Der Sport-Tag

Der Sport-TagNigerianer dürfen keine lebenden Hühner ins Stadion bringen

15.06.2018, 17:17 Uhr
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Super Eagles ohne Super-Chicken, jedenfalls in Kaliningrad. (Foto: imago sportfotodienst)

Und was bringen Sie so als Glücksbringer mit ins Stadion? Teddybärchen? Glücksfeuerzeug? Jedenfalls vermutlich kein lebendiges Federvieh, wie das die Nigerianer gerne tun (würden). Das allerdings wird es bei der WM in Russland erstmal nicht geben.

Die Fans dürfen zu den Spielen ihrer Nationalmannschaft keine lebenden Hühner mit ins Stadion bringen. Das teilten die Behörden von Kaliningrad (früher Königsberg) mit. Nigeria bestreitet am Samstagabend (21.00 Uhr MESZ im Liveticker bei n-tv.de) in der Ostsee-Exklave gegen Kroatien das erste Gruppenspiel bei der Weltmeisterschaft. Fans aus Nigeria hätten beantragt, Hühner mit zum Spiel zu bringen. "Wir haben ihnen gesagt, dass sie auf keinen Fall mit lebenden Hühnern durchgelassen werden", sagte Andrej Jermak, Tourismusminister des Gebiets Kaliningrad, der Agentur Interfax zufolge. Wenn die Nigerianer ihr Team an einem anderen Ort anfeuern wollen, würden ihnen die Behörden sagen, wo sie sich Hühner kaufen könnten, sagte Jermak. "Wir sind bereit, den exzentrischsten Bitten nachzukommen."

Hühner, bemalt in den Nationalfarben grün und weiß, sind für viele Fans der nigerianischen "Super Eagles" ein traditioneller Glücksbringer. Aber schon bei der WM 2010 in Südafrika mussten einige Nigerianer auf ihre Hühner verzichten.