Superstar sorgt für außergewöhnlichen Olympia-Moment
US-Sängerin Mariah Carey wird bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina d'Ampezzo für einen besonderen Moment sorgen. Der Superstar werde auf Italienisch ein "wunderschönes Lied singen und sie wird viele von uns verzaubern", sagte der Kreativdirektor der Eröffnungsshow, Marco Balich.
Die Organisatoren setzen bei der Show am 6. Februar, mit der die Winterspiele offiziell eröffnet werden, auf ein Aufgebot prominenter Gäste. Neben Carey wurden bereits der italienische Tenor Andrea Bocelli sowie die Sängerin Laura Pausini angekündigt. Balich enthüllte nun weitere Stargäste: die Schauspieler Pierfrancesco Favino, Sabrina Impacciatore und Matilda De Angelis.
Kein Obst im Haus: Bittere Pleite für Bayern-Basketballer
Die Basketballer des FC Bayern München haben im Kampf um die Playoff-Plätze der EuroLeague einen schweren Rückschlag erlitten. Gegen den Tabellenletzten Partizan Belgrad verlor der deutsche Meister mit 63:67 (32:34). Nach drei Heimsiegen in Serie im Europapokal haben die Bayern damit wieder eine Niederlage in eigener Halle hinnehmen müssen. Mit einer Bilanz von acht Siegen und 15 Niederlagen bleiben sie im hinteren Tabellendrittel.
Die Bayern waren zu Beginn offensiv von der Rolle und erzielten im ersten Viertel nur sieben Punkte. Nach einem 0:15-Lauf lagen die Münchener mit 5:18 zurück. Das Fehlen des erkrankten Basketball-Nationalspielers Andreas Obst, der die Bayern in den vergangenen Wochen geschultert hatte, machte sich bemerkbar.
Liverpool-Trainer "bestätigt" wildeste Alonso-Gerüchte
Der in der Kritik stehende Liverpool-Trainer Arne Slot hat schlagfertig auf eine Frage zu einem möglichen Nachfolger Xabi Alonso reagiert. Bei der Pressekonferenz vor der Champions-League-Partie bei Olympique Marseille antwortete Slot auf die Frage, ob ihn die Gerüchte verletzen würden und ob Alonso ihn schon angerufen habe, ironisch: "Ja, er hat mich angerufen und gesagt: 'Was denkst du über das Team? Ich übernehme nämlich in sechs Monaten. Kannst du mir schon ein bisschen mehr erzählen?' Nein, nein, nein...", sagte der Holländer lachend. "Das ist eine der seltsamsten Fragen, die mir je gestellt wurden. Was soll man dazu sagen?"
Slot, der mit dem FC Liverpool in der Premier League als Vierter schon 15 Punkte hinter Spitzenreiter FC Arsenal liegt und auch in der Champions League zurzeit nur einen Mittelfeld-Platz belegt, bemühte sich dann trotzdem um eine Antwort: "Ich arbeite seit etwas mehr als 18 Monaten hier und mir gefällt meine Arbeit hier sehr. Wir haben die Meisterschaft gewonnen und in dieser Saison nun mehr zu kämpfen, das ist offensichtlich."
Berichten zufolge soll Alonso nach seinem Aus als Trainer bei Real Madrid eine mehrmonatige Auszeit planen - und anschließend in der Premier League einen Job annehmen wollen.
Lebensgroße Statue von Sport-Legende plötzlich verschwunden
Eine lebensgroße Statue der verstorbenen spanischen Golf-Legende Seve Ballesteros ist offenbar aus seiner Heimatstadt Pedrena gestohlen wurden. "Die örtliche Polizei und die spanische Guardia Civil haben Ermittlungen aufgenommen, um diesen bedauerlichen Vorfall aufzuklären, bei dem alles auf einen Diebstahl hindeutet", hieß es in einem Statement des Rathauses der Gemeinde Marina de Cudeyo, in der Pedrena liegt.
Die Statue, die Ballesteros' Jubel nach seinem Sieg bei den British Open 1984 darstellt, war 2017 in einem Park in Pedrena aufgestellt worden. Nach ihrem Verschwinden herrsche nun "Empörung, Ungläubigkeit und Traurigkeit", sagte Pedro Perez, Bürgermeister von Marina de Cudeyo. Ballesteros gewann zwischen 1979 und 1988 fünf Major-Turniere. Am 7. Mai 2011 starb er im Alter von nur 54 Jahren aufgrund eines Hirntumors.
