Der Sport-Tag

Der Sport-Tag"Geht woanders haten": DFB reagiert auf Hass gegen Nationalspielerin

29.11.2023, 12:56 Uhr

Der Deutsche Fußball-Bund hat Nationalspielerin Svenja Huth gegen homophobe Kommentare auf der Plattform X verteidigt. "Wir kommentieren, moderieren und blocken zum Teil. Bedauerlicherweise ist das also schon die moderierte Variante. Umso mehr freuen wir uns über positives Feedback und Gegenstimmen. Wichtig!", schreibt der DFB.

  • Der Verband hatte nach der Ankunft des deutschen Teams vor dem Nations-League-Spiel in Rostock gegen Dänemark (Freitag, 20.30 Uhr/ZDF und im ntv.de-Liveticker) ein Foto gezeigt, das die Vizekapitänin vom VfL Wolfsburg mit ihrer Lebensgefährtin Laura und einem Kinderwagen zeigt.

  • Das Paar war nach der Weltmeisterschaft in Australien erstmals Eltern ihres Sohnes Emil geworden. Die 32-jährige Huth hatte in verschiedenen Medien offen über die künstliche Befruchtung gesprochen, die ihre Lebensgefährtin in Spanien vorgenommen hatte.

  • Bei X äußern nun Personen ihren Unmut über das Familienmodell und eine "kranke Gesellschaft". "Wir haben schon sehr viele ausgeblendet", schrieb der DFB zur Kritik einer Userin, die die Löschung dieser Hass-Kommentare verlangte, und antwortet an manchen Stellen mit Humor. Außerdem heißt es vonseiten des Verbandes: "Geh doch bitte woanders haten. Danke."

Quelle: ntv.de