Der Sport-TagRassistische Beleidigung: Radprofi fühlt sich nicht für Wettkampf bereit
Der französische Radprofi Nacer Bouhanni verzichtet nach rassistischen Beleidigungen gegen ihn auf einen Start beim Scheldepreis. Das teilte sein Team Arkéa-Samsic via Twitter mit.
"Nach den jüngsten Ereignissen ist Nacer Bouhanni nicht in der Lage, an den Start zu gehen", hieß es in dem Tweet.
Der 30-Jährige war in den sozialen Medien rassistisch beleidigt worden, nachdem er im Sprint des Grand Prix Cholet Ende März einen anderen Fahrer in die Bande gedrängt und disqualifiziert worden war.
Der Radsport-Weltverband UCI verurteilte die Anfeindungen gegen den Sprinter. "Wie schwerwiegend auch immer der Fehler des französischen Fahrers war, so rechtfertigt es die Beleidigungen noch lange nicht", teilte die UCI mit. Der Verband betonte, man werde jede Art von Diskriminierung bekämpfen.