Der Sport-TagEr hat ja gerade Zeit: Djokovic lässt sich zum Ehrenbürger ernennen
Novak Djokovic hat die Affäre um seine Reise zu den Australian Open ohne notwendige Corona-Impfung in der Balkan-Region erwartungsgemäß kaum Sympathien gekostet. Zwölf Tage nach seiner Ausweisung vom Fünften Kontinent durch ein australisches Bundesgericht erhielt der serbische Tennis-Weltranglistenerste in der montenegrinischen Kleinstadt Budva die Ehrenbürgerschaft verliehen. Bei der Laudatio auf Djokovic nannte Budvas Bürgermeister Marko Carevic den Gewinner von 20 Grand-Slam-Turnieren als "anerkannten Humanisten und Philanthropen". Ein Statement in der Öffentlichkeit gab Djokovic nicht ab.
Montenegro hat für Djokovic emotional eine besondere Bedeutung. 2014 heiratete der "Djoker" in der ehemaligen Teilrepublik des ehemaligen Jugoslawiens seine Frau Jelena. Nach seiner Rückkehr von Down Under in der vergangenen Woche war Djokovic schon einmal für den Besuch des orthodoxen Klosters Ostrog und ein Treffen mit Bischof Joanikije, dem Patriarchen der serbisch-orthodoxen Kirche in Montenegro, in das Balkanland gereist.