Die sportlichen Schlagzeilen
Riesige Autobahn-Prügelei von Fußballfans hat drastische Konsequenzen
Das italienische Innenministerium hat Fans der Fußball-Erstligisten AS Rom und AC Florenz bis zum Ende der laufenden Saison die Teilnahme an Auswärtsspielen verboten. Anlass sind schwere Ausschreitungen zwischen den Anhängern beider Vereine am vergangenen Sonntag auf der Autobahn A1 bei Casalecchio di Reno nahe Bologna.
Nach Angaben der Behörden lieferten sich dort rund 200 Ultras auf dem Standstreifen der Autobahn gewaltsame Auseinandersetzungen, bei denen Helme und Eisenstangen eingesetzt wurden. Das Ministerium verwies in seiner Anordnung zudem auf frühere schwere Vorfälle in Italien und im Ausland, an denen beide Fangruppen beteiligt gewesen seien.
Zugleich wurde kritisiert, dass bislang keine konsequenten Maßnahmen wie individuelle Stadion- oder Reiseverbote gegen identifizierte Gewalttäter verhängt worden seien. Das Auswärtsverbot soll nach Angaben des Innenministeriums der Vorbeugung weiterer Gewalttaten dienen.
Erst vor wenigen Tagen hatte die Polizei in der italienischen Hauptstadt für das Heimspiel der Römer in der Europa League am Donnerstag (21 Uhr/RTL und im Liveticker bei ntv.de) gegen den VfB Stuttgart ein verschärftes Sicherheitskonzept angekündigt.
Bob Hanning schreibt EM-Geschichte mit Italiens Handballern
Bob Hanning hat Italiens Handballer zum ersten EM-Sieg seit 28 Jahren geführt. Die Azzurri gewannen zum Vorrundenabschluss gegen Polen mit 29:28 (15:13) und verlassen das Turnier nach den Niederlagen gegen Island und Ungarn zumindest mit einem Erfolgserlebnis. Schon vor der Partie hatte fest gestanden, dass die Südeuropäer keine Chance auf die zweite Turnierphase haben.
"Wir schreiben Geschichte für Italien. Wir sind überglücklich. Ich habe keine Worte für das, was gerade passiert ist", sagte Italiens Spieler Andrea Parisini den Tränen nahe. Für den ehemaligen DHB-Vizepräsidenten Hanning, der das Amt im Vorjahr übernommen hatte, war es das erste große Turnier an der Seitenlinie der Italiener.
Italien hatte bislang erst einmal an einer Europameisterschaft teilgenommen - vor 28 Jahren im eigenen Land. Nach zwei Siegen und vier Niederlagen beendeten die Italiener das Turnier damals auf Platz elf. Für die Olympischen Spiele konnte sich die Auswahl noch nie qualifizieren, für eine Weltmeisterschaft zweimal.
Freiburg-Fans boykottieren EL-Heimspiel
Aufgrund erhöhter Sicherheitsvorkehrungen bleiben Teile der aktiven Fanszene des SC Freiburg dem Europa-League-Heimspiel gegen Maccabi Tel Aviv fern. Nachdem der Fußball-Bundesligist im Hinblick auf die politische Lage schärfere Maßnahmen für die Partie am Donnerstag (18.45 Uhr/RTL+ und im Liveticker bei ntv.de) gegen den israelischen Rekordmeister verkündet hatte, gaben mehrere Gruppierungen in einer gemeinsamen Stellungnahme den Boykott bekannt.
Darin ist von einer "Gesamtkulisse" die Rede, "die so gravierend in fankulturelle Freiheiten eingreift, dass wir uns entschieden haben, dem Spiel fernzubleiben". Man sei sich "der aktuellen Konflikte und ihrer Tragweite bewusst, welche die Möglichkeit einer Fankurve zur Positionierung im Rahmen eines Fußballspiels bei Weitem übersteigen", hieß es: "Wir verwehren uns gegen eine bewusste Missinterpretation unserer Entscheidung."
Zugleich werde man es nicht dulden, "dass Einzelne unser Fernbleiben ausnutzen, um diesen Bereich für ihre politische Agenda zu instrumentalisieren", schrieben die Fangruppen weiter, zudem wurde der Wunsch geäußert, dass andere SC-Anhänger diesem Beispiel folgen.
