Der Sport-Tag"Nie etwas absichtlich": Trainer verteidigt Sinner
Tennis-Coach Darren Cahill hat seinen Schützling Jannik Sinner nach dem Bekanntwerden von zwei positiven Dopingtests verteidigt und jeglichen Vorsatz ausgeschlossen. "Er würde nie etwas absichtlich tun. Er war in einer unglücklichen Situation", sagte Cahill in einem Interview des US-Senders ESPN. "Die Wahrheit ist heraus, kein Fehler oder Fahrlässigkeit, und hoffentlich kann er das hinter sich lassen."
Nach den zwei positiven Proben wurde Sinner jeweils vorläufig suspendiert, legte dagegen aber erfolgreich Berufung ein und konnte so weiterspielen. "Der Grund, warum er nach der kurzen vorläufigen Suspendierung weiterspielen konnte, ist, dass sie genau lokalisieren konnten, wo der Vorfall stattfand, und sie konnten erklären, was mit dem Spray passiert ist", sagte Cahill.
Laut Cahill hätte der Vorfall bei Sinner "körperlich und geistig zermürbt, er bekam eine Mandelentzündung und verpasste die Olympischen Spiele", sagte der 58-jährige Kanadier. "Wir sind nicht auf der Suche nach Kummer. Wir sind nur dankbar, dass es keine Sperre gibt."