Der Sport-TagFechter Hartung sieht Impf-Nachteil für deutsche Top-Athleten
Der deutsche Athletensprecher und Fechter Maximilian Hartung sieht die deutschen Top-Sportler mit Blick auf die Olympischen Spiele in Tokio beim Impfen beeinträchtigt. "Der Nachteil ist jetzt schon immens und wird von jeden Tag größer", sagte der Vorsitzende der Interessenvertretung Athleten Deutschland.
In den Sportarten, in denen man auf starke Gegner angewiesen sei, sei jede Woche, in der man nicht so trainieren könne, wie man das aus der Zeit vor der Pandemie gewöhnt war, ein massiver Nachteil. "Viele meiner Konkurrenten sind bereits geimpft oder haben durch eine überstandene Infektion einen Immunschutz und können sich freier bewegen", sagte Hartung. Während in Deutschland die Athleten sich nicht Vordrängeln wollen, werden die Olympia-Starter in anderen Ländern bevorzugt geimpft. Für ihn sei trotzdem klar, dass diejenigen mit einem hohen Risiko schwer zu erkranken genauso Priorität haben müssten wie medizinisches Personal. "Sobald diese ersten Gruppen geimpft sind, würde ich mich sehr freuen, wenn auch wir Sportler schnell geimpft werden können - mir persönlich ist es egal mit welchem der zugelassenen Impfstoffe."