Hansi Flick verrät, was längst alle wissen
Der Wechsel von Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona zum FC Girona ist offenbar perfekt. Das bestätigte Trainer Hansi Flick. "Heute Morgen hat Marc gesagt, dass er nach Girona geht", sagte der 60-Jährige vor dem Königsklassenduell bei Slavia Prag. Eine offizielle Bestätigung beider Vereine steht bislang noch aus.
Ter Stegen, der seinen Stammplatz beim Tabellenführer der spanischen Primera División verloren hatte, schließt sich dem Ligarivalen bis zum Saisonende an, um seine Einsatzchancen bei der Fußball-WM im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) zu erhöhen.
"Ich finde, Marc ist ein fantastischer Torwart. Wir haben uns für die Zukunft des Vereins anders entschieden, und ich denke, das war die richtige Entscheidung", sagte Flick: "Aber ich wünsche ihm alles Gute, denn er ist ein fantastischer Torwart und vielleicht sehen wir ihn ja in der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft. Ich drücke ihm die Daumen dafür. Ich denke, er hat gute Chancen."
Bundesliga verkündet positive Zahlen
Die zu Saisonbeginn eingeführte längere Nachspielzeit in den Partien der Fußball-Bundesliga hat zu einer gestiegenen Nettospielzeit geführt. Mit Stand vom 18. Spieltag rollt der Ball im Schnitt 58:29 Minuten pro Begegnung, in der Vorsaison waren es 57:31 Minuten. Die Zahlen präsentierte Schiedsrichterboss Knut Kircher.
In der Bundesliga wird in der laufenden Spielzeit durchschnittlich 9:49 Minuten pro Partie nachgespielt, in der Vorsaison waren es 7:50 Minuten. Die Steigerung, die unter anderem aus den mittlerweile pauschalen Regelungen beispielsweise bei Auswechslungen resultiert, beträgt also knapp zwei Minuten. In der 2. Liga wird über zwei Minuten länger nachgespielt (10:32 Minuten im Vergleich zu 8:13 Minuten in der Vorsaison). Dort ist die Nettospielzeit dennoch leicht gesunken - von 55:37 Minuten auf 55:03 Minuten.
Zudem hat die Einführung der halbautomatischen Abseitstechnologie die Entscheidungsfindung bei engen Szenen deutlich beschleunigt. Die sogenannte "Checkdauer" ist von durchschnittlich 45 auf 23 Sekunden gesunken. "Wir hatten zuletzt auch keine technischen Probleme mehr, der Anbieter arbeitet derzeit noch an einer verbesserten Animation", sagte Kircher. Laut Kircher arbeitet der Weltverband FIFA mittlerweile an einer vollautomatischen Technologie, die den Schiedsrichtern die Entscheidung via Headset direkt mitteilt: "Ob die kommen wird, wissen wir nicht. Es wird getestet."
Vincent Kompany warnt den FC Bayern, aber ...
Vincent Kompany hat eine ganz eigene Geschichte mit Royale Union Saint-Gilloise. Als Trainer von Belgiens Rekordmeister RSC Anderlecht verlor er in seiner Heimat vier von fünf Partien gegen den aktuellen belgischen Fußball-Champion. Nun kommt es am Mittwoch (21 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) in der Champions League zum Wiedersehen - aber unter anderen Vorzeichen.
"Es waren andere Zeiten, jetzt ist es eine andere Situation", sagte Kompany vor dem Premierenduell des FC Bayern München mit dem Team von Saint-Gilloise. Die Favoritenrolle liegt eindeutig beim deutschen Rekordmeister, der noch dazu daheim möglichst den vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale klarmachen möchte.
Kompany äußerte großen Respekt für die konstant gute Arbeit, die bei Union geleistet werde. "Und es ist ein Verein, der die Underdog-Rolle kennt", sagte der 39 Jahre alte Belgier: "Das ist kein leichter Gegner. Die machen sehr gute Arbeit und haben super talentierte Spieler." In der laufenden Saison spielten die Bayern bereits gegen einen Gegner aus Kompanys Heimatland: Gegen Club Brügge gewannen die Münchner dabei in der Allianz Arena im vergangenen Oktober mit 4:0.
