Der Sport-TagOlympisches Schnee-Debakel offenbar abgewendet
Die Organisatoren der Olympischen Winterspiele haben eineinhalb Monate vor dem Start des Großereignisses ihr Kunstschnee-Produktionsproblem behoben und mit dessen Herstellung für die in Livigno stattfindenden Wettkämpfe begonnen. "Nach fünf Tagen war das Problem behoben", erklärte Fabio Massimo Saldini, Geschäftsführer der für die Belieferung der olympischen Anlagen zuständigen Firma, in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung: "Wir haben die Schneeproduktion vorverlegt und ... den Starttermin eingehalten".
Erst vor wenigen Tagen hatte das Organisationskomitee für die Spiele von Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar 2026) gegenüber der Nachrichtenagentur AFP noch eingeräumt, dass es bei der Produktion von Kunstschnee in der italienischen Gemeinde, wo die Snowboard- und Ski-Freestyle-Wettbewerbe stattfinden sollen, zu einem technischen Problem gekommen sei.
Auch ursprünglich hatte die Schneeproduktion für den Snowpark in Livigno, dessen zahlreichen Elemente, Sprünge und Halfpipes große Mengen an Kunstschnee benötigen, laut der Mitteilung am 20. Dezember beginnen sollen, dieser Termin konnte nun doch eingehalten werden. Einige Tage zuvor hatte eine gebrochene Leitung die Organisatoren jedoch noch vor große Probleme gestellt, Ski-Weltverbandspräsident Johan Eliasch hatte infolgedessen wegen der Schneeverhältnisse Alarm geschlagen.