Der Sport-Tag

Der Sport-TagPiqué bewahrt Ramos vor Maximal-Ausraster

15.06.2018, 19:27 Uhr
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Ramos ist mit der Entscheidung des spanischen Verbands, seinen künftigen Coach bei Real Madrid zu feuern, überhaupt nicht einverstanden. (Foto: imago/Marca)

Die Blitz-Entlassung von Spaniens eigentlichem Nationaltrainer Julen Lopetegui durch Verbandsboss Luis Rubiales schlägt weiter hohe Wellen. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht einmal mehr Kapitän Sergio Ramos, der zuletzt Schlagzeilen gemacht hatte, weil er Ägyptens Tor-Hoffnung Mohammed Salah beim CL-Finale mit einer unfairen Aktion außer Gefecht gesetzt hatte.

Ramos soll über die bevorstehende Entlassung von Loptegui so erbost gewesen sein, dass Gerard Piqué eingreifen musste. Wie spanische Medien berichten, hätten sich Ramos und Rubiales angebrüllt, der Profi von Real Madrid stand demnach kurz davor, seinen Verbandsboss zu attackieren. Piqué hätte schließlich schlimmeres verhindert.

Ramos selbst bemühte sich auf der Pressekonferenz vor dem Auftaktduell mit Portugal, Geschlossenheit zu demonstrieren. "Das sind keine schönen Zeiten. Lopetegui war Teil unserer Kampagne, aber die spanische Mannschaft ist wichtiger als einzelne Personen", sagte Ramos: "Je schneller wir uns wieder auf Fußball konzentrieren, desto besser." Man dürfe den in der WM-Geschichte einmaligen Vorfall "nicht als Entschuldigung" gelten lassen. "Dies ist eine Möglichkeit als Mannschaft zu wachsen. Wir haben noch immer den gleichen Traum wie vor zwei Tagen", so Ramos.

Wie nicht anders zu erwarten steht Ramos übrigens trotz des Trubels um seine Person in der Startelf:

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