Ex-Mercedes-Boss legt bittere Hülkenberg-Geschichte ohne Happy End offen
Nico Hülkenberg stand für die Saison 2013 ganz oben bei Mercedes auf der Liste. Das hat der damalige Silberpfeil-Teamchef Ross Brawn verraten. "Als ich bei Mercedes war, hätten wir Nico beinahe an Bord geholt", erzählte Brawn bei "Formula1.com". Damals sei unklar gewesen, ob Superstar Lewis Hamilton den silbernen Avancen erliegen würde. "Nico stand bereit, falls es nichts werden sollte."
Von Hülkenberg sei er nach den Sondierungen schwer beeindruckt gewesen, so der Brite weiter. "Er hat sich während dieser Gespräche sehr reif verhalten. Ich habe ihm offen gesagt, dass er eine Chance hat, aber dass alles von Lewis' Entscheidung abhängt." Dass der 38-Jährige erst in der Vorsaison in Silverstone erstmals auf dem Podest stand, "ist kaum vorstellbar", sagte der 71-Jährige.
Hamilton entschied sich erst in der Schlussphase der Saison 2012 nach einem Besuch von Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda für einen Wechsel von McLaren zum deutsch-britischen Werksteam. Damals keine Selbstverständlichkeit: In der Saison 2012 mischte McLaren um Siege mit, Mercedes fuhr der Musik hinterher.
Bundesligist setzt auf "Riesen-Riesen-Chance" in der Königsklasse
Interimscoach Dennis Schmitt will bei seinem Debüt ausgerechnet in der Champions League für die Wende bei Eintracht Frankfurt sorgen. Der 32-Jährige gab sich bei seiner ersten Pressekonferenz überaus optimistisch, dass seine ersten Trainingseinheiten fruchten. "Weil wir morgen eine Riesen-Riesen-Chance haben, uns ein Endspiel nächste Woche zu Hause zu erarbeiten. Und da brennen die Jungs drauf", sagte der 32-Jährige vor der Partie am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) bei Karabach Agdam in Aserbaidschan.
Nach bisher nur vier Punkten aus sechs Spielen muss der Bundesligist unbedingt die Partie in Baku und die letzte der Ligaphase gegen Tottenham Hotspur am 28. Januar gewinnen, um noch eine Chance aufs Weiterkommen zu haben. "Ich sehr, sehr zufrieden mit den ersten beiden Tagen. Wir fahren mit einem guten Gefühl, wir haben bislang einen großen Schritt nach vorn gemacht", sagte Schmitt. Nach der Trennung von Chefcoach Dino Toppmöller am Sonntag gilt der U21-Trainer nur als Übergangslösung bei der Eintracht, die wegen der UEFA-Sanktionen auf eigene Fans in Baku verzichten muss. Unterstützt wird Schmitt unter anderem von Klub-Legende und Ex-Torjäger Alexander Meier.
Warum DFB-Keeper ter Stegen in den Abstiegskampf wechselt
Eigentlich soll er in der deutschen Nationalmannschaft das Urgestein Manuel Neuer ersetzen. Doch immer wieder fällt Marc-André ter Stegen verletzt aus, im Sommer setzt ihm sein FC Barcelona eine neue Nummer 1 vor die Nase. Nun wechselt der Keeper den Arbeitgeber - die Wahl überrascht.
Trotz Nagelsmann-Lob: Bayer-Juwel erklärt seine DFB-Absage
Mit Algerien schafft es Ibrahim Maza bis in das Viertelfinale des Afrika-Cups - dabei hätte er auch für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft spielen können. Die Partien in Marokko seien "ein super Erlebnis, ein schönes Turnier" gewesen, sagte der 20-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Duell seiner Leverkusener gegen Olympiakos Piräus (21 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de). Im vergangenen Herbst war Mazas Name neben etwa Can Uzun einer derer, die für die DFB-Elf hätten spielen können - sich aber dann für ein anderes Land entschieden.
Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann hätte Maza - wie schon in den U-Mannschaften - gerne im DFB-Dress gesehen. "Wenn er mich meint, ist es was Schönes", erklärte der Mittelmann. Aber: "Ich bin halt ein Multi-Kulti-Junge mit drei verschiedenen Nationalitäten - mit Deutschland, Algerien und Vietnam. Und ich hätte auch für Vietnam spielen können. Aber ich habe mich am Ende aus verschiedenen Gründen für Algerien entschieden. Ich liebe alle drei Länder. Zum Schluss sind es verschiedene Gründe, die sind privat". Mazas Vater stammt aus Algerien, der 20-Jährige besucht das Land regelmäßig.
