Der Sport-Tag

Der Sport-TagBundesliga verkündet positive Zahlen

20.01.2026, 18:12 Uhr

Die zu Saisonbeginn eingeführte längere Nachspielzeit in den Partien der Fußball-Bundesliga hat zu einer gestiegenen Nettospielzeit geführt. Mit Stand vom 18. Spieltag rollt der Ball im Schnitt 58:29 Minuten pro Begegnung, in der Vorsaison waren es 57:31 Minuten. Die Zahlen präsentierte Schiedsrichterboss Knut Kircher.

In der Bundesliga wird in der laufenden Spielzeit durchschnittlich 9:49 Minuten pro Partie nachgespielt, in der Vorsaison waren es 7:50 Minuten. Die Steigerung, die unter anderem aus den mittlerweile pauschalen Regelungen beispielsweise bei Auswechslungen resultiert, beträgt also knapp zwei Minuten. In der 2. Liga wird über zwei Minuten länger nachgespielt (10:32 Minuten im Vergleich zu 8:13 Minuten in der Vorsaison). Dort ist die Nettospielzeit dennoch leicht gesunken - von 55:37 Minuten auf 55:03 Minuten.

Zudem hat die Einführung der halbautomatischen Abseitstechnologie die Entscheidungsfindung bei engen Szenen deutlich beschleunigt. Die sogenannte "Checkdauer" ist von durchschnittlich 45 auf 23 Sekunden gesunken. "Wir hatten zuletzt auch keine technischen Probleme mehr, der Anbieter arbeitet derzeit noch an einer verbesserten Animation", sagte Kircher. Laut Kircher arbeitet der Weltverband FIFA mittlerweile an einer vollautomatischen Technologie, die den Schiedsrichtern die Entscheidung via Headset direkt mitteilt: "Ob die kommen wird, wissen wir nicht. Es wird getestet."

Quelle: ntv.de