Der Sport-TagIOC verlängert Strafmaßnahmen gegen Russland
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) schränkt die Zusammenarbeit mit Russland wegen des Dopingskandals auch im nächsten Jahr ein.
Noch vor der Veröffentlichung des zweiten Teils des McLaren-Reports der Welt-Anti-Doping-Agentur über die betrügerische Machenschaften im russischen Sport verlängerte das IOC seine im Juli verabschiedeten Maßnahmen.
Von einem möglichen Komplett-Ausschluss der russischen Mannschaft bei den Winterspielen in Pyeongchang ist allerdings keine Rede.
Stabhochsprung-Olympiasiegerin Jelena Issinbajewa soll indes die laufenden Reformen von Russlands umstrittener Anti-Doping-Agentur Rusada überwachen. Die 34-Jährige wurde zur neuen Aufsichtsratsvorsitzenden berufen.
Issinbajewa war wegen der Doping-Kollektivstrafe gegen russische Leichtathleten für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro gesperrt und hatte vor einigen Wochen ihre aktive Karriere beendet.