Hier laufen die WM-Spiele des DFB: ARD und ZDF klären Aufteilung
Die öffentlich-rechtlichen Sender wechseln sich mit der Übertragung der Spiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada ab. Demnach ist der Auftakt der Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann in der Gruppe E gegen Neuling Curacao am 14. Juni in der ARD zu sehen, auch die letzte Begegnung in der Vorrunde gegen Ecuador wird im Ersten übertragen. Das ZDF zeigt das zweite Spiel gegen die Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire).
Im ZDF wird auch ein mögliches Sechzehntel- sowie Viertelfinale der DFB-Elf zu sehen sein, in der ARD ein mögliches Achtel- und Halbfinale mit deutscher Beteiligung. Das Endspiel am 19. Juli sicherte sich das ZDF, wie auch das Eröffnungsspiel zwischen Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika am 11. Juni. Insgesamt übertragen die Sender 60 Spiele des Turniers live.
Alle 104 Partien gibt es bei MagentaTV, der Sender zeigt 44 Spiele davon exklusiv, unter anderem die Duelle zwischen den Niederlanden und Japan, zwischen Frankreich und dem Senegal sowie Spanien gegen Saudi-Arabien an den ersten beiden Gruppenspieltagen.
Cristiano Ronaldo besiegt Juventus Turin vor Gericht
Cristiano Ronaldo hat einen Rechtsstreit mit seinem früheren Klub Juventus Turin gewonnen. Das Turiner Arbeitsgericht wies den Einspruch von Juventus gegen das Urteil vom 17. April 2024 im Streit um die Gehälter der Saison 2020/21 zurück. Der Portugiese muss demnach die von Juve geforderten 9,7 Millionen Euro nicht zurückzahlen. Der Richter erklärte sämtliche Einwände des Rekordmeisters für unbegründet. In dem Verfahren ging es um Gehaltszahlungen, die während der Corona-Pandemie in der Saison 2020/21 aufgeschoben worden waren. Ronaldo stand von 2018 bis 2021 bei Juventus unter Vertrag.
Viele Profifußballer verzichteten während der Pandemie auf ihr Gehalt oder auf Teile davon. Die Turiner hatten argumentiert, Ronaldo habe freiwillig auf fast zehn Millionen Euro verzichtet. Dieser Darstellung folgte das Gericht jedoch nicht. Juventus muss nun zudem die Kosten des Berufungsverfahrens in Höhe von rund 50.000 Euro tragen. Laut Gazzetta dello Sport prüft der Klub dennoch, ob weitere rechtliche Schritte möglich sind.
Klopp "genießt" Freiheiten - und räumt mit Gerüchten auf
Seit einem Jahr ist Ex-BVB- und Ex-Liverpool-Trainer Jürgen Klopp als "Global Head of Soccer" bei Red Bull angestellt. Im exklusiven RTL-Interview spricht er über neue Freiheiten und räumt mit Gerüchten auf.
Spektakulärer Transfercoup bei Schalke 04 wird offenbar konkreter
Der Wechsel von Altstar Edin Dzeko zu Schalke 04 steht offenbar kurz bevor. Nach Informationen von Sky und der "Bild"-Zeitung haben sich der 39 Jahre alte Stürmer und der Zweitliga-Spitzenreiter bereits über einen Transfer geeinigt. Demnach stehen nur noch die Gespräche zwischen Schalke und dem italienischen Erstligisten AC Florenz über die Ablösemodalitäten aus. Der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig steht bei der abstiegsbedrohten Fiorentina noch bis zum Sommer unter Vertrag. Bislang hat Schalke in der Winter-Transferperiode noch keine neuen Spieler verpflichtet, besonders in der Offensive drückt aber der Schuh. Nach 18 Spieltagen stehen lediglich 22 Tore zu Buche.
Dzeko, 2009 deutscher Meister mit dem VfL Wolfsburg, ein Jahr später Torschützenkönig, danach zweimal englischer Champion mit Manchester City, ist in Florenz unzufrieden, kam bislang nur selten über eine Jokerrolle hinaus. Der 146-malige Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina (72 Tore) hat angeblich einen guten Draht zu Schalke-Trainer Miron Muslic, der als Kind vor dem Bürgerkrieg in Bosnien nach Österreich flüchtete, und Abwehrchef Nikola Katic, der seit 2024 sein Mitspieler im bosnischen Team ist.
