Der Sport-TagKnapp 90 Millionen für Platz sechs? Beim BVB wächst offenbar der Unmut
Nach satten sechs Pleiten in 15 Ligaspielen beendete Borussia Dortmund das Fußballjahr 2022 auf einem enttäuschenden sechsten Rang. Viel zu wenig für die Ansprüche des BVB, der mit der Rückkehr von Coach Edin Terzic und einigen millionenschweren Neuzugängen im Sommer eigentlich voll angreifen wollte. Kein Wunder, dass bei den Schwarz-Gelben aktuell angeblich unruhige Zeiten herrschen.
Im Fokus sollen laut "Sport Bild" allerdings nicht nur die Übungsleiter und das Personal auf dem Rasen stehen. Vor allem auf Sportdirektor Sebastian Kehl soll der Druck enorm gewachsen sein, heißt es. Der Ex-Kapitän, der im Sommer den ewigen BVB-Macher Michael Zorc beerbte, muss unter Beweis stellen, dass er in der Lage ist, die Borussia zu führen. Das erwarte man "auch intern" vom 42-Jährigen.
Kehls erste Transferoffensive im Sommer, bei der man immerhin gut 90 Millionen Euro in Karim Adeyemi, Sébastien Haller, Schlotterbeck, Süle, Salih Özcan und Anthony Modeste investierte, bringt bislang nicht den erwünschten Erfolg. Im Verein sollen daher kritische Stimmen an Kehls Arbeit lauter werden.