Der Sport-TagJudo-Weltmeister droht nach Sperre auch lange Haft
Der zweimalige Judo-Weltmeister Wang Ki Chun ist vom nationalen Verband wegen sexueller Übergriffe gegenüber Teenagern lebenslang gesperrt worden. Der 31-Jährige war Anfang dieses Monats wegen des angeblichen sexuellen Übergriffs auf eine Minderjährige verhaftet worden. Bei einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Gefängnisstrafe.
Der koreanische Judoverband erteilte dem Silbermedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele in Peking 2008 wegen des Vorfalls einstimmig ein Berufsverbot und beendete dadurch seine Karriere.
Der Verband erklärte, er habe Wangs "unangemessenes Verhalten", das die "Integrität und soziale Stellung des Judosports" untergrabe, bei der Entscheidung über das lebenslange Verbot berücksichtigt, so die Nachrichtenagentur Yonhap.