Der Sport-TagEskalation im Nahen Osten hat Auswirkungen auf Formel-1-Saisonstart
Durchkreuzte Reisepläne, rund 1000 Flug-Umbuchungen für Mitarbeiter - aber grünes Licht für den Saisonstart: Der Auftakt der Formel 1 in Australien (Sonntag, 5 Uhr bei Sky und im Liveticker bei ntv.de) ist trotz der Eskalation im Nahen Osten und dem weitgehend eingestellten Luftverkehr in der Region nicht gefährdet. Das versicherte Travis Auld, der Geschäftsführer des Grand Prix in Melbourne. Nach Gesprächen mit der Formel-1-Führung sagte Auld auf einer Pressekonferenz, dass "alle zum Rennen bereit sein werden. Die Fans werden keinen Unterschied bemerken." Einige Fahrer und Teammitglieder seien bereits in Australien.
Viele der Fahrer, Ingenieure, Teamchefs und andere Mitarbeiter sind in Europa ansässig. Der Nahe Osten ist ein wichtiger Flugknotenpunkt auf dem Weg nach Melbourne. Wegen der gegenseitigen US-israelischen und iranischen Angriffe finden derzeit allerdings keine Flugbewegungen an wichtigen Drehkreuzen wie Dubai oder Doha statt.
Im Gespräch mit dem Fernsehsender Channel Nine ergänzte Auld, dass fast 1000 Mitarbeiter der Formel 1 gezwungen waren, ihre Flüge umzubuchen. Rund 500 von ihnen sollen aus Europa nun mit drei Charterflugzeugen eingeflogen werden .Die gesamte Fracht sei bereits vor Ort und "bereit zum Transport", sagte Auld. Die Autos würden in ihren Containern auf dem Kurs im Albert Park bereitstehen, um in die Teamgaragen entladen zu werden: "Wir sind sehr zuversichtlich, dass es keine Auswirkungen geben wird."