weiteren in zwei Conference-League-Einsätzen.

11:18 Uhr

Ärger mit Fans: Handball-Star fühlt sich von Klub alleingelassen

Derzeit weilt Simon Pytlick mit der dänischen Handball-Nationalmannschaft in der EM-Vorbereitung. Doch der Frust über die Vorgänge bei seinem Klub SG Flensburg-Handewitt scheint tief zu sitzen. Er fühlt sich vom Verein alleingelassen, nachdem bekannt gegeben wurde, dass er spätestens 2027 zu den Füchsen Berlin wechseln wird. Damit hat er die Wut vieler Fans auf sich gezogen, denn erst ein gutes halbes Jahr zuvor hatte er seinen Vertrag verlängert - aber mit Klausel. "Ich finde, es hätte der Führung gut angestanden, mich in dieser Situation etwas mehr zu unterstützen und etwas unterstützender in Bezug darauf zu sein, wie es mir erging. Aber so war es nicht. Das musste ich selbst bewältigen", sagt der Däne im Interview mit bt.dk. Die Fans zeigten beim ersten Heimspiel nach der Bekanntgabe ein Banner mit der Aufschrift "Niemand ist größer als der Klub". Er sagt weiter: "Meine Teamkollegen waren unglaublich gut darin, mich zu fragen, wie es mir geht. Aber diese Dinge außerhalb des Feldes musste ich selbst regeln, weil es vonseiten des Vereins keinen Schutz für mich als Handballspieler gab - auch in Bezug auf die Fans."

Flensburgs Geschäftsführer Holger Glandorf erklärte dem Portal: "Wir haben Simons Kritik zur Kenntnis genommen, und sobald er nach der EM zurück ist, werden wir ein Gespräch mit ihm führen." Und zum Banner: "Wenn ein Spieler persönlich angegriffen wird, werden wir ihn schützen. In diesem Fall mit dem Banner 'Niemand ist größer als der Verein' mussten wir nicht eingreifen, da das Zitat ein übergeordnetes Prinzip unseres Vereins ist und ein Einzelfall war."

10:37 Uhr

Bericht: Upamecano und FC Bayern beenden monatelangen Poker

Der monatelange Vertragspoker zwischen Bayern München und seinem Abwehrchef Dayot Upamecano steht offenbar vor einem erfolgreichen Abschluss. Die "Bild"-Zeitung berichtet von einer grundsätzlichen Übereinkunft. Der Innenverteidiger stehe kurz vor einer Verlängerung seines im Sommer auslaufenden Kontraktes, nur noch letzte Details seien zu klären, die Unterschrift solle noch im Januar erfolgen. Upamecano werde neben üppigem Handgeld angeblich auch eine Ausstiegsklausel erhalten.

Der französische Nationalspieler hatte am Dienstag noch auf Zeit gespielt. "Für mich gibt es keinen Druck", sagte er nach dem Testspielsieg der Münchner bei RB Salzburg (5:0), "wir reden, alles gut." Die Bayern hatten zuletzt immer wieder ihren Wunsch nach einer weiteren Zusammenarbeit bekundet. "Upa hat ein Angebot von uns vorliegen, das wir auch noch mal verbessert haben", sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen erst am vergangenen Sonntag bei einem Fanklub-Besuch.

10:08 Uhr

"Unglaublich": Krebskranke Delani Diekmeier feiert sportlichen Erfolg

Auf dem Rücken ihres Pferdes schöpft Delani neue Kraft: Die schwer krebskranke Tochter des Ex-Fußballprofis Dennis Diekmeier ist mit einem sportlichen Erfolg ins neue Jahr gestartet. Die 15-Jährige gewann beim Reitturnier in Eppelheim bei Heidelberg auf ihrem Pferd Col d'Amour eine Stilspringprüfung der Klasse L. Als einzige Reiterin bekam die Meisterin des Reiterrings Badische Pfalz eine Wertnote von 8,0.

"Die beiden sind einfach unglaublich", schrieb Dana Diekmeier bei Instagram über ihre Tochter und deren Pferd. Es war ein größerer Familienausflug: Auch Delanis jüngere Geschwister Dalina und Divia gingen bei Reit-Wettbewerben an den Start, wie mehrere Videos bei Instagram zeigen. Für Delani ist der Reitsport ein sehr wichtiger Ausgleich zu den schweren Krebstherapien, wie Dennis Diekmeier vor einigen Wochen im dpa-Interview erklärt hatte. "Wir merken das bei Delani jeden Tag. Alleine wenn sie bei ihrem Pferd ist: Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viel Energie ihr das gibt", sagte der ehemalige Fußballprofi, der viele Jahre für den Hamburger SV und den SV Sandhausen spielte.

09:24 Uhr

Fußballstar zeigt Luxus-Fuhrpark: Neymar protzt mit eigenem Batmobil und Privatjet

Auf dem Feld kann Neymar gerade nicht auf sich aufmerksam machen. Zum einen ist in der brasilianischen Liga Winterpause, zum anderen kuriert er eine Verletzung aus. Dafür sorgt der ehemalige Spieler von PSG und Barcelona mit seinem Fuhrpark für Aufmerksamkeit.

