Der Sport-Tag

Der Sport-TagF1-Stars sollen offenbar den Mund halten und Gas geben

01.12.2024, 16:24 Uhr

Der Präsident des Internationalen Automobilverbands FIA hat die öffentliche Kritik der Formel-1-Fahrer mit klaren Worten abgeschmettert. "Das ist nicht ihr Business, sorry", sagte Mohammed Ben Sulayem dem Fachportal "autosport.com". In einem Brief der Pilotenvereinigung GPDA hatten die Fahrer auch das Vorgehen des 63 Jahre alten Funktionärs aus Dubai moniert.

Dabei war es auch um Strafen bis zu gemeinnütziger Arbeit für Weltmeister Max Verstappen wegen Fluchens bei einer FIA-Pressekonferenz gegangen. Der Niederländer hatte das Fahrverhalten seines Red Bull beschrieben. In dem offenen Brief hatten die Piloten auch eine klare Ansage an Ben Sulayem gerichtet: "Wir fordern den FIA-Präsidenten auf, auch seinen eigenen Ton und seine Sprache zu überdenken, wenn er mit unseren Fahrern oder über sie spricht." Ben Sulayem hatte im Zusammenhang mit dem Fluchen gesagt: "Wir sind keine Rapper."

Er sei auch ein Rennfahrer, betonte der ehemalige Rallye-Pilot an der Spitze der FIA. Er respektierte die Fahrer, stellte dabei aber auch seine Sichtweise klar: "Lasst sie fahren und darauf konzentrieren, was sie am besten können, nämlich Rennen fahren."

Quelle: ntv.de