Jannik Sinner enttäuscht seine Fans ein wenig - und zieht in die nächste Runde ein
Seine Fans hätten wohl mehr gewollt: Titelverteidiger Jannik Sinner hat zum Auftakt bei den Australian Open nur kurz auf dem Platz stehen müssen. Der Italiener führte in Melbourne in seinem ersten Match mit 6:2, 6:1, als sein französischer Gegner Hugo Gaston wegen einer Verletzung aufgeben musste.
Die Zuschauer in der Rod Laver Arena bekamen Sinner so nur 68 Minuten zu sehen. Der Weltranglisten-Zweite hat das erste Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison in den vergangenen beiden Jahren gewonnen. Auch in dieser Saison ist er zusammen mit dem Weltranglisten-Ersten Carlos Alcaraz aus Spanier der große Favorit auf den Titel.
Struff schafft unrühmliches zehntes Melbourne-Jubiläum
Tennis-Routinier Jan-Lennard Struff hat bei den Australian Open den Einzug in die zweite Runde verpasst. Der Davis-Cup-Profi musste sich dem Tschechen Vit Kopriva in fünf Sätzen mit 6:4, 2:6, 6:2, 3:6, 1:6 geschlagen geben. Für Struff war es bereits die zehnte Erstrunden-Niederlage in Melbourne.
Damit sind bei den Männern nur noch zwei Deutsche dabei. Alexander Zverev bekommt es in seinem Zweitrundenspiel an diesem Mittwoch (8.30 Uhr MEZ/Eurosport) mit dem Franzosen Alexandre Müller zu tun. Zuvor trifft Yannick Hanfmann auf den Weltranglisten-Ersten Carlos Alcaraz aus Spanien. Daniel Altmaier war wie Struff in der ersten Runde ausgeschieden.
Seltener Schlagabtausch: Eishockey-Torhüter prügeln aufeinander ein
Im Eishockey sind tätliche Auseinandersetzungen unter den Spielern auf dem Eis keine Seltenheit. Doch beim Spiel zwischen den Florida Panthers und den San Jose Sharks prügeln sich plötzlich die beiden Torhüter.
DFB-Star verlässt Barça: Ter Stegens Wechsel hängt nur noch am Medizincheck
Der Wechsel von Fußball-Nationaltorwart Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona zum FC Girona steht unmittelbar bevor. Der 33-Jährige gehört nicht zum Kader der Katalanen für das Champions-League-Spiel morgen bei Slavia Prag.
Stattdessen erteilte Barça laut spanischen Medien seinem Ex-Kapitän die Erlaubnis, heute zum Medizincheck nach Girona zu reisen. Sollte da alles glattlaufen, wechselt ter Stegen auf Leihbasis bis zum Saisonende zum abstiegsbedrohten Ligakontrahenten - der allerdings mit zuletzt drei Siegen in Serie eine beeindruckende Serie hingelegt hat und sich von den Abstiegsrängen entfernt hat. Mit nur einem Gegentor in den letzten knapp 300 Ligaminuten beeindruckte die einstige Schießbude der Liga auch defensiv.
Mit dem Wechsel hofft der Ex-Gladbacher auf mehr Spielpraxis, um bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada als Nummer eins im Tor der deutschen Nationalmannschaft zu stehen. Ter Stegen war 2014 zum FC Barcelona gewechselt, in den letzten Jahren war der Deutsche Kapitän des Großklubs. Doch nach einer schweren Knieverletzung im Herbst 2014 kehrte er nicht mehr ins Tor der Katalanen zurück
Wilde England-Gerüchte um Niko Kovac
Borussia Dortmund spielt unter Niko Kovac zwar selten schön, aber ziemlich erfolgreich. Die gute Arbeit des BVB-Trainers soll nun den dauerkriselnden Premier-League-Giganten Manchester United auf den Plan gerufen haben. Wie "Sky" berichtet, steht Kovac auf der Shortlist der Red Devils, die für den kommenden Sommer einen Nachfolger für den entlassenen Ruben Amorim beziehungsweise Interimsnachfolger Michael Carrick suchen.