08:47 Uhr

Matthias Sammer: Niko Kovac einer wie Heynckes, Hitzfeld, Ancelotti

Klubberater Matthias Sammer traut Trainer Niko Kovac durchaus den großen Wurf beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund zu. Der Kroate könne "definitiv" ein Titel-Trainer für den BVB sein, sagte Sammer im Interview mit der Sport Bild. Aktuell steht Dortmund unter Kovac, der im Februar 2025 übernommen hatte, auf Platz zwei der Tabelle - neun Punkte hinter Spitzenreiter Bayern München. Zuletzt hatte es jedoch Kritik an Kovac gegeben, nachdem der BVB lediglich vier der vergangenen zehn Pflichtspiele gewonnen hatte. Unentschieden in der Liga beim Hamburger SV oder in Freiburg und in der Champions League gegen den FK Bodö/Glimt hatten für Diskussionen gesorgt, dazu war die Borussia im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Bayer Leverkusen ausgeschieden.

"Die Partien, die wir nur remis gespielt haben, hätten wir in der Vergangenheit verloren. Speziell in Hinrunden", merkte Sammer derweil an - und nahm Kovac in Schutz. "Weder Ottmar Hitzfeld, Jupp Heynckes noch Carlo Ancelotti gehörten zu der Kategorie Trainer, die den Fußball mit ihrem Stil außergewöhnlich geprägt haben. Aber sie waren sehr erfolgreich. Und das ist das Wesentliche. Wir sollten sehen, was Niko faktisch verbessert hat: weniger Gegentore, mehr erzielte Tore. Bessere Körperlichkeit, besserer Geist."

08:20 Uhr

Abfangen am Flughafen: Dopingjäger planen für Olympia groß

Die Internationale Test-Agentur (ITA) plant für die Jagd nach Dopingsündern bei den Winterspielen im Februar Gepäckkontrollen schon bei der Ankunft von Olympia-Teilnehmern in Italien. Das bestätigte ITA-Generaldirektor Benjamin Cohen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Wir müssen bereit sein, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Athleten auf die richtigen Substanzen zu testen. Wir sind dabei, eine Vereinbarung mit dem italienischen Zoll und dem Justizministerium zu treffen, damit einige Koffer von ankommenden Delegationen geöffnet werden dürfen", sagte Cohen.

Für eine effizientere Dopingbekämpfung im Wintersport wünscht sich Cohen in Zukunft eine Zusammenarbeit mit noch mehr internationalen Fachverbänden. Bei den bevorstehenden Spielen von Mailand/Cortina d'Ampezzo finden laut Cohen im Curling, Eishockey, Skisport und Biathlon Kontrollen in Eigenregie der jeweiligen Dachorganisationen statt. "Die großen Verbände haben ihre eigenen Systeme. Ich würde nicht sagen, dass dort keine gute Arbeit geleistet wird. Sie haben sehr kompetentes Personal. Der Kampf gegen Doping ist aber so komplex, dass wir zusammenarbeiten sollten", meinte Cohen.

07:34 Uhr

Kurioses Nicht-Tor in Bundesliga: Als der Schnee Haraguchis Treffer vermasselte

Starker Schneefall hält Bundesliga-Profis nicht ab - Fußbälle aber schon. Als 2019 Sturmtief "Eberhard" das Spielfeld in Hannover einschneit, kommt es zu einem der kuriosesten verpassten Tore der Bundesliga-Geschichte.

07:21 Uhr

Kantersieg und große Ehre für deutschen NHL-Riesen

Eishockey-NHL-Edmonton-Oilers-Nashville-Predators-Hauptrunde-Hauptrunde-Partien-87-Spieltag-Fedor-Svechkov-3-v-r-von-den-Nashville-Predators-wird-von-Leon-Draisaitl-2-v-r-von-den-Edmonton-Oilers-gecheckt
Gelungener Abend: Leon Draisaitl (2.v.r.) checkt . Fedor Svechkov (3.v.r.). (Foto: picture alliance/dpa/The Canadian Press)

Angeführt von Deutschlands Eishockey-Star Leon Draisaitl haben die Edmonton Oilers einen Kantersieg in der NHL eingefahren. Gegen die Nashville Predators siegten die Kanadier in der Nacht mit 6:2, Draisaitl steuerte ein Tor und zwei Vorlagen zum Erfolg bei. Oilers-Superstar Conor McDavid schnürte derweil einen Dreierpack. Für Draisaitl und Co. war es der erste Sieg im neuen Jahr, zuletzt hatte Edmonton zweimal nacheinander verloren. Der 30 Jahre alte Kölner kommt in der laufenden Saison in 43 Spielen bislang auf 21 Treffer und 39 Assists, damit liegt er auf Rang fünf der Scorerliste.

Derweil wird Draisaitl am kommenden Samstag vor der Partie gegen die Los Angeles Kings eine besondere Ehre zuteil. Nachdem er Mitte Dezember die Schallmauer von 1000 Scorerpunkten in der Hauptrunde durchbrochen hatte, wird er im Beisein seiner Familie ausgezeichnet.

Seattle Kraken gewann indessen ohne Torhüter Philipp Grubauer das Duell mit den Boston Bruins um Ex-Bundestrainer Marco Sturm mit 7:4. Während Grubauer nach zuletzt starken Leistungen nicht zum Einsatz kam, war es für Seattle der vierte Sieg in Serie.

06:59 Uhr

Für Zverev beginnt das Tennis-Jahr mit einer herben Enttäuschung

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Alexander Zverev und Co. sind beim United Cup in der Gruppenphase ausgeschieden.

Mit einem Sieg gegen Tallon Griekspoor hat der Pole Hubert Hurkacz das Aus des deutschen Tennis-Teams beim United Cup besiegelt. Schon vor den weiteren Partien zwischen Polen und den Niederlanden hatte die deutsche Mannschaft um Alexander Zverev nach der eigenen Niederlage gegen Polen praktisch keine Chance mehr aufs Weiterkommen - einzig ein glattes 3:0 der Niederlande hätte rechnerisch eine Möglichkeit ergeben. Hurkacz gewann sein Match 6:3, 7:6 (7:4).

Deutschland hatte am Montag 0:3 gegen Polen verloren, wobei vor allem Zverev beim 3:6, 4:6 gegen Hurkacz enttäuschte. Er kassierte seine erste Niederlage in diesem Jahr. Zum Auftakt hatte die deutsche Mannschaft die Niederlande 3:0 bezwungen. Die drei Gruppenersten und der jeweils beste Gruppenzweite in Sydney und Perth qualifizieren sich für das Viertelfinale. Der United Cup dient als Vorbereitung auf die Australian Open. Das erste Grand-Slam-Turnier der Saison beginnt am 18. Januar in Melbourne.

06:29 Uhr

Bayers gigantischer Trainer-Flop hat einen neuen Job

Gut vier Monate nach seinem Kurzzeit-Gastspiel als Trainer bei Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat Erik ten Hag einen neuen Job gefunden. Der Niederländer übernimmt zum 1. Februar den Posten des Technischen Direktors beim FC Twente Enschede in der Ehrendivision. Dort tritt ten Hag die Nachfolge von Jan Streuer an, wie der Klub mitteilte.

Ten Hag war in Leverkusen auf Meistercoach Xabi Alonso gefolgt, Anfang September musste er nach nur zwei Bundesliga-Spielen aber schon wieder gehen. Zuvor hatte der 55-Jährige unter anderem Englands Rekordmeister Manchester United und den niederländischen Top-Klub Ajax Amsterdam trainiert.

Ten Hag hat aber auch eine lange Vergangenheit in Enschede. Bei Twente war er einst als Spieler, Jugendtrainer und Assistenzcoach tätig. "Es ist wunderbar und etwas ganz Besonderes, zum FC Twente zurückzukehren. Meine Fußball- und Trainerkarriere begann hier", sagte ten Hag. Er wolle mithelfen, "die technische Basis des FC Twente zu stärken, damit der Verein sein Potenzial als regionales Aushängeschild nachhaltig ausschöpfen kann."

05:46 Uhr

Ab zu Real? Bayerns Abwehrboss äußert sich zu Vertragsgesprächen

Abwehrchef Dayot Upamecano spielt in Sachen Vertragsverlängerung beim FC Bayern weiter auf Zeit. "Für mich gibt es keinen Druck", sagte der französische Fußball-Nationalspieler nach dem Testspielsieg der Münchner bei RB Salzburg (5:0), "wir reden, alles gut." Auch er hoffe allerdings, "dass es bald eine Lösung gibt und ich weitermachen kann", bekannte der 27-Jährige, dessen auslaufendes Arbeitspapier der Rekordmeister gerne verlängern würde. "Upa hat ein Angebot von uns vorliegen, das wir auch noch mal verbessert haben", sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen erst am vergangenen Sonntag bei einem Fanklub-Besuch.

Dreesen drückte dort aufs Tempo. "Wenn man ein Kaugummi zu lange kaut, ist der Geschmack irgendwann raus. Deshalb darf sich das nicht wie Kaugummi ziehen", betonte Dreesen: "Ich glaube, das, was er jetzt da liegen hat, das sollte er unterschreiben, denn es wird nicht besser. "Upamecano meinte, es gebe da "keine Deadline". Er spreche mit den Münchner Verantwortlichen Max Eberl und Christoph Freund, den Rest regle sein Berater. "Alles gut mit allen, ich bin sehr, sehr zufrieden, für diesen großen Verein zu spielen, konzentriere mich auf mich und auf den Platz." Upamecano ist bei Real Madrid im Gespräch.