Der Sport-Tag

Maradona drohen nach Bomben-Vorwurf Konsequenzen

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(Foto: imago/Agencia EFE)
04.04.2019 | 18:25 Uhr

Diego Maradona hat sich mit Äußerungen über Venezuelas Staatschef Nicolas Maduro und die USA Ärger eingehandelt.

  • Der frühere Fußball-Weltstar aus Argentinien und derzeitige Trainer des mexikanischen Zweitligisten Dorados hatte am Sonntag einen Ligasieg dem linksnationalistischen Präsidenten gewidmet.

  • Über die Amerikaner sagte er: "Sie denken, sie können uns herumkommandieren, nur weil sie die größte Bombe der Welt haben."

  • Der mexikanische Fußball-Verband Femexfut leitete umgehend Ermittlungen gegen den Weltmeister von 1986 ein.

  • Womöglich hat Maradona gegen den Ethik-Code verstoßen. Dieser sieht vor, dass sich Verbandsangehörige politisch neutral verhalten müssen.

  • Maduro liefert sich in Venezuela einen erbitterten Machtkampf mit dem selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaido. Dieser wird unter anderem von den USA unterstützt.