United soll sich bereits nach Kovacs Situation erkundigt haben, federführend dabei ist demnach Manchesters deutscher Manager Christopher Vivell. Zuletzt soll Kovacs Name auch beim FC Chelsea diskutiert worden sein. Nach der Entlassung von Enzo Maresca entschieden sich die Blues aber für den Engländer Liam Rosenior, der vom Farmklub Racing Straßburg an die Stamford Bridge wechselte.
Kovac, berichtet "Sky" unter Berufung auf das engste Umfeld des BVB-Übungsleiters weiter, könne sich "perspektivisch" und "in ferner Zukunft" ein Engagement auf der Insel vorstellen. Dass der 54-Jährige zeitnah Uniteds Lockrufen erliegen könnte, scheint also derzeit eher unwahrscheinlich zu sein.
Mehr zu den heißen Gerüchten hier bei sport.de
Es ging um die Ehre: Hanning erklärt DHB-Befreiungsschlag
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft steht bereits in der Vorrunde der EM vor dem Aus. Mitfavorit Spanien erlebt im direkten Duell jedoch eine Niederlage. Bob Hanning erklärt, wie der Befreiungsschlag zustande kommt.
Ruft die Premier League? BVB-Star spricht über möglichen Wechsel
Mit einem Lächeln hat Felix Nmecha auf eine Frage zur englischen Liga als mögliches zukünftiges Karriereziel reagiert. "Ob ich in der Premier League spielen will oder nicht, werde ich jetzt nicht sagen", sagte der deutsche Fußball-Nationalspieler vor dem Champions-League-Spiel mit Borussia Dortmund bei Tottenham Hotspur. "Ich glaube, für mich ist es einfach wichtig, dass wir dieses Spiel gewinnen und ich diesen besonderen Tag hoffentlich genieße. "Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler ist in England aufgewachsen und wurde bei Manchester City ausgebildet. Sein Bruder Lukas Nmecha spielt bei Leeds United.
Es geht um den Aufschlag: Novak Djokovic klagt Weltranglistenersten Alcaraz an
Der Griff an den Schläger, das gleichmäßige Tempo und die kompakte Ausholbewegung: Der neue, leicht veränderte Aufschlag des Weltranglistenersten Carlos Alcaraz sorgt in der Tennis-Welt für Gesprächsstoff. Der Grund? Es handele sich um eine Kopie von Novak Djokovic. Der Altmeister aus Serbien reagierte umgehend. "Gleich als ich es gesehen habe, habe ich ihm eine Nachricht geschickt. Ich sagte, 'Wir müssen über die Urheberrechte sprechen'", scherzte Djokovic.
Mit einem Lächeln fuhr der 38-Jährige nach seinem Auftaktsieg über den Spanier Pedro Martinez fort. "Ich habe ihm gesagt, wir müssen über einen Prozentsatz seiner Gewinne sprechen", sagte Djokovic: "Ich erwarte für jedes Ass eine Beteiligung an mich. Mal sehen, ob er sich an die Vereinbarung hält. "Alcaraz hatte zuvor selbst eingeräumt, dass es eine gewisse Übereinstimmung gebe. "Ich hatte nicht vor, denselben Aufschlag wie Djokovic zu machen. Aber letztendlich sehe ich sogar die Ähnlichkeiten", hatte der Spanier vor dem Turnierstart gesagt. Doch es gehe ihm schlicht darum, seinen Aufschlag stetig zu verbessern - kleine Anpassungen inklusive.
Zu lockeren Auftaktsiegen hat der Aufschlag sowohl ihm als auch Djokovic verholfen. Alcaraz setzte sich am Sonntag mit 6:3, 7:6 (7:2), 6:2 gegen den Australier Adam Walton durch und trifft nun in der zweiten Runde auf Davis-Cup-Spieler Yannick Hanfmann. Nach insgesamt sechs Grand-Slam-Titeln in Wimbledon, sowie bei den French Open und den US Open will Alcaraz nun auch in Melbourne triumphieren .Der Grand-Slam-Rekordsieger Djokovic jagt weiter seinen 25. Titel und schlug in der ersten Runde Martinez 6:3, 6:2, 6:2. Nächster Gegner des aktuellen Weltranglistenvierten ist der italienische Qualifikant Francesco Maestrelli.
"Die Leute interessiert nicht, wenn ...": Matthäus macht Weltfußballer-Ansage
Für Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ist Bayern Münchens Michael Olise ein potenzieller Weltfußballer-Kandidat. Doch dafür benötigt der Franzose mehr als tolle Leistungen in der Fußball-Bundesliga, laut Matthäus müsste der Offensivspieler große Titel gewinnen. "Die Leute, die den Weltfußballer wählen, interessiert nicht, wenn Bayern 5:1 in Leipzig gewinnt", urteilte der 64-Jährige in seiner Sky-Kolumne. "Wenn ein anderer Spieler den Champions-League- oder Weltmeistertitel vorweist, kann Olise noch zehn Tore mehr für den FC Bayern schießen. Es geht nur um die Erfolge mit der Mannschaft."
Beispielgebend für seine These bezog sich der Weltmeister von 1990 auf den jüngst ausgezeichneten Ousmane Dembélé. Dieser käme lediglich auf "ein richtig gutes halbes Jahr", erhielt im Dezember vergangenen Jahres dennoch die begehrten Trophäe. Meisterschaft und Königsklassen-Triumph hätten den Ausschlag gegeben, so Matthäus. Die Voraussetzung dafür sieht Matthäus bei den Bayern und Olise gegeben: "Man spielt noch schneller, selbstbewusster nach vorne und läuft noch mehr. Es stimmen nicht nur die Punkte, es fallen auch die Rekorde."
Rückschlag vor Champions League: BVB für längere Zeit ohne Mittelfeld-Boss
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss vorerst weiter auf den österreichischen Nationalspieler Marcel Sabitzer verzichten. "Sabi hat Wadenprobleme gehabt. Es ist soweit nichts Spektakuläres, aber wir müssen einige Zeit Pause machen. Die Wade ist ein sehr beanspruchter Muskel", sagte Trainer Niko Kovac am Montagabend vor dem Champions-League-Spiel bei Tottenham Hotspur (21 Uhr/Prime Video und im Liveticker auf ntv.de).
Mittelfeldspieler Sabitzer hatte wegen der Wadenprobleme bereits das 3:2 in der Liga gegen den FC St. Pauli verpasst. Dort wurde er in der Startelf von Jobe Bellingham vertreten. Der Engländer wird aller Voraussicht nach auch am Dienstag in London neben dem gesetzten Felix Nmecha beginnen. Die offensivere Lösung wäre Carney Chukwuemeka. Salih Özcan, der auf dieser Position ebenfalls spielt, ist für die Champions League nicht gemeldet.
"Anti-Handballer" retten Deutschland: Wolff bittet um Vergebung
Andreas Wolff verteilte nach dem Einzug der DHB-Auswahl in die EM-Hauptrunde ein dickes Lob an die "Anti-Handballer" aus Österreich. Ausgerechnet der vom deutschen Torwart-Routinier zu Turnierbeginn für seine Spielweise kritisierte Nachbar hatte dem Olympia-Zweiten mit einem Sieg gegen Serbien entscheidende Schützenhilfe geleistet.
"Vielen Dank an die Österreicher, die absolut Charakter gezeigt und uns wirklich geholfen haben. Der Sieg hat uns viel Druck genommen. Wenn du ins Spiel gehst mit dem Wissen, du musst mit drei Toren gegen Spanien gewinnen, ist das keine angenehme Situation. Dass die Österreicher das durchgezogen haben, ist aller Ehren wert", sagte Wolff nach dem 34:32-Sieg der DHB-Auswahl im Vorrundenfinale gegen Spanien.
Vor dem mit 30:27 gewonnenen Auftaktspiel gegen Österreich hatte der 34 Jahre alte Wolff den Spielstil des Nachbarn als unattraktiven "Anti-Handball" bezeichnet und gelästert: "Das möchte auch eigentlich keiner sehen." Nach dem Sieg über Spanien fand Wolff nun versöhnliche Worte: "Österreich, ich nehme alles zurück", schrieb er auf Instagram und versah die Zeile mit einem Herz-Symbol. Mit dem 26:25-Sieg gegen Serbien hatten die Österreicher der deutschen Mannschaft eine deutlich bessere Ausgangsposition für das Duell mit Spanien verschafft. Dadurch hätte der DHB-Auswahl schon ein Remis zum Weiterkommen genügt. Bei einem serbischen Sieg hätte Deutschland mit drei Toren Vorsprung gewinnen müssen.