Der Sport-Tag

Der Sport-TagEM-Verschiebung kostet "Hunderte Millionen Euro"

22.03.2020, 09:20 Uhr
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Aleksander Ceferin rechnet mit der Solidarität der Verbände. (Foto: imago images / Sven Simon)

Uefa-Präsident Aleksander Ceferin rechnet aufgrund der Verschiebung der EURO ins Jahr 2021 mit erheblichen finanziellen Einbußen für die Europäische Fußball-Union. "Klar ist, dass die Uefa durch die Austragung der EM im kommenden Jahr Hunderte Millionen Euro verlieren wird", sagte der Slowene in der Welt am Sonntag: "Die EM ist unser Aushängeschild und sie ist in jeder Vier-Jahres-Periode die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle. Daher ist klar: Wir haben das größte Opfer gebracht."

Ceferin dementierte Meldungen, wonach die UEFA von Ligen und Klubs eine Entschädigung in Höhe von 300 Millionen Euro verlangt habe. "Man hat uns versprochen, sich solidarisch mit uns zu zeigen, wenn es nötig ist. Das war alles, und das reicht für den Moment", sagte der 52-Jährige. Die UEFA habe Reserven in Höhe von 575 Millionen Euro, die man für die Bewältigung der finanziellen Ausfälle nutzen werde.

Quelle